Bio im Alltag


Bioobst zum Anbeißen

Zwetschgen am Baum. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Volles Aroma: Bioobst wird im ausgereiften Zustand geernet. Foto: Thomas Stephan, BLE

Von A wie Apfel bis Z wie Zitrone reicht die Angebotspalette an erntefrischem Bioobst. Regionale Früchte überzeugen durch Frische und kurze Transportwege. Exotisches Obst bietet oft neue Geschmackseindrücke und bringt optisch Pep auf den Teller.

Das Plus für unsere Umwelt: Biobäuerinnen und Biobauern verzichten beim Obstanbau auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Das erklärt auch, warum Bioobst hinsichtlich der Rückstandsbelastung mit Pestiziden meist deutlich besser abschneidet als Früchte aus konventionellem Anbau. "Der Ökomonitoring-Bericht 2018 zeigt, dass auf Biolebensmittel Verlass ist", bilanziert der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk die aktuellen Untersuchungsergebnisse.

Umweltfreundliche Anbaumethoden und ausreichend Zeit zum Wachsen und Reifen - beides zusammen führt zu dem intensiven Geschmack von Bioobst.

Trotz dieser inneren Werte landet Bioobst nicht in der Handelsklasse extra. Denn diese Güteklassen beziehen sich auf äußere Qualitätsmerkmale, wie Größe, Form und "Makellosigkeit", nicht aber auf ernährungsphysiologische und ökologische Aspekte. Handelsklassen für Obst und Gemüse

 

Letzte Aktualisierung: 24.07.2019