Agrargenossenschaft Oberes Vogtland eG

Agrargenossenschaft Oberes Vogtland: Eine starke Bio-Gemeinschaft

Die Agrargenossenschaft Oberes Vogtland an der deutsch-tschechischen Grenze besteht aus über 30 einzelnen Mitgliedern. Eine Herde Mutterkühe und Ackerland für das Futter der Tiere bilden den Kern des Betriebs, der 14 Mitarbeitende beschäftigt.

Der insgesamt mehr als 1.000 Hektar große Betrieb setzt seit der Umstellung auf Ökolandbau auf die Richtlinien der Gäa e.V. und nimmt an der „Sächsischen Umweltallianz“ teil. Auf 600 Hektar Ackerland überwiegt der Getreideanbau. Daneben werden auch Senf und Ölrettich zur Saatgutvermehrung angebaut. Eigene Dinkelschälmaschinen trennen vor Ort das Korn von der Spreu.


Der Hof

Agrargenossenschaft Oberes Vogtland eG 
Tino Wunderlich u. Kati Schlenzig
Sorger Straße 25
08626 Adorf 
Sachsen 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-021

Tel.: 037423-22 58 / Fax: -5 09 43

E-Mail: wunderlich@agova.de
Internet: www.agova.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

1.180 Hektar Gesamtfläche

Acker

600 ha Acker-, 580 ha Grünland

Tiere

600 Mutterkühe, 330 Kälber/ Absetzer


Rinder aus eigener Nachzucht

Die Mutterkuhherde zählt 600 Köpfe, die in zehn Herden an den Hängen des Vogtlandes weiden. „Seit 2004 nutzen wir unsere eigene Nachzucht für die Reproduktion der Mutterkuhherde“, sagt Geschäftsführer Tino Wunderlich. Die buntgemischte Herde besteht aus Charolais, Fleckvieh- und Limousin-Rindern sowie den Rassen Hereford, Angus und anderen Kreuzungen. Die männliche Nachzucht geht dabei überwiegend an ökologische Betriebe. Eine Weitermast der weiblichen Absetzer sowie eine reine biologische Vermarktung werden angestrebt. In den Wintermonaten leben die Rinder in weiträumigen und renovierten Altställen mit großem Außenhof. 2011 kamen ein neuer Mutterkuhstall für 100 Mütterkühe sowie ein neues Durchfahrsilo hinzu. „Unsere Naturschutzmaßnahmen lassen sich sehr gut in den Ökolandbau integrieren“, erklärt Tino Wunderlich. „Auf den oftmals steilen Hängen der Grünländereien gibt es viele Pflanzen- und Tierarten, deren Schutz ein wichtiger Auftrag ist.“ Der Betrieb beteiligt sich daher auch an verschiedenen Vertragsnaturschutz-Maßnahmen wie z. B. der Biotoppflege, was wiederum sehr gut mit dem ökologischen Landbau harmoniert.

„Nachwuchs ist wichtig. Bei uns steht daher auch die Lehrlingsausbildung im Vordergrund.“

Stall für Mutterkühe und Jungvieh

Zuletzt kam 2020 ein weiterer Stallneubau für Mutterkühe und ihre Nachzucht hinzu. Er ist für 80 Jungtiere ausgelegt. Auch die Spezialisierung auf Dinkelgetreide wurde ausgebaut, als 2020 eine zweite Dinkelschälanlage auf dem Hof in Betrieb ging. Sie schält sowohl das eigene wie auch das Getreide anderer Bioland-Betriebe der Region in so genannter Lohnschälung. Besucherinnen und Besucher sind nach Voranmeldung herzlich eingeladen, sich den Hof im Rahmen einer Führung anzusehen und sich eingehend über Ökolandbau, Naturschutzmaßnahmen und biologische Lebensmittelerzeugung kundig zu machen.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 1.145 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 565 ha Ackerland und 580 ha Grünland
  • Fruchtfolge: Kleegras, Hafer, Dinkel, Senf, Winterroggen
  • Tierhaltung: 350 Mutterkühe (Cherolais, Fleckvieh, Limousin, Hereford, Angus und Kreuzungen), 330 Kälber / Absetzer
  • Aufstallung: Laufstall auf Stroh mit Außenhof und Weidegang
  • Anbauverband: Gäa
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-021

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 25.01.2018

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