Gut Hirschaue

Gut Hirschaue: Klasse statt Masse

Henrik und Michael Staar setzen auf Gut Hirschaue die Idee ihres Vaters fort: die landwirtschaftliche Haltung von Wildtieren. Nach der Wende entdeckte Hartmut Staar diese Nische für sich und gab Begeisterung und Betrieb an seine Söhne weiter.

„Nur 60 Prozent der Nachfrage nach Wildfleisch in Deutschland kann aus der Jagd gedeckt werden“, so Henrik Staar. „Dabei haben die Deutschen den größten Wildfleischbedarf in ganz Europa.“ Die BioQualität macht die Fleisch- und Wurstprodukte vom Gut Hirschaue zu exklusiven Leckerbissen, die genau diese Nachfrage bedienen.

Seit seiner Gründung 1992 wird der Familienbetrieb Gut Hirschaue ökologisch bewirtschaftet. Die Brüder Michael und Henrik Staar legen besonderen Wert auf die Produktion von hochwertigem Wildfleisch. Auf einer 200 Hektar großen Gehegefläche leben mehr als 1000 Dam- und Rothirsche, Mufflons und Märkische Sattelschweine, eine Kreuzung aus Wildschwein und alter Hausschweinrasse.

„Unser Wildgatter ist in seiner Form und Größe einzigartig in Europa“, erklärt Henrik Staar. Ausgeschilderte Wege um die Gehege mit erhöhten Aussichtsplätzen ermöglichen Besucherinnen und Besuchern ungestörte Natur- und Tierbeobachtungen. Geführte Wanderungen durchs Gehege an jedem ersten Sonntag im Monat von April bis Dezember bieten vertiefende Einblicke.


Der Hof

Gut Hirschaue 
Henrik und Michael Staar
An der Hirschaue 2
15848 Rietz-Neuendorf
Brandenburg 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Tel.: 03366-26 03 7 / Fax: -15 27 89

E-Mail: info@gut-hirschaue.de
Internet: www.gut-hirschaue.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

600 ha Fläche, davon 200 ha Gehege

Tiere

mehr als 1.000 Damhirsche, Rothirsche, Mufflons und Märkische Sattelschweine

Fruchtfolge

7-jährige Fruchtfolge im Gehege


Artgerecht bis zum Sch(l)uss

Alle Wildtiere werden ganzjährig auf den strukturierten Umtriebsweiden gehalten. Hirsche und Mufflons ernähren sich eigenständig von der Weidefläche. Im Winter erhalten sie Heu aus eigenem Anbau. Eine ausgeklügelte mehrjährige Fruchtfolge sowie der Verzicht auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel garantieren eine gesunde Ernte auf den leichten Böden der Mark.

Sämtliche Tiere des Gutes werden stressfrei in ihrer natürlichen Umgebung geschossen und in der hofeigenen Fleischerei direkt weiterverarbeitet. Auf diese Weise entfallen lange Tiertransporte zum nächsten Großschlachthof – das erspart eine Menge Aufregung.

Hofladen geöffnet: Fr 13 bis 18 Uhr (außer feiertags)

Preiswürdig

Für sein besonderes Engagement erhielt das Gut Hirschaue 2008 den „Förderpreis Ökologischer Landbau“ vom Bundeslandwirtschaftsministerium und den „Naturschutzpreis“ der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg.

Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Ökologische Wildtierhaltung
  • Betriebsfläche: 600 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 200 ha Gehegefläche
  • Tierhaltung: mehr als 1000 Damhirsche, Rothirsche, Mufflons und „Märkische Sattelschweine
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.


demoSPEZIAL – Die "Bio live erleben!"-Reportagen

So wild so gut...

Jeden Sonntagmorgen um zehn Uhr lädt das Gut Hirschaue in Rietz-Neuendorf südöstlich von Berlin zu einer Führung durch ihre Wildgehege ein. Der nach Bioland-Richtlinien wirtschaftende Betrieb wurde 1992, kurz nach der Wende, von Hartmut Staar gegründet und wird heute von seinen Söhnen Michael und Henrik Staar weiter geführt.
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Hofreportage: "Wildes" regional und artgerecht

Auf dem Familienbetrieb Gut Hirschaue in Birkholz bei Beeskow, süd-östlich von Berlin werden Damhirsche, Rothirsche, Mufflons und Märkische Sattelschweine ökologisch gehalten. Alle Tiere werden in der eigenen Fleischerei verarbeitet und großteils über den Hofladen und die hofeigene Wildgaststätte vermarktet. Hier setzen die Brüder Michael und Henrik Staar auf Regionalität.
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