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Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser verstärkt Bio-Spitzenverband BÖLW

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) begrüßt als neues Mitglied im Dachverband die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser. Sie setzt sich für einen behutsamen, nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser ein. Sie wird getragen von Mitgliedern wie Bioland, Demeter, Naturland, Biokreis sowie dem Bundesverband Naturkost Naturwaren und der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller. Basis der Gemeinschaft sind Richtlinien für das Bio-Mineralwasser-Siegel, das die Bio-Prinzipen auf Wasser überträgt. Heute wirtschaften bereits 14 Familienbetriebe der Mineralbrunnenbranche nach den Richtlinien der Qualitätsgemeinschaft.

Logo der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser. In blauer Schrift von einem blauen Rahmen umgeben steht dort in groß "bio" und "mineralwasser", darunter "geprüfte Bio-Qualität". Das Logo ist auf dunkelblauem Hintergrund. Klick fürt zu Großansicht.

Foto: Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser

Frank Stieldorf, Geschäftsführer der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V., zu den Gründen für die Mitgliedschaft:  

"Gemeinsam kann man mehr erreichen. Das gilt erst recht im Einsatz für die Natur, unsere Lebensgrundlagen und eine enkeltaugliche Lebensmittelwirtschaft. Wir freuen uns deshalb sehr, unsere Wasserexpertise ab sofort auch im Rahmen des BÖLW einzubringen und gemeinsam auf die wichtigsten Handlungsfelder aufmerksam zu machen. Denn nur wenn wir achtsam damit umgehen, wird unser wichtigstes Lebensmittel auch zukünftigen Generationen in bester Qualität zur Verfügung stehen." 

Peter Röhrig, geschäftsführender Vorstand des Bio-Spitzenverbandes BÖLW:  

"Dass die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser als sozusagen ‚jüngstes Kind der Bio-Branche‘ Mitglied im BÖLW wird, freut uns. Herzlich willkommen! Der Schutz unserer Gewässer ist ein zentrales Bio-Thema. Unser Trinkwasser steht unter Druck durch den Klimawandel, weiterhin hohe Pestizidmengen und zu viel Dünger, während die Auflagen zum Schutz der Gewässer geschleift werden sollen. Tagtäglich stemmen sich mehr als 380.000 Beschäftigte in Bio-Erzeugung, -Verarbeitung und -Handel in Deutschland gegen diesen beunruhigenden Trend. Es ist daher wichtig, dass die Qualitätsgemeinschaft die gemeinsame politische Vertretung für eine zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft stärkt." 

Quelle: Pressemitteilung BÖLW

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