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Thripobius semiluteus (Schlupfwespenart)
Bedeutung
Diese Art mit tropischer Verbreitung ist ein bedeutender Gegenspieler des Gewächshausthrips (Heliothrips haemorrhoidalis). Adulte Weibchen können während ihrer gesamten Lebensdauer etwa 20 bis 50 Thripslarven durch Eiablage parasitieren.
Biologie und Verhalten als Nützling
Die Schlupfwespenart Thripobius semiluteus parasitiert die 1. und 2. Larvenstadien ihrer Wirte durch Eiablage. Die parasitierten Thrips-Larven sterben ab, danach verpuppen sich die Schlupfwespenlarven. Dieser Nützling braucht für seine gesamte Entwicklung ungefähr 37 Tage.
Kopf und Thorax sind schwarz und das Abdomen gelb gefärbt. Eine erfolgreiche Parasitierung wird zunächst durch eine Gelb- dann Schwarzfärbung der parasitierten Thrips-Larven gekennzeichnet. Aus den parasitierten Thrips-Larven schlüpfen nach etwa 22 Tagen nur Parasiten-Weibchen, die sofort wieder neue Wirte parasitieren können.
Einsatzmöglichkeiten im geschützten Anbau
Schaderreger
Thripobius semiluteus parasitiert die Larven von Thripse, unter anderem von Heliothrips haemorrhoidalis, Hercinothrips femoralis und Echinothrips americanus.
Anwendungsempfehlung
Die Nützlinge werden im Puppenstadium auf Kartonkärtchen aufgeklebt und verschickt. Der Einsatz ist bei Temperaturen ab 18 Grad möglich; die Lichtintensität sollte hoch sein. Der Einsatz erfolgt unter Glas.
Achtung: Die Wirksamkeit der Schlupfwespen wird durch Ameisen gemindert.
Letzte Aktualisierung 10.01.2022
