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Getreideplattkäfer-Wespchen (Cephalonomia tarsalis)
Beschreibung
Das Getreideplattkäferwespchen Cephalonomia tarsalis (Aschmead) ist eine glänzend schwarze, geflügelte Wespe und erreicht 1,7 bis 2 Millimeter Körperlänge. Die Weibchen sind größer als die Männchen. Die Übergänge von Kopf zu Brust und von Brust zu Hinterleib sind stark eingeschnürt, die Beine und Fühler sind braun. Sie gehören zur Familie der Ameisenwespchen.
Biologie und Parasitierungsverhalten des Nützlings
Getreideplattkäferwespchen greifen ihre Wirtslarven mit einem lähmenden Gift an wodurch diese sofort bewegungsunfähig werden und meist im Verlauf einiger Wochen absterben. Nicht alle der gelähmten Larven werden mit Eiern belegt. Die übrigen dienen den adulten Tieren teilweise als Nahrung. So erreichen die Wespenarten auch über ihre Vermehrungsrate hinaus Bekämpfungserfolge gegen Vorratsschädlinge. Zudem können sie auch ohne Paarung, sofort nach dem Schlupf aus den kommerziell angebotenen Kokons, Wirtslarven attackieren und Eier ablegen, aus denen dann aber nur Männchen schlüpfen.
Cephalonomia tarsalis legt ein bis zwei Eier an die Wirtslarve, die sie vorher an einen sicheren Ort zur Eiablage verschleppen. Insgesamt legt ein Weibchen circa 110 bis 180 Eier. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven verbleiben außerhalb der Wirtslarve und saugen diese innerhalb von fünf Tagen vollständig aus. Sie verpuppen sich dann für 8 bis 9 Tage in einem Kokon. Die geschlüpften männlichen Wespchen leben 4 bis 8, die weiblichen Wespchen 35 bis 82 Tage.
Einsatzmöglichkeiten im biologischen Vorratsschutz
Parasitierte Vorratsschädlinge
- Larven von Getreideplattkäfern
- Auch Erdnussplattkäfer werden parasitiert wenn keine Getreideplattkäfer vorhanden sind
Einsatzbedingungen
Für ihre Entwicklung benötigen sie Temperaturen von 17 bis 33 Grad.
Letzte Aktualisierung 01.12.2021

