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Lernstation Tierhaltung: Worauf es in der ökologischen Tierhaltung ankommt

Tierwohl bedeutet, die Umgebung der Tiere so aufzubauen, dass sie ihren Bedürfnissen entspricht. Dazu zählen Auslauf- und Beschäftigungsmöglichkeiten, ausreichend Platz im Stall und gut abgestimmtes Futter. Ökologisch wirtschaftende Betriebe setzen dabei auf höhere Standards als gesetzlich vorgeschrieben und schaffen Rahmenbedingungen, die sowohl den Tieren als auch dem gesamten Betriebsablauf zugutekommen.
Was bedeutet ökologische Tierhaltung und woran zeigt sich, dass es Nutztieren gut geht?
Dieser Frage gehen die Teilnehmenden im Stall oder auf der Weide nach. Gemeinsam mit den Bio-Botschafterinnen und Bio-Botschaftern beobachten sie die Tiere des Praxisbetriebs aufmerksam und mit allen Sinnen. Im Austausch lernen die Auszubildenden zentrale Aspekte der ökologischen Tierhaltung kennen, darunter:
- wie viel Platz und Bewegungsraum den Tieren zur Verfügung steht,
- wie Stall und Auslauf gestaltet sind,
- ob die Tiere sich arttypisch verhalten können.
Ein praxisnaher Input zu verschiedenen Futtermitteln zeigt daran anschließend auf, welche Futtermittel eingesetzt werden und welche Bedeutung grünlandbasierte Fütterung im Ökolandbau hat.
Zum Abschluss lernen die Auszubildenden die Unterschiede zwischen den Vorgaben der ökologischen Tierhaltung und dem gesetzlichen Mindeststandard kennen. Sie erfahren, wie höhere Standards in ökologischen Betrieben umgesetzt werden können und reflektieren, welche Maßnahmen sich auf den eigenen Familien-/Ausbildungsbetrieb übertragen lassen.
Lerninhalte
Die Teilnehmenden …
- vertiefen ihr Verständnis für die ökologische Tierhaltung,
- schärfen ihre Wahrnehmung für Tierverhalten,
- beurteilen, welche Beobachtungen und Ideen sie auf ihren Familien-/Ausbildungsbetrieb übertragen können.
Tierwohl ist nicht nur ein Gefühl – es ist sichtbar. Für mich beginnt es mit ausreichend Platz, frischer Luft und gutem Futter. Wichtig ist, dass wir die Tiere regelmäßig beobachten, ihr Verhalten lesen lernen. In der ökologischen Tierhaltung spielen Gesundheit, Auslauf, Fütterung und Sozialverhalten zusammen – das ist ein ganzheitlicher Ansatz, der dem Tier gerecht wird und langfristig auch dem Betrieb nutzt. Jeannine Ammon, Erlebnisbäuerin und Fachkrankenschwester
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Weitere Infos im Web:
Letzte Aktualisierung 03.06.2026












