Die Bratwurst mit "Mäährwert" wird in der Biomanufaktur Havelland (BMH) nordwestlich von Berlin nach traditioneller Handwerkskultur hergestellt und spiegelt den Geschmack der Region wider. Die Kombination aus 80 Prozent Schaffleisch und 20 Prozent Gemüseanteil (Champignon, Kartoffel und Zwiebel) mit Gewürzen und der innovativen Zutat Ingwersaft, die das Schafaroma zusätzlich abmildert, sorgt für eine saftige, aromatische Bratwurst.
Besonders hervorzuheben ist das ganzheitliche Marketingkonzept, das die Werte des Projekts über verschiedene Kanäle vermittelt: Social Media, Webseiten, Messen und Events tragen dazu bei, den "Mäährwert" der Bratwurst in das Bewusstsein der Konsumenten und Konsumentinnen zu bringen. So wird nicht nur der Geschmack des Produkts betont, sondern auch die gesellschaftliche Bedeutung der Schafhaltung. Ziel des Projekts ist die Ganztierverwertung sowie die Maskierung des spezifischen Schafaromas.
Alina Nietsch von der FFG erklärt:
Zur Reduzierung des Schafaromas wurde eine Bratwurst mit Gemüseanteil entwickelt, bei der ein hoher Anteil an Schaffleisch eingesetzt wird, um die vordergründige Verwertung des Schaffleisches zur ermöglichen. Der Gemüseanteil dient dazu, das Schafaroma zu mildern, ohne dass die Wurst deutlich nach Gemüse schmeckt."
Thomas Schubert, Geschäftsführer der Biomanufaktur Havelland und Fleischsommelier, betont die Bedeutung solcher kreativen Produkte:
Die Bratwurst mit 'Mäährwert' ist ein Beispiel dafür, wie traditionelles Handwerk und moderne Produktentwicklung Hand in Hand gehen können. Wir zeigen, wie man Spitzenqualität und Nachhaltigkeit vereint, ohne die Werte des Handwerks aufzugeben."
Peter Schmidt (FÖL), der reffiSchaf koordiniert, ergänzt:
Die Bratwurst mit 'Mäährwert' ist mehr als nur ein Produkt – sie ist ein Bekenntnis zur heimischen Landwirtschaft und unterstützt die Menschen, die täglich zum Erhalt unserer Kulturlandschaft beitragen. Das macht sie direkt kulinarisch erlebbar."
Probiert werden kann sie bei den Aktionswochen vom 15. bis 29. Januar 2025 in allen 59 Filialen der Bio Company.
Weitere Informationen sind auf der Projekthomepage www.reffischaf.de und auf Instagram unter @reffischaf verfügbar
Das Projekt reffiSchaf wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Quelle: Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.



