Tag der offenen Tür im BMLEH

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) lädt auch in diesem Sommer zum Tag der offenen Tür ein und bietet allen Interessierten die Gelegenheit, das Ministerium und seine vielfältigen Projekte kennenzulernen. Unter dem Motto "Landwirtschaft und Essen: Regional, saisonal, genial!" stehen am 23. und 24. August nachhaltige Landwirtschaft und regionale Wertschöpfungsketten im Mittelpunkt. Verschiedene Ausstellende informieren über ihre Arbeit und Ziele. Mit dabei sind auch mehrere Projekte des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL).

Flyer des Tag der Offenen Türe im BMLEH. Zu sehen ist das Motto "Landwirtschaft und Essen: Regional, saisonal, genial! in grüner Schrift sowie verschiedene Lebensmittel wie Milchprodukte, Gemüse, Getreide gezeichnet. Klick führt zu Großansicht.

Foto: BMLEH

An beiden Veranstaltungstagen erwartet die Gäste ein buntes Programm: Führungen durch das Ministerium, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, interaktive Angebote sowie umfassende Informationen zu einzelnen Projekten an den Ständen der Ausstellenden. Ernährung, Landwirtschaft, Tierhaltung, Wald/ Torf/ Moor und Ländliche Räume sind die fünf Themenbereiche, zu denen sich Interessierte gezielt informieren können.

Im Bereich Landwirtschaft präsentiert sich unter anderem das Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau, eine Maßnahme des BÖL, initiiert und finanziert durch das BMLEH. Stellvertretend für die knapp 300 Betriebe des Netzwerks sind vier Demonstrationsbetriebe vor Ort. Sie geben Einblicke in ihre Arbeit und erklären, was ökologische Landwirtschaft ausmacht – und das ganz praxisnah, inklusive Mitmach- und Verkostungsaktionen.

Am Samstag ist von 10 bis 14 Uhr die Walnussmeisterei Böllersen am Stand des Netzwerks.Die Walnussmeisterei ist ein kleines landwirtschaftliches Unternehmen im Nord-Westen Brandenburgs. Hier dreht sich (fast) alles um die Walnuss, ihren ökologischen Anbau, die Verarbeitung und ihre Produkte.Betriebsleiterin Vivian Böllersen sagt von ihrer Arbeit, dass sie immer wieder neue Facetten des Walnuss-Universums für sich entdeckt. Sie teilt ihr Wissen und ihre Begeisterung für die Walnuss und deren nachhaltigen Anbau und gibt viele spannende Informationen, Rezepte, Weisheiten und auch kuriose Geschichten über die Walnuss preis.

Mehr Informationen zum Betrieb im Porträt

Das Ökodorf Brodowin betreut am Samstag von 13:30 bis 18 Uhr den Netzwerkstand. Der Betrieb im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin betreibt seit über 30 Jahren Ökolandbau. Der Gemischtbetrieb baut neben Getreide und Ackerfrüchten rund 20 verschiedene Gemüsesorten an, hält Angusrinder sowie Legehennen mit ihren Bruderhähnen. Die Milch wird in der hauseigenen Meierei direkt weiterverarbeitet und veredelt. Mehr als 150 Personen arbeiten im Dorf Brodowin in Landwirtschaft, Molkerei und Vermarktung, sind in der Ausbildung oder als saisonale Arbeitskräfte tätig.

Mehr Informationen zum Betrieb im Porträt

Sonntagvormittag von 10 bis 14 Uhr präsentiert der Biohof Schöneiche das Netzwerk. Der Biohof am Rande des Spreewalds produziert Gemüse und Beerenfrüchte in Bio-Qualität. Der Betrieb setzt dabei sowohl auf Nachhaltigkeit im Anbau und der regionalen Vermarktung als auch auf Hightech. "Unser Betrieb versteht sich als innovativer Bio-Betrieb. Wir möchten unser Know-How zeigen und weitergeben", so Dr. Axel Böhme. Er ist einer der Geschäftsführer des Biohof Schöneiche.

Unter dem Titel "Einblick in die Öko-Landwirtschaft" wird Dr. Axel Böhme am Sonntag von 12:15 bis 12:45 Uhr auf der Bühne über die Mehrwerte ökologischer Bewirtschaftung sprechen. Unter anderem wird er erklären, welchen Beitrag der Biohof Schöneiche für mehr Artenvielfalt und zum Schutz der Böden leistet und wie er eine nachhaltige Energieversorgung umsetzt.

Mehr Informationen zum Betrieb im Porträt

Henrik Staar, Betriebsleiter von Gut Hirschaue ist am Sonntag von 13:30 bis 18 Uhr vor Ort. Auf Gut Hirschaue in Brandenburg leben auf einer 200 Hektar großen Gehegefläche mehr als 1000 Dam- und Rothirsche, Mufflons und Märkische Sattelschweine. Artgerechte Tierhaltung hat auf Gut Hirschaue oberste Priorität. Was nachhaltige, ökologische Wirtschaftsweise für den Betrieb konkret bedeutet – vom Futter über die Haltung bis hin zur Schlachtung und Vermarktung – erklärt Henrik Staar eindrücklich und praxisnah.

Mehr Informationen zum Betrieb im Porträt

Das Netzwerk Demonstrationsbetriebe spannt sich über ganz Deutschland und zeigt die große Bandbreite ökologisch wirtschaftender Betriebe. Nicht nur zum Tag der offenen Tür des BMLEH öffnen diese Betriebe ihre Tore und bieten Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürgern an.

Mehr Informationen zum Netzwerk: www.demonstrationsbetriebe.de

Für Aufmerksamkeit sorgt auf jeden Fall auch die "kuh-le Kuh" am Stand der Demo-Betriebe. Sie ist das Maskottchen des bundesweiten Schulwettbewerbs "Echt kuh-l!". Das vom BÖL initiierte Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen. Zu Beginn des neuen Schuljahres startet der Wettbewerb in die nächste Runde – diesmal unter dem Motto: "Expedition Wiese und Acker: Erforsche die Artenvielfalt im Ökolandbau!". Gesucht werden kreative Beiträge, die sich mit den Lebensräumen von Pflanzen und Tieren auf Feldern und Wiesen beschäftigen.

Mehr zum Schulwettbewerb „Echt kuh-l“: https://www.echtkuh-l.de/

Geht es um die gekonnte und schmackhafte Zubereitung von Bio-Produkten, kommt ein weiteres BÖL-Projekt ins Spiel: die BIOSpitzenköche. Profiköchinnen und -köche aus verschiedenen Regionen Deutschlands haben sich in dieser Vereinigung zusammengeschlossen und bieten eine Gourmetküche aus ausschließlich ökologisch erzeugten Lebensmitteln an. Am Tag der offenen Tür ist BIOSpitzenkoch Sebastian Junge live auf der Bühne. Er nimmt am Sonntag von 14:30 bis 15:00 Uhr am Expertentalk zum Thema „Regional, Saisonal, Bio – Wie geht das in meinem Alltag?“ teil. Dort gibt er Tipps für den regionalen und preiswerten Einkauf von Bio-Lebensmitteln und zeigt, wie sich Bio und Nachhaltigkeit bei der Essensplanung im Familien- und Arbeitsalltag praktisch umsetzen lassen.

Mehr zu den Biospitzenköchen gibt's hier

Quelle: Pressemitteilung Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL)


Bleiben Sie auf dem Laufenden!
Abonnieren Sie unseren Newsletter und Sie erhalten jede Woche die neuesten Nachrichten aus der Bio-Branche sowie spannende Fachartikel, Praxiseinblicke und Interviews unkompliziert und kostenlos per E-Mail.

Nach oben
Nach oben