FiBL-Podcast: Bio und konventionell im Tierwohl-Check

Viele Konsumentinnen und Konsumenten verbinden mit dem Kauf von Bio-Produkten automatisch ein besseres Leben für die Tiere. Doch ist dieser Zusammenhang wirklich so eindeutig? In dieser zweiten Folge zum Thema Tierwohl spricht das Team des "FiBL Focus"-Podcasts mit Silvia Ivemeyer vom Thünen-Institut und knüpft an Episode 117 an, in der sie bereits erste Einblicke in das Thema Tierwohl gegeben hat.

Eine Frau, die eine schwarz-bunte Kuh am Kopf streichelt. Klick führt zu Großansicht.

Silvia Ivemeyer plädiert für einen offenen, differen­zierten Umgang mit dem Begriff Tierwohl. Foto: Silvia Ivemeyer

In dieser Folge werden nun die Unterschiede von Tierwohl in der Bio- beziehungsweise der konventionellen Tierhaltung behandelt. Dabei werden die Kontrollsysteme in der Schweiz und in Deutschland verglichen, und es wird diskutiert, warum es nicht nur auf die Häufigkeit, sondern vor allem auf die Art der Kontrolle ankommt. Ein Thema ist dabei die Weiterentwicklung hin zu stärker tierbezogenen Indikatoren, die direkt am Tier ansetzen, statt sich allein auf Ressourcen- und Managementvorgaben zu verlassen.

Zum Abschluss geht es um finanzielle Anreizsysteme wie BTS (Besonders Tierfreundliche Stallhaltungssysteme) und RAUS (Regelmässiger Auslauf im Freien) in der Schweiz, die zeigen, wie wirksam Förderprogramme sein können, sowie um die Frage, was Bio- und konventionelle Landwirtschaft voneinander lernen können. Silvia Ivemeyer plädiert für einen offenen, differenzierten Umgang mit dem Begriff Tierwohl, der sowohl Stärken als auch Entwicklungsfelder ehrlich benennt.

Hier geht's zum Podcast

Hier geht's zur Folge 117 zum Thema “Warum verbessertes Tierwohl Landwirtinnen und Landwirte stark macht”

Quelle: Pressemeldung Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)

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