Pfarrgut Taubenheim

Pfarrgut Taubenheim: Zwei Generationen Ökolandbau

Seit fast 30 Jahren wird auf dem Pfarrgut Taubenheim ökologisch gewirtschaftet. Das Familienunternehmen verbindet die Bereiche Landwirtschaft, Hofbäckerei und Hofmolkerei und bietet zahlreichen Menschen einen Arbeitsplatz.

„Die ökologische Landwirtschaft ist für uns die beste Möglichkeit, wirklich nachhaltige Lebensmittel herzustellen“, sagt Sophia Sucholas, die zusammen mit ihrem Mann Jaroslaw und Almuth Krenkel Landwirtschaft betreibt. Das Pfarrgut Taubenheim liegt zehn Kilometer südlich von Meißen und wird bereits in der zweiten Generation ökologisch nach den Richtlinien von Gäa bewirtschaftet.


Der Hof

Pfarrgut Taubenheim
Sophia und Jaroslaw Sucholas & Almuth Krenkel
Alte Schulstraße 5
01665 Klipphausen, OT Taubenheim
Sachsen 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-021

Tel.: 035245-7 03 81 / Fax: -80

E-Mail: mail@pfarrgut-taubenheim.de
Internet: www.pfarrgut-taubenheim.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

200 ha Fläche, je zur Hälfte Ackerund Grünland

Kühe

60 Milchkühe + eigene Nachzucht (Schwarzbunte und Braunvieh)

Backwaren

250.000 Brote und 450.000 Brötchen im Jahr

Reichhaltiges Futtergetreide

Auf dem Ackerland wachsen in mehrgliedriger Fruchtfolge Kleegras, Roggen, Weizen und verschiedene Futtergetreide im Wechsel. Das Kleegras dient den Milchkühen als eiweißhaltiges Futtermittel und bindet Stickstoff aus der Luft als wertvollen Dünger für den Boden. Die Rinder bilden den Kern des Betriebskonzepts sowie des Kreislaufs auf dem Pfarrgut. Die Herde besteht aus behornten Schwarzbunten und Braunvieh-Rindern. Von Mai bis Oktober grasen die Rinder im Freien auf dem Grünland entlang der ,kleinen Triebisch‘ im Naturschutzgebiet. In der Scheune neben dem Stall befindet sich die Hofmolkerei, in welcher 77 Prozent der gesamten Milchmenge zu frischer Trinkmilch – etwa 280.000 Liter – abgefüllt wird. In Kooperation mit dem Hofgut Pulsitz entstehen außerdem Quark und Joghurt. 92 Prozent des Getreides für die Backstube stammt von den eigenen Flächen. So etwa 100 Tonnen Roggen und 50 Tonnen Weizen. Das Backgetreide wird in der nahegelegenen Wassermühle der Familie Bartsch in Miltitz vermahlen und auf dem Hof in der Hofbäckerei weiterverarbeitet und verbacken. So ist für die Kundschaft regelmäßig eine umfangreiche Auswahl von Bio-Backwaren wie verschiedene Vollkornbrote, Brötchen, Kuchen und anderen leckeren Backwaren im Angebot. Weitere Informationen über die Vielfalt und die Produktion des Bio-Sortiments bietet die Website.

Hofladen geöffnet: Di 9 bis 11 Uhr und 15 bis 18 Uhr Fr 9 bis 18 Uhr Sa 8 bis 12 Uhr

Brot und Milch vom Bauernhof

Unter dem Motto „Brot und Milch vom Bauernhof“ sind alle Produkte des Pfarrguts im Hofladen erhältlich und gehen außerdem täglich frisch an Naturkostläden, Verbrauchergemeinschaften und Reformhäuser in Dresden und Umgebung. Kundinnen und Kunden sind immer dazu eingeladen, ihren Besuch im Hofladen mit einer Erkundung des gesamten Hofes zu verbinden und zum Beispiel nachmittags von ca. 15.30 bis 17 Uhr beim Melken der Milchkühe zuzuschauen.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 200 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 90 ha Ackerland und 110 ha Grünland
  • Fruchtfolge: zwei Jahre Kleegras, Winterweizen, Winterroggen; zwei Jahre Kleegras, Triticale, Zwischenfrucht, Hafer, Futterroggen
  • Tierhaltung: 50 Milchkühe (Schwarzbunte und Braunvieh), 30 Färsen zur Nachzucht
  • Aufstallung: Tiefstreustall mit Laufhof
  • Anbauverband: Gäa
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-021

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.



Letzte Aktualisierung 18.05.2018

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