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Bio Verbindet: Vernetzungsangebot für Managerinnen und Manager der Bio-Regionen und Bio-Städte

Wie können Bio-Regionen und Bio-Städte den ökologischen Landbau vor Ort weiter stärken? Welche Lösungen haben sich andernorts bewährt? Und wie lassen sich Erfahrungen aus verschiedenen Regionen für die eigene Arbeit nutzen? Genau hier setzt die vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) geförderte Maßnahme "Bio Verbindet" an.
Die im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) durchgeführte Maßnahme bringt Managerinnen und Manager der Bio-Regionen und Bio-Städte sowie die Koordinierenden der Bundesländer zusammen. Ziel ist es, den bundesweiten Austausch zu fördern, Wissen zu teilen und gemeinsam neue Impulse für die praktische Arbeit vor Ort zu entwickeln.
Austausch mit direktem Praxisnutzen
Im Mittelpunkt von "Bio Verbindet" stehen gemeinsame Ziele: den ökologischen Landbau stärken, die Versorgung mit Bio-Lebensmitteln ausbauen und die Aktivitäten in den Bio-Regionen und Bio-Städten weiterentwickeln.
Damit die Inhalte möglichst praxisnah sind, wird die Maßnahme eng mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort gestaltet. Die Managerinnen und Manager der Öko-Modellregionen, Bio-Musterregionen, Bio-Regio-Modellregionen und Bio-Städte bringen ihre Erfahrungen und konkreten Fragestellungen ein und entwickeln die Inhalte gemeinsam mit den Verantwortlichen.
Der enge Austausch mit der Zielgruppe sorgt dafür, dass die Themen sich nah an der Praxis orientieren. Das erworbene Wissen und die gemeinsam entwickelten Lösungsansätze können so direkt in den Regionen und Städten angewendet werden.
Bundesweite Vernetzung schafft neue Perspektiven
"Bio Verbindet" setzt sowohl auf digitale Workshops als auch auf Dialogforen in Präsenz. Veranstaltungen fanden bereits in Würzburg, Oldenburg und Bremen sowie in Darmstadt statt. Insgesamt nahmen daran bereits fast 200 Personen teil.
Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltungen ist die Vernetzung. Deshalb wird bewusst viel Raum für den persönlichen Austausch eingeplant. Denn viele Managerinnen und Manager stehen vor ähnlichen Herausforderungen – auch wenn die Rahmenbedingungen in den einzelnen Regionen und Städten unterschiedlich sind.
Der bundesweite Wissenstransfer über Länder- und Stadtgrenzen hinweg eröffnet dabei neue Perspektiven. Die Teilnehmenden können Best-Practice-Beispiele vorstellen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Lösungsansätze diskutieren. So wird aus den Erfahrungen einzelner Regionen ein Wissensschatz, von dem viele profitieren können.
Werkzeugkiste für kommunale Bio-Verantwortliche

In der ebenfalls vom BÖL geförderten Maßnahme “Bio Komm' mit” wurde eine Werkzeugkiste mit hilfreichen Leitfäden, Checklisten, Argumentationshilfen und weitere Arbeitsmitteln für Kommunen, die Bio erfolgreich voranbringen, erstellt.
Gemeinsam für mehr Bio vor Ort
"Bio Verbindet" schafft damit eine Plattform, auf der Wissen, Erfahrungen und Ideen zusammenkommen. Die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure stärkt nicht nur den fachlichen Austausch, sondern unterstützt auch die Weiterentwicklung der Bio-Regionen und Bio-Städte. Denn erfolgreiche Ansätze müssen nicht an der Stadt- oder Landesgrenze enden: Was andernorts funktioniert, kann Impulse für die eigene Region geben – und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Was die Maßnahme besonders macht, ist das starke Gemeinschaftsgefühl: Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Städten kommen zusammen, um gemeinsam den ökologischen Landbau voranzubringen. Sie teilen ihre Erfahrungen, lernen voneinander und nehmen neue Impulse und Motivation für ihre tägliche Arbeit mit.
Wie wertvoll dieser Austausch für die Praxis ist, wissen die Managerinnen und Manager selbst am besten:
Wir können so viel voneinander lernen. Und der Blick über den Tellerrand lohnt sich!
Der Austausch ist extrem wertvoll und motivierend.
Anonymes Teilnehmendenfeedback aus den “Bio Verbindet”-Dialogforen
Die Stimmen der Teilnehmenden zeigen: "Bio Verbindet" ist mehr als ein Austauschformat. Hier entstehen Verbindungen, werden Erfahrungen geteilt und gemeinsam neue Ideen entwickelt. So wird aus Vernetzung konkreter Fortschritt – für die Bio-Regionen und Bio-Städte ebenso wie für die Menschen, die dort täglich daran arbeiten, den ökologischen Landbau voranzubringen.
Das gemeinsame Ziel: bessere Rahmenbedingungen für ökologisch wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe und die Lebensmittelwirtschaft zu schaffen und damit Bio vor Ort nachhaltig zu stärken.
BioBitte – Mehr Bio in öffentlichen Küchen

Die vom BÖL geförderte Initiative BioBitte unterstützt öffentliche Einrichtungen dabei, mehr Bio auf den Speiseplan zu bringen und so einen positiven Beitrag für die Zukunft zu leisten. Denn wer öffentliche Verpflegung nachhaltig gestaltet, setzt wirksame Impulse. Neben Leitfäden, Tipps und Best Practice-Beispiele finden auch Veranstaltungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentlicher Einrichtungen statt.
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Letzte Aktualisierung 01.09.2026





