Biolandhof Blumenthal-Vey

Biolandhof Blumenthal Vey: Rindfleisch und Naturschutz

Für Ullrich und Carola Vey ist es eine Frage des Respekts vor den Tieren. Auf gepachteten Weideflächen grasen ihre Angusrinder ganzjährig auf fruchtbaren Naturschutzwiesen. Das Fleisch weiß die Kundschaft im ganzen Land zu schätzen.

Es klingt im Grunde einfach: Die Rinder sind das ganze Jahr über draußen und fressen ausschließlich fruchtbaren Klee, Gras und Heu von den artenreichen Weiden. Auf Gentechnik, vorbeugende Antibiotika, künstliche Hormone und Masthilfen wird dabei komplett verzichtet. Durch eine extensive Landwirtschaft, also eine Nutzung der Wiesen und Weiden mit verhältnismäßig geringem Aufwand, bleiben gleichzeitig wertvolle Pflanzen und Tierbestände erhalten.

Ebenso entsteht hochwertiges Rindfleisch, das vom Bioschlachter zu Filet, Braten, Steak, Gulasch und Gehacktem verarbeitet wird. Oder zu gefriertruhen- bzw. bratfertig zerlegten Rindervierteln, -achteln oder -sechzehnteln oder auch zu Corned Beef und Wurstwaren. Der Verkauf ab Hof erfolgt von September bis April nach Absprache per Mail, SMS, WhatsApp oder telefonisch.


Der Hof

Biolandhof Blumenthal Vey
Carola und Ullrich Vey
Bockhorner Weg 60
28779 Bremen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 0421-6 09 82 55 / Fax: -6 09 92 80
Mobil, SMS, WhatsApp: 0179-597 25 26

E-Mail: allg. Kontakt: veyqh@aol.com
Angusrind-Fleischbestellung: CarolaVeyQH@aol.com

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

120 ha 42 ha Grünland in Naturschutz-, der Rest in Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebieten

Tiere

110 Angusrinder

Schlachtung

Schlachtung durch Bioschlachter


Klima-, Tier- und Pflanzenschutz

Eine artgerechte Rinderhaltung wird so beispielhaft mit dem Erhalt wertvoller, teils gefährdeter Pflanzen- und Tierarten verbunden. Ullrich Vey fasst den Ansatz so zusammen: „Wir sind der Beweis, dass sich Naturschutz und Ökolandwirtschaft sehr gut ergänzen. Wir wollen den wertvollen Lebensraum bedrohter Pflanzen und Tiere schützen und gleichzeitig unseren Rindern eine tierfreundliche Haltung ermöglichen und dabei sehr schmackhaftes Angusfleisch erzeugen.“ Zusammengefasst bedeutet all das letztlich: „Naturschutz ist Menschenschutz.“ Darüber hinaus engagiert sich Ullrich Vey in Kooperationen und Lehrtätigkeiten für Naturschutz- und Landschaftspflege sowie die Themen Wasser- und Klimaschutz.

Kooperationspartner: Umweltsenator Bremen, BUND, NABU, Aktionsgemeinschaft Bremer Schweiz, Naturfreunde, ADFC, Verein Sozialökologie, ErzeugerVerbraucherGenossenschaft, Bürgerverein.

Einladung zur Naturerkundung

Die Veys bieten regelmäßig und auf Anfrage ganzheitliche Einblicke in den Betrieb sowie in die Zusammenhänge von Tierhaltung, Naturkunde und Ökologie an. Die Führungen stehen immer im Zusammenhang mit Landschaftspflege, Natur-, Boden- und Gewässerschutz. Herzlich eingeladen sind Volkshochschulgruppen, Schulklassen, Erzieherinnen und Erzieher ebenso wie Bürger- und Heimatvereine wie auch allgemein naturwissenschaftlich interessierte Gruppen und Einzelpersonen. Die Veranstaltungen münden gelegentlich in eine Grillaktion und Verkostung.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Rinderzuchtbetrieb
  • Betriebsfläche: 120 ha, davon liegen 42 ha Grünland in Naturschutzgebieten, der Rest in Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebieten
  • Tierhaltung: Angusrinder in ganzjähriger Freilandhaltung
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.


Hofreportage: Robuste Rinder als Landschaftspfleger

Der Biolandhof Vey im Bremer Stadtteil Blumenthal betreibt eine Angus-Rinderzucht in extensiver Weidewirtschaft, kombiniert mit Naturschutz. Die Rinder leben in sogenannter Robusthaltung ganzjährig im Freien und pflegen dabei gut 120 Hektar Naturschutzgebiete und Landschaft. Artgerechte Rinderhaltung wird so beispielhaft mit dem Erhalt wertvoller, teils gefährdeter Pflanzen- und Tierarten verbunden. Die Veys finden, im Grunde betreibt jeder Biobauer bereits Natur-, Klima- und Gewässerschutz. Doch ihr Beispiel zeigt: Man kann noch mehr tun.
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