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Blutrote Fingerhirse
Schadwirkung
Die Bluthirse stellt besonders im ökologischen Gemüsebau ein Problem dar. Sie ist Wirt für wandernde Wurzelnematoden (Pratylenchus penetrans).
Merkmale des Samenbeikrauts
Bluthirse ist ein einjähriges, wärmeliebendes Gras. Die Halme sind erst niederliegend, dann knickig aufsteigend. Die Nodien sind schwach behaart. Es wird eine Höhe von etwa 50 Zentimeter erreicht.
Die Blattspreiten der Laubblätter sind fein seidig mit einem weißlich-rötlichen, deutlichen Mittelnerv. Die Blattscheiden sind im unteren Bereich stark behaart. Die Blatthäutchen sind circa zwei Millimeter lang und gestutzt. Blattöhrchen sind nicht vorhanden.
Die Blüte erfolgt im Sommer und Frühherbst. Drei bis sieben lockere Scheinähren (kurzstielige Rispen) stehen fingerförmig an der Spitze des Halmes. Jede Scheinähre ist drei bis zehn Zentimeter lang und setzt sich aus zwei bis drei Millimeter langen Ährchen zusammen, die sich zu zweit nebeneinander auf der Spindel befinden. Die Ährchen sind von drei Hüllspelzen fest eingeschlossen und grannenlos.
Vermehrung und Verbreitung
Die Samen keimen an der Bodenoberfläche vorwiegend im Sommer und sind im Boden circa drei Jahre lebensfähig. Das Keimblatt ist kurz, eiförmig-spitz.
Standort: Bluthirse wächst bevorzugt auf sandigen, feinkörnigen, kalkarmen und nährstoffhaltigen Böden.
Spezifische Regulierungsstrategien
Maßnahmen, die über die allgemeinen Grundsätze der Beikrautregulierungsmaßnahmen hinaus gehen, sind nicht bekannt.
Letzte Aktualisierung 25.04.2018


