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Tag des Regenwurms

Regenwürmer sind kleine Helden mit großer Wirkung! Am 15. Feburar feiern wir deswegen den Tag des Regenwurms: Wir schauen auf die fleißigen Tiere, die besonders in der Bio-Landwirtschaft unerlässliche Partner beim Aufbau der Bodenfruchtbarkeit sind.
Ein lockerer, nährstoffreicher Boden ist die optimale Grundlage für ein gesundes Pflanzenwachstum. Dafür pflügen, grubbern, wenden und düngen Landwirtinnen und Landwirte ihre Äcker – meist mit hohem Aufwand und neuester Technik. Sie können sich aber auch auf tierische Unterstützung verlassen: Regenwürmer übernehmen diese Aufgaben gerne. Unermüdlich graben sie sich durch den Boden, lockern damit die Bodenstruktur, verbessern die Luftzufuhr und steigern den Nährstoffaustausch zwischen den einzelnen Bodenschichten. Gleichzeitig kann dadurch Regen schneller versickern und es wird weniger kostbarer Boden weggespült.
Regenwurm-Quiz
Wie atmen eigentlich Regenwürmer? Wo ist bei ihnen der Kopf? Und wie groß kann ein Regenwurm werden? Finden Sie es in unserem Quiz heraus.
Der Regenwurm als Düngerfabrik
Neben ihrer Tätigkeit als Bodenbaumeister sind Regenwürmer wahre Düngerfabriken. Sie ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenresten, Blättern und Mikroorganismen. Und Appetit haben sie reichlich: Einige Regenwürmer fressen täglich bis zur Hälfte ihres Eigengewichts! Im Darm zersetzen Pilze und Bakterien das organische Material. Der Kot enthält viel pflanzenverfügbaren Stickstoff, Phosphor und Kalium und bildet einen hervorragenden Dünger für die Pflanzen. Diesen natürlichen Kreislauf versuchen Bio-Landwirtinnen und -Landwirte möglichst aufrecht zu halten. Auf einem Hektar Bio-Acker können bis zu drei Millionen Regenwürmer ihren Teil zu diesem Kreislauf beitragen.
Schnelle Fakten zum Regenwurm
- Mehr als 3.000 Arten weltweit
- Etwa 46 Arten in Deutschland
- Der Tauwurm Lumbricus terrestris tritt in Deutschland am häufigsten auf
- Bis zu drei Millionen Regenwürmer auf einem Hektar Bio-Acker
- Blätter
- Pflanzenreste
- Mikroorganismen
- Pro Tag nimmt ein Regenwurm etwa die Hälfte seines Eigengewichts zu sich
- Selbstgegrabene Gänge, bevorzugt in feuchten und lockeren Böden
- Temperaturoptimum zwischen 10 bis 15 Grad
- Vögel
- Hühner
- Maulwürfe
- Frösche und Kröten
- Verdichtete, trockene Böden
- Aber auch die Sonne – sie trocknet Regenwürmer aus
- Keine Seh- oder Riechorgane
- Atmung über die Haut
- Fünf sogenannte Lateralherzen (Herzpaare)
Land.Schafft.Bayern: Regenwürmer – die unscheinbaren Helden des Bodens
BZL: Bodenleben und Bodenvielfalt
Regenwürmer aus nächster Nähe
Weitere Infos im Web:
Letzte Aktualisierung 14.02.2024

