Gerade in Städten haben die Kinder und Jugendlichen oft wenig Bezug und somit auch wenig Wissen zu den Themen der primären Lebensmittelproduktion. Insbesondere Grundschüler sind meist offen, dankbar und begeisterungsfähig für solche praxisbezogenen Lernangebote. Dabei kann völlig spielerisch auf die Besonderheiten des Ökolandbaus aufmerksam gemacht werden. Die Beispiele aus Nürnberg und Regensburg dürfen gern Schule machen!
Nürnberg: Bildungswoche Bumberlgsund, Oktober 2025
Dies ist ein Ernährungsbildungsprogramm für Grundschulklassen, und dauert vier Tage. Jede Klasse kann pro Vormittag bis zu drei Lehreinheiten besuchen. Diesmal im Programm:
- Erlebnis Huhn
- Das kunterbunte Gemüsequiz
- Der Weg des Pfannkuchens
- Was Tiere fressen. Futter(n) mit allen Sinnen!
- Bewegung und Entspannung mit Achtsamkeit und allen fünf Sinnen
- Faszination Bienen
- Die Erde lebt!
- Die Erde als wichtige Grundlage für Tiere und Pflanzen
- Dem Müll auf der Spur
Das Programm fand bereits zum neunten Mal statt. Zwischen 400 und 500 Schülerinnen und Schüler nutzen jedes Jahr diese Bildungswoche. Das positive Feedback der Lehrerinnen und Lehrer und die strahlenden Gesichter der Kinder belegen den Erfolg!
Regensburg: Bio-Bäuerin macht Schule!
Das beliebte Konzept "Bio-Bäuerin macht Schule!" wurde im Schuljahr 2025/26 weiter ausgebaut: Neben einer Ausweitung auf eine Doppelstunde für alle Schulformen bis zur 10. Klasse wird das Team zukünftig durch eine zweite Bio-Bäuerin unterstützt. Seit dem Projektstart im Juli 2023 wurden rund 4.000 SchülerInnen und Schüler an Schulen in Stadt und Landkreis Regensburg besucht. Ziel des Projekts ist eine Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen für gesunde Ernährung und den Ökolandbau.