Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Eretmocerus spp. (E. eremicus, E. mundus)
Biologie und Verhalten als Nützling
Das Parasitierungsverhalten ist ähnlich dem von Encarsia formosa. Die Eier werden jedoch unter den Wirt abgelegt, so dass sich das erste Nymphenstadium unter dem Wirt aufhält, bevor sich die folgenden zwei Nymphenstadien in der Nymphe weiterentwickeln. Der Parasitoid ernährt sich auch von Hämolymphe, indem er mit dem Legestachel in die Analöffnung der Nymphe sticht und die austretende Flüssigkeit aufnimmt. Parasitierte Bemisia-Nymphen färben sich gelblich. Die parasitierten Nymphen sterben vor Verpuppung der Schlupfwespe ab. Bei hohen Temperaturen werden Parasitierungsraten von 70 bis 80 Prozent an Bemisia tabaci erreicht.
Einsatzmöglichkeiten im geschützten Anbau
Schaderreger
Eretmocerus eremicus wird gegen Weiße Fliegen eingesetzt. Die Schlupfwespenart reguliert in erster Linie die Populationen von Bemisia tabaci (Baumwollmottenschildlaus), aber auch von Trialeurodes vaporariorum (Gewächshausmottenschildlaus).
Anwendungsempfehlung
Die Ausbringung erfolgt in Form parasitierter Wirtsnymphen, die lose in Sägemehl in Flaschen geliefert werden. Dieses Material streut man auf die Blätter befallener Pflanzen. Die Durchschnittstemperaturen sollten über 24 Grad liegen. Eretmocerus eremicus kann mit Encarsia formosa kombiniert eingesetzt werden.
Letzte Aktualisierung 11.01.2022
