Schellehof GbR

Solawi Schellehof: In jeder Hinsicht solidarisch

Selbstversorgung in der Metropolregion Dresden? Klingt utopisch, aber die Solidarische Landwirtschaft Schellehof macht es möglich. Die Idee: Mitglieder sorgen für die Finanzierung der Landwirtschaft und werden dafür an der Ernte beteiligt.

„Für uns fördert die Solidarische Landwirtschaft eine echte Nähe zwischen Erzeuger und Verbraucher“, erklärt Mitbewirtschafter André Türk. „Das schafft Transparenz in den Anbau- und Erzeugungsmethoden und vermittelt Wissen über deren Auswirkung auf Natur, Klima und Gesellschaft.“

Gemüse, Getreide, Backwaren, Lupinenkaffee, Honig, Fleisch, Wurst, Eier – alles Bio – das bietet der Schellehof seinen Solawi-Mitgliedern. Das Prinzip der Solawi lebt davon, dass jeder und jede Einzelne sich über die Beitragszahlungen hinaus einbringt. Wieviel man investiert, entscheidet man selbst: vom Depotdienst über die Gemüseernte bis zu strategischen sowie baulichen Arbeiten ist alles dabei.


Der Hof

Schellehof
Besucheradresse (Sternenhof):
Hauptstraße 62a
01796 Struppen
Sachsen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Tel.: 035020-755 75 / Fax: -75 95 39

E-Mail: solawi@schellehof.de
Internet: www.schellehof.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

65 ha Grün- und Ackerfläche

Solawi

8 Depots zur Abholung der Solawi-Ernteanteile

Tiere

360 Tiere auf dem Hof, darunter 40 Rinder, 100 Gänse und 220 Hühner


Gut für die Tiere, gut für den Boden

Ökologische Landwirtschaft wird auf dem Schellehof seit 2011 großgeschrieben. Artgerechte Tierhaltung spielt dabei eine wichtige Rolle. Neben einer Mutterkuhherde leben hier unter anderem Gänse und Hühner. Die Kreislaufwirtschaft auf dem Hof erspart den Einsatz zugekaufter Dünger, denn das angebaute Klee-Luzerne-Gras wird in den Rindermägen in nährstoffreichen Dung umgewandelt. Synthetische Dünger und Pestizide kommen nicht zum Einsatz. Eine weite Fruchtfolge sorgt auf dem Acker für Vielfalt: Seit 2013 wachsen zwischen Blühstreifen für Insekten 50 verschiedene Gemüsesorten, die alle ein bis zwei Jahre den Standort wechseln und so für die Regeneration des Bodens sorgen.

„Wir möchten alle für eine ökologische Landwirtschaft, unsere Ernährung und ihre Auswirkungen auf unsere Umwelt sensibilisieren.“

Offen für alle

Diese Wirtschaftsweise will der Schellehof auch über die Solawi hinaus für möglichst viele Menschen erlebbar machen: „Es ist für uns eine Herzensangelegenheit, Schulklassen, FÖJ-Gruppen und anderen Interessierten unser Konzept nahezubringen und sie für eine ökologische Landwirtschaft, die Ernährung und deren Auswirkungen auf die Umwelt zu sensibilisieren“, so Mitbewirtschafterin Elke Ehrhardt. Das Hofteam freut sich dabei nicht nur über Gäste. Auch arbeitswillige Mitstreiterinnen und Mitstreiter für vielfältige Projekte sind herzlich willkommen: Hoffeste, Bildungsangebote für Groß und Klein, Naturschutzmaßnahmen für mehr Biodiversität und kulturelle Veranstaltungen bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen und den Hof kennenzulernen.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Landwirtschaft, Gartenbau
  • Betriebsfläche: 65 ha
  • Tierhaltung: 24 Mastrinder, 12 Mutterkühe, 220 Legehennen, 125 Mastgeflügel, 8 Mutterschafe
  • Anbauverband: EU-Bio
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 29.11.2021

Demonstrationsbetriebe Ökolandbau

Bio live erleben!

Die Betriebe des Netzwerkes öffnen ihre Hoftore für die Öffentlichkeit.

Zu den Demobetrieben

Die BIOSpitzenköche empfehlen

Gnocchetti

Gnocchetti mit Spargel und Parmigiano

Nach oben
Nach oben