Die Land- und Ernährungswirtschaft zählt zu den tragenden Säulen des Wirtschaftsstandortes Sachsen-Anhalt. Die Betriebe stehen jedoch angesichts der wachsenden Herausforderungen – unter anderem durch steigende Kosten, unsichere Märkte, internationale Wettbewerbsbedingungen, wachsende Anforderungen an Klima- und Umweltschutz – unter Druck.
Hier kann der ökologische Landbau seine besondere Stärke ausspielen, indem er Flexibilät und Innovationskraft beweist und durch den Ausbau regional verankerter Wertschöpfungsketten die Wettbewerbsfähigkeit regional erzeugter Bio-Produkte stärkt. Damit solche Strukturen langfristig tragen, braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Wie das gelingen kann, soll auf der Jahrestagung Ökologischer Landbau diskutiert werden. Gleichzeitig geht es um den Erfahrungsaustausch sowie erfolgreiche Praxisbeispiele aus Sachsen-Anhalt.
In diesem Rahmen stellt das Bundesprogramm Ökologischer Landbau seine Förderinstrumente zur Unterstützung von Wertschöpfungsketten in der ökologischen Produktion vor. Eines der geförderten BÖL‑Projekte gilt als Best‑Practice‑Beispiel: Das Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau zeigt, welche Chancen sich durch starke Netzwerke eröffnen. Vor Ort ist Jörg Lauenroth-Mago vom Galloway-Zuchtbetrieb Lauenroth-Mago, einem Demonstrationsbetrieb im Nord-Westen Sachsen-Anhalts im Biosphärenreservat Drömling. Er erzählt über seine Motivation, sich im Netzwerk zu engagieren, seine Erfahrungen und Vorteile durch die Netzwerkarbeit.
Hier finden Sie das vollständige Programm der Tagung mit einem Grußwort von Gert Zender, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen Anhalt
Tagungsprogramm (PDF-Datei)
Quelle: Pressemitteilung Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL)




