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Modellregionen verbinden Bio und Regionalität

Mehr Bio in der Gemeinschaftsgastronomie wie Kantinen, Großküchen genauso wie in der Individualgastronomie bekommt durch die Modellregionen in den nächsten Jahren zusätzlichen Auftrieb. Zwei Modellregionen haben nun die Arbeit aufgenommen.
Projekt KANNtine ist gestartet
KANN-tine? Eine Kantine kann viel mehr sein als ein Ort, an dem man isst. Kantinen sollen Orte sein, an denen wir gerne verweilen und mit Genuss regional und nachhaltig essen. Das Ziel des Projektes ist, in der Region Südlicher Oberrhein mehr regionale Lebensmittel in die Außer-Haus-Verpflegung zu bringen.
Das Vorhaben KANNtine wird im Rahmen des "Modellregionenwettbewerb – besser essen in der Region" mit etwa 700.000 Euro gefördert. Der Ernährungsrat Freiburg leitet das Projekt unter Mitarbeit des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV), der Firma Nearbuy und der Uni Freiburg. Die Städte Freiburg und Offenburg sind assoziierte Partner, ebenso die Bio-Musterregionen Freiburg und Mittelbaden.
Bei KANNtine beraten die Projektarbeitenden Kantinenteams und Großküchen, damit sie einen leichten Zugang zu regionaler Ware erhalten und den Anteil an regionalen und Bio-Lebensmitteln erhöhen können. Auf Veranstaltungen vernetzen sie Erzeugende mit Abnehmerinnen und Abnehmern, damit diese ihre Produkte direkt lokal verkaufen können und kurze Lieferketten entstehen (mit Nearbuy sowie im Format "Kantinengespräche"). Für eine langfristige Umsetzung, bietet KANNtine Workshops für Kommunalverwaltungen an. Darin zeigen die Projektmitarbeitenden, wie Kommunen bei Ausschreibungen eine nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung fördern können.
Mehr Informationen über KANNtine
"Ganz große Küche! Regional. Bio. Regensburg"
Dieses Bundesförderprojekt mit Stadt und Landkreis Regensburg als Verbundpartner ist offiziell am 01. Dezember 2024 gestartet. Unter dem Titel "Ganz große Küche!" wurden im ersten Schritt die Teilnehmer, nämlich Küchenleiter der Individualgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, rekrutiert und in eine IST-Analyse eingebunden.
Ab 2026 starten individuelle Küchencoachings für "Mehr Bio auf dem Teller" mit einem vielfältigen Rahmenprogramm und zahlreichen weiteren Vorteilen.
Weitere Maßnahmenpakete des Förderprojekts beinhalten die Etablierung eines digitalen B2B-Marktplatzes, die Entwicklung neuer bio-regionaler Wertschöpfungsketten sowie die Einrichtung eines Food Scanner-Mietsystems für eine Reduzierung der Lebensmittelverschwendung in der Regensburger AHV.
Die große Auftaktveranstaltung ist für den 8. Februar 2026 geplant.
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Letzte Aktualisierung 02.02.2026



