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Öko-Landbau in den Bundesländern

Neben den umfangreichen Maßnahmen der Bundesregierung, um die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft auszubauen und zu stärken, sind auch die Bundesländer aktiv. So sollen eigene Öko-Aktionspläne den ökologischen Landbau fördern. Sie beinhalten konkrete Maßnahmen und Zielsetzungen, um den gesamten Bio-Sektor zu stärken. Darüber hinaus bieten die Länder zahlreiche Fördermaßnahmen, Veranstaltungen sowie weiterführende Informationen an. Hier finden Sie alles auf einen Blick!
1.859.842 Hektar und damit knapp über elf Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland wurden 2022 ökologisch bewirtschaftet.
Öko-Aktionspläne: Konzepte für mehr Öko-Landbau
Die Bundesregierung hat das Ziel formuliert, den Anteil des Öko-Landbaus in Deutschland bis 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Jahr 2017 die Zukunftsstrategie ökologischer Landbau veröffentlicht. Sie umfasst verschiedene Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen, die zur Zielerreichung beitragen. In den Bundesländern gibt es zusätzlich jeweils eigene Öko-Aktionspläne. Details dazu finden Sie in der unten stehenden Tabelle.
Übersicht Öko-Aktionspläne der Bundesländer
Aktionsplan "Bio aus Baden-Württemberg"
Ziele
- Rahmenbedingungen für bereits ökologisch wirtschaftende Betriebe verbessern und den Neueinstieg im Ökolandbau erleichtern
- 30 bis 40 Prozent Ökofläche
- Zieljahr: 2030
Handlungsfelder
- Erzeugen und Verarbeiten
Vielfalt, Tierwohl, Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität - Bildung, Beratung, Forschung und Fachinformationen
Investition
Vernetzung der Bereiche
Wissenstransfer
Förderung der Beratung
Umstellung von Teilbetrieben in den Landeseinrichtungen - Vermarkten und Anbieten
Wissenstransfer
Rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen
Angebote zur Unterstützung von Maßnahmen des Gemeinschaftsmarketings
Regionales Bio in der Außer-Haus-Verpflegung
Bio-Zeichen Baden-Württemberg - Öko-Kontrolle und Recht
Umfangreiche Überwachungsprogramme für alle Stufen der Wertschöpfung
Durchführung Öko-Monitoring BW - Informieren, Nachfragen und Genießen
Öffentlichkeitsarbeit und Verbraucherinformation
Online-Informationsportal - Rahmenbedingungen und Projekte für mehr Ökolandbau, Öko-Lebensmittelwirtschaft und Nachfrage nach Öko-Produkten
Fokus auf Vernetzung der Akteure entlang der Wertschöpfungskette und Wissenstransfer
Forschung an Landeseinrichtungen
Kooperationen mit Hochschulen
Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg
BioRegio 2030
Ziel
- 30 Prozent Ökofläche bis 2030
Handlungsfelder
- Beratung
- Aufrechterhaltung der staatlichen Orientierungsberatung für umstellungsinteressierte Betriebe
- Staatliche Förderung der Umstellungsberatung durch die Erzeugerringe (Verbundberatung)
- Beibehaltung des BioRegio-Betriebsnetzes mit 100 Vorzeige-Ökobetrieben
- Beibehaltung Kompetenzzentrum Öko-Gartenbau
- Ausbau des Beratungsangebots „BioRegio in der Gemeinschaftsverpflegung“ (z. B. BioRegio-Coaching für Küchen)
- Bildung
- Bedarfsgerechter Ausbau des Bildungsangebots zum Ökolandbau in den staatlichen Landwirtschaftsschulen
- Zwei Fachschulen für Agrarwirtschaft mit Schwerpunkt Ökolandbau (Landshut-Schönbrunn, Weilheim)
- Zwei Öko-Akademien (Bamberg, Kringell) mit vielfältigem Kursangebot
- Stärkere Verankerung des Themas „Ernährung mit bio-regionalen Lebensmitteln“ bei Bildungsmaßnahmen
- Verstärkung der Bildungsoffensive Ökolandbau bei Berufen des Lebensmittel-Handwerks
- Förderung
- Weiterhin hohe Flächenförderung für den ökologischen Landbau im bundesweiten Vergleich
- Förderung von Investitionen in neue Lagerräume für Öko-Körnerfrüchte im Rahmen des Bayerischen Sonderprogramms Landwirtschaft
- Verbesserung der Kombinierbarkeit der Öko-Förderung im Kulturlandschaftsprogramm mit dem Vertragsnaturschutzprogramm
- Förderung der Öko-Modellregionen über das ÖMR-Management, Kleinprojekte und Begleitung für außergewöhnliche Projekte
- Forschung
- Beibehaltung des Kompetenzzentrums für den ökologischen Landbau an der Landesanstalt für Landwirtschaft, dass die Aktivitäten in der praxisnahen Ökolandbau-Forschung und beim Wissenstransfer bündelt
- Ökolandbau stellt im Ressortforschungsrahmen einen wichtigen strategischen Forschungsschwerpunkt dar
- Pflanzenzucht unter den Bedingungen des Ökolandbaus an der Landesanstalt für Landwirtschaft
- Forum zur Förderung der ökologischen Pflanzenzüchtung zur Vernetzung von staatlicher Züchtung und privaten Züchtungsunternehmen (Ökozüchtungsplattform)
- Umstellung staatlicher Flächen
- Öko-Praxis-Forschungsnetz Bayern (OekoNet): Netzwerk aus 16 innovativen Biobetrieben, Landesanstalt für Landwirtschaft und Verbandsberatung
- Forschungs- und Innovationsprojekt "Weideland Bayern": Hilfen zur Umsetzung der Weidepflicht
- Vermarktung
- Öko-Modellregionen: 34 Öko-Modellregionen bedecken bereits 43 Prozent der Landesfläche.
- Steigerung des Anteils bio-regionaler Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung
- Steigerung des Anteils ökologischer und regionaler Lebensmittel in staatlichen Kantinen
- Stärkung des Bayerischen Bio-Siegels durch Ausweitung der Kommunikationsmaßnahmen, um somit das Bio-Siegel noch stärker am Markt zu etablieren und den Verbraucherinnen und Verbrauchern nahezubringen
- Öko-Board Bayern: Verbandsübergreifende Plattform für den Handel mit ökologisch erzeugten Rohstoffen aus Bayern: Zusammenbringen von Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern, Marktbeobachtung, Marktanalyse von Öko-Teilmärkten
- Ausweitung der Teilnehmer am Ökopakt Bayern
- Bio-Erlebnistage
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus – Ökolandbau
Ernährungsstrategie Berlin isst gesund und fair
Ziel
- Zukunftsfähige, regional gedachte Berliner Ernährungsstrategie
Handlungsfelder
- Außer-Haus-Verpflegung
Gemeinschaftsverpflegung als Vorbild - Innovationen und Wertschöpfung
Innovationen für ein zukünftiges Ernährungssystem
Wertschöpfung in der Region
Lebendige und produktive Kieze - Bildung
Ernährungsbildung für alle greifbar machen - Nachhaltigkeit
Lebensmittelverluste minimieren - Strategische Umsetzung und Kommunikation sichern
Öko-Aktionsplan 2021-2024
Ziel
20 Prozent Öko-Fläche bis 2024
Handlungsfelder
1. Wertschöpfung – Regionale ökologische Verarbeitung und Vermarktung
Da trotz des Zuwachses an ökologisch bewirtschafteten Flächen und Verarbeitungsunternehmen die Nachfrage nach ökologisch-regional produzierten und verkaufsfähigen Lebensmitteln noch nicht gedeckt werden kann, sollen Aufbau und Etablierung von ökologisch regionalen Wertschöpfungsketten unterstützt werden.
Beispielmaßnahmen:
- Förderrichtlinie für klimaschonende Wertschöpfungsketten
- Einführung des Brandenburger Qualitätssiegels „Bio-Zeichen Brandenburg“
- Fortführung der finanziellen Unterstützung für Absatzförderung/Marketingmaßnahmen, beispielsweise Messeteilnahmen
- produktbezogene Informationsveranstaltungen zur Marktentwicklung (Obst, Gemüse, Fleisch usw.)
- Steigerung des Bio-Einsatzes in der Außer-Haus- und Gemeinschaftsverpflegung über nachhaltige Beschaffungskriterien im Vergabehandbuch des Landes und die Ernährungsstrategie (mit dem Verbraucherschutzministerium MSGIV sowie Senat Berlin)
2. Wissenstransfer
Beispielmaßnahmen:
- Stärkung, Sicherung und bessere Vernetzung des Öko-Feldversuchswesens als Baustein den Ökolandbau wissensbasiert und zukunftsfähig zu halten
- Landeschulobstprogramm mit Schwerpunkt auf regionalem und ökologischem Obst / Wettbewerb: Lernort Bauernhof
- Konzept für ein Kompetenzzentrum Ökolandbau / Unterstützung für den Aufbau eines Praxis-Forschungsbetriebsnetzes für Ökolandbau (Bundesprogramm ökologischer Landbau besser nutzen)
3. Rahmenbedingungen für Betriebe
Beispielmaßnahmen:
- höhere Prämie für die Umstellung für Öko-Ackerland ab 2022. Fortführung höherer Prämien für Gemüse und Dauerkulturen
- Betriebsdiversifizierung über die Fördermaßnahmen der einzelbetrieblichen Investitionen, Zusammenarbeit und Europäische Innovationspartnerschaften
- Fortführung der ökologischen Flächenförderung über das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP)
- Bio-Markt-Bericht: Studie zum Marktbedarf ökologischer Produkte
4. Vernetzung
Beispielmaßnahmen:
- Durchführung von Öko-Aktionstagen ab 2022
- Förderung von Leuchtturmprojekten zur Zusammenarbeit zwischen Land- und Lebensmittelwirtschaft / Öko-Modellregionen ab 2023
- Digitale Vernetzungsplattform
Aktionsplan 2025 – Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen
Ziel
Die qualitativen Standards der Gemeinschaftsverpflegung schrittweise durch die Einführung der Qualitätsstandards der DGE und die stufenweise Erhöhung des Bioanteils tierischer und pflanzlicher Produkte auf 100 Prozent steigern.
Handlungsfelder
- Außer-Haus-Verpflegung
Schulen
Kitas
Krankenhäuser
Betriebsverpflegung
Hamburgs Landwirtschaft stärken – Hamburger Öko-Aktionsplan 2020
Ziele
- Ausweitung des Öko-Flächenanteils in Landwirtschaft und Gartenbau
Handlungsfelder
- Bildung und Beratung
Wissenstransfer verbessern - Absatzförderung
Vermarktung und Absatz marktgerecht unterstützen
Aktionsplan (PDF-Dokument)
Agrarpolitisches Konzept Hamburg 2025 (ab Seite 20 unter Punkt 1.3 alles rund um den ökologischen Landbau in Hamburg)
Ökoaktionsplan Hessen 2020-2025
Ziele
Mehr regionale Wertschöpfung und Ressourcenschutz durch marktorientierten Ökolandbau
Handlungsfelder
- Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Landwirtschaft verbessern
- Klima und Umwelt schützen, Biodiversität erhalten und steigern
- Regionale Wertschöpfungsketten erhalten und stärken
- Wissenschaft und Forschung intensivieren
- Ausbildung und Beratung ausdehnen
- Hessische Ökolandbau-Modellregionen ausweiten
- Tierwohl stärken
Öko-Kompetenz Mecklenburg-Vorpommern 2020
Ziele
- Stärkung und Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Mecklenburg-Vorpommern bis 2020
Handlungsfelder
- Umstellung / Beibehaltung
- Naturschutz / Landschaftspflege
- Vermarktung von Zusatzleistungen im Naturschutz
- Bildung
- Investition
- Markt
- Forschung / Innovation
- Beratung
- Zusammenarbeit in Netzwerken
- Vernetzung mit Tourismus
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
Ökologisch – tiergerecht – verbrauchernah – Aktionsplan für mehr Ökolandbau in Niedersachsen
Ziele
- Verdoppelung des Anteils an ökologischen Betrieben bis 2025 ( also circa 10 Prozent als Ziel)
Handlungsfelder
- Wertschöpfung und Vermarktung
- Information, Vernetzung, Wissenstransfer
- Forschung
- Ausbildung
Aktionsplan Ökolandbau Niedersachsen (PDF-Dokument)
Ziele
Ausbau des Öko-Landbaus auf 20 Prozent bis 2030 (Ziel der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie) Zieljahr: 2030
Handlungsfelder
Beratung und Umstellung
- Grundlegende Informationen zu Chancen und Risiken einer Umstellung auf Öko-Landbau in der allgemeinen Beratung
- Intensive Beratung und gezielte Ansprache von besonders umstellungsgeeigneten Betrieben
- Weiterer Ausbau und Förderung eines umfangreichen Beratungsnetzwerkes für landwirtschaftliche Betriebe
Bildung
- Stärkere Berücksichtigung des Öko-Landbaus in der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung
- Fachschule für Ökologischen Landbau Kleve
Förderung
- Verlässliche und angemessen hohe Flächen-Förderung für die Umstellung und Beibehaltung der ökologischen Bewirtschaftung.
- Vorrangige und gezielte Investitions- und Vermarktungsförderung
- Stärkung der Öko-Modellregionen NRW (Stand 2025: 5 Öko-Modellregionen)
Vermarktung
- Stärkung und Ausbau von regionalen Wertschöpfungsketten für ökologische Produkte
- Steigerung des Anteils bio-regionaler Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung durch die Initiative "NRW kocht mit Bio"
Information
- Bessere Informationen für alle landwirtschaftlichen Betriebe zur aktuellen Entwicklung des Biomarktes
- Fachinformationsportal www.oekolandbau.nrw.de
- Jährliche "BioWochen NRW" als landesweite Verbraucherinformationsmaßnahme
Forschung und Feldversuche
- Lösung von produktionstechnischen Schwachpunkten durch Forschung
- Sicherung und Steigerung von Erträgen und Leistungen
- Weitere Vernetzung von Praxis, Beratung und Forschung im langjährigen Kooperationsprojekt "Leitbetriebe Ökologischer Landbau NRW".
Weiterführende Links
Auf dem Weg zu mehr Bio in Rheinland-Pfalz – 2. Öko-Aktionsplan
- Fortschritts- und Bilanzbericht
Ziele
- Ausbau des Anteils der ökologisch bewirtschafteten an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in Rheinland-Pfalz auf mittelfristig 20 Prozent
- Weiterer Ausbau und Diversifizierung des Angebots an ökologischen Erzeugnissen aus Rheinland-Pfalz
- Steigerung der Nachfrage nach ökologisch erzeugten rheinland-pfälzischen Produkten
Handlungsfelder
- Bildung: Stärkere Berücksichtigung des ökologischen Landbaus in der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung
- Forschung und Beratung: Verbesserung der ökologischen Erzeugung durch praxisorientierte Forschung, Wissensgenerierung und -transfer, die Weiterentwicklung der Produktionsverfahren sowie Digitalisierung
- Honorierung der Leistungen: Honorierung der umweltbezogenen und gesellschaftlichen Leistungen des ökologischen Landbaus
- Optimierung von Wertschöpfungsketten: Stärkung und Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten für ökologische Produkte
Zum Aktionsplan (PDF-Dokument)
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz – Ökolandbau
Ziele
- Aufrechterhaltung des dynamischen Wachstums der ökologisch bewirtschafteten Fläche
- Erhöhung des Öko-Flächenanteils von aktuell 20 Prozent auf 30 Prozent im Jahr 2030
- Weiterer Ausbau des Angebots an ökologischen Erzeugnissen aus dem Saarland
- Steigerung der Nachfrage nach ökologisch erzeugten saarländischen Produkten
Handlungsfelder
- Bildung: Stärkere Berücksichtigung des ökologischen Landbaus in der landwirtschaftlichen Weiterbildung
- Beratung: Weiterer Ausbau unseres umfangreichen Beratungsangebots für die landwirtschaftlichen Betriebe
- Vermarktung: Stärkung und Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten für ökologische Produkte
- Durchführung von Öko-Aktionstagen
- Richtlinie zur Förderung des Ökologischen/Biologischen Landbaus und von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen im ländlichen Raum (FRL-Öko/AUKM)
Weitere Informationen
Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz: Ökologischer Landbau
Strategie Ökologischer Landbau 2023 Freistaat Sachsen
Ziel
Ein marktgerechtes Wachstum des ökologischen Landbaus in Sachsen in Verbindung mit dem 25-Prozent-Ziel der EU 2030 sowie dem 30-Prozentziel im Koalitionsvertrag der Bundesregierung sind Orientierungsgrößen und Handlungsrahmen im Freistaat Sachsen.
Handlungsfelder
- Gemeinsam stark – Strukturen und Projekte für den Ökolandbau
- Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau (KPZ ÖL)
- AgiL – Sächsische Agentur für Regionale Lebensmittel
- Bio-Regio-Kantine Sachsen – Mehr BIO+REGIO in der Gemeinschaftsverpflegung
- eku-ZUKUNFTSPREIS und Umwelt-und Klimaallianz
- Öko-Feldtage 2025 in Sachsen - Verlässliche Rahmenbedingungen für erfolgreiche Bio-Betriebe – Förderangebote für den Ökolandbau
- Sicherung der Öko-Flächenprämie und Förderung der Bio-Teichwirtschaft
- Erfolgreicher Generationswechsel – Förderung von Existenzgründungen und Sicherung der Hofnachfolge
- Förderung von Investitionen, Innovationen und Wissenstransfer im Ökolandbau
- Förderung von Bio-Regio-Modellregionen
- Solidarische Landwirtschaft in Sachsen - Kommunikation wirkt vom Feld bis zum Teller – Marketing für den Ökologischen Landbau
- Sächsische Bio-Erlebnistage
- Verbrauchersensibilisierung mit der Bio-Regio-Kampagne
- EU-Schulmilchprogramm mit Bio-Obst, Bio-Gemüse und Bio-Milch
- Kommunikationsort Messe und Regionalportal – www.regionales.sachsen.de - Im Dialog voran
- SMEKUL im Gespräch mit Bio-Betrieben und Bio-Verbänden
- Verbrauchervertrauen durch wirkungsvolle Bio-Kontrolle
Förderrichtlinien
Förderrichtlinie: "Ökologischer / Biologischer Landbau (FRL ÖBL/2023)"
Weitere Fördermöglichkeiten für den Ökolandbau sind in flächenbezogenen, investiven und marktstrukturverbessernden Programmen fest verankert.
Lang- und Kurzfassung der Strategie Ökologischer Landbau 2023 Freistaat Sachsen.
Weitere Informationen
Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
Öko-Aktionsplan Sachsen-Anhalt (ÖAP) Landesprogramm zur Stärkung und Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Sachsen-Anhalt
Ziele
- Stabilisierung des Ökolandbaus
Handlungsfelder
- Aufwand für besondere gesellschaftliche Leistungen langfristig und stabil fördern
- Ökolandbau in der Beruflichen Bildung stärken
- Forschung und Wissenstransfer zum Ökolandbau deutlich ausbauen
- Regionale Wertschöpfungsketten ausbauen: Veredlung, Verarbeitung und Vermarktung landeseigener Produkte erhöhen
- Verbraucherinnen und Verbraucher aufklären
Anzahl konkreter Maßnahmen
27 konkrete Maßnahmen innerhalb der genannten 5 Handlungsfelder.
Hinweis
Der ÖAP hat kein Zieljahr, Umsetzungskonzept und Fahrplan sind derzeit für 2018 bis 2021 angelegt.
(Der Öko-Aktionsplan wird derzeit überarbeitet)
Öko-Aktionsplan Sachsen-Anhalt (PDF-Dokument)
Weiterführende Informationen zum Ökolandbau in Sachsen-Anhalt
Biodiversitätsstrategie "KURS NATUR 2030"
Ziel der Strategie "KURS NATUR 2030" ist es, den Rückgang der biologischen Vielfalt zu stoppen, eine Trendumkehr einzuleiten und Umweltressourcen effizient zu schützen. Dafür sollen unter anderem bis 2030 ein Öko-Flächenanteil von 15 Prozent in Schleswig-Holstein erreicht werden.
Positionspapier zur Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Thüringen
Ziel
Das erklärte Ziel ist es, in der Förderperiode bis 2027 ein ausgewogenes marktangepasstes und umweltkonformes Wachstum des Öko-Landbaus zu gewährleisten.
Handlungsfelder
Attraktive Qualifizierungsangebote und Wissenstransfer zum Ökologischen Landbau
- Öko-Landbau in der Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Grünen Berufen
- Ökologischer Landbau im land- und gartenbaulichen Versuchswesen und in der Praxisforschung
- Förderung von Beratungs-, Informations- und Weiterbildungsmaßnahmen
Investitionen und Innovationen für eine moderne und wettbewerbsfähige ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft
- Förderung von Investitionen landwirtschaftlicher Öko-Betriebe
- Förderung von Investitionen in der Verarbeitung und Vermarktung von Öko-Erzeugnissen
- Förderung der Tätigkeit von operationellen Gruppen der Europäischen Innovationspartnerschaften (EIP)
Leistungen des Öko-Landbaus für Umwelt, Klima und Tierwohl
- Förderungen des Öko-Landbaus im Thüringer Programm zur Förderung von umwelt- und klimagerechter Landwirtschaft, Erhaltung der Kulturlandschaft, Naturschutz und Landschaftspflege (KULAP)
- Förderung besonders tiergerechter Haltungsverfahren
Auf- und Ausbau regionaler Öko-Wertschöpfungsketten für mehr regionale Öko-Lebensmittel in der Gemeinschaftsversorgung
- Förderung der Zusammenarbeit in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft
- Mehr regionale Öko-Lebensmittel in der Gemeinschafts- und Außer-Haus-Verpflegung
- Mehr regionale Öko-Lebensmittel in der gehobenen Gastronomie
Weitere Informationen
Weitere Aktivitäten der Bundesländer rund um den Öko-Landbau
Sie suchen Adressen der für den Öko-Landbau wichtigen Institutionen in Ihrem Bundesland? Sie möchten mehr über die spezifischen Online-Angebote der Bundesländer, deren Förderprogramme und Fördersätze erfahren? Sie möchten keine Öko-Veranstaltung der einzelnen Länder verpassen? Dann schauen Sie auf der jeweiligen Seite des Bundeslandes vorbei! Dort finden Sie alle Infos zu den Aktivitäten der Bundesländer rund um die ökologische Landwirtschaft.
Lesen Sie mehr über regionale Bio-Wertschöpfungsketten auf Oekolandbau.de:
Letzte Aktualisierung 05.10.2023


