Gärtnerei am Bauerngut Heimen und Frucht

Gärtnerei am Bauerngut: Gutes vom Bauerngut

Am Rande des Oderbruches erzeugten Hubert Heimen und Hans-Peter Frucht 30 Jahre lang Feingemüse für den Berliner Naturkostmarkt. Ihre Gärtnerei am Bauerngut in Libbenichen wird bald in engagierte neue, aktive Hände übergehen.

„Im biologischen Anbau ist es immer unsere größte Aufgabe gewesen, die Bodenfruchtbarkeit für die Zukunft zu erhalten“, weiß Hubert Heimen. Denn Nachhaltigkeit heißt, „dass auch nachfolgende Generationen die gleichen Chancen auf gesunde Lebensmittel und eine intakte Umwelt haben.“ Diese nachfolgende Generation übernimmt nun bald die Geschicke am Bauerngut.


Der Hof

Gärtnerei am Bauerngut
Lindenstraße 1
15306 Libbenichen
Brandenburg 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Tel.: 033602-25 82 / Fax: -5 82 86

E-Mail: gaertnerei_libbenichen@web.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

10 ha Fläche: 9 ha Gemüse, 2.000 m² Glashaus, 1.000 m² Folientunnel, 0,7 ha Apfelbäume

Gemüse

2,2 ha Salat, 0,8 ha Radies, 1 ha Fenchel, 0,6 ha Porree, 0,4 ha Kohlrabi, 1 ha Möhren, Rote Bete, Pastinaken etc.

Tiere 

3 Kaltblutpferde, vier Bienenvölker


Gemüsevielfalt bleibt

Auf über 40 Parzellen à 2.000 Quadratmetern wachsen hier verschiedene Feingemüse sowie Pastinaken, Rote Bete und Möhren als samenfeste Geschmackssorten. Zweijähriges Kleegras und vielfältige Zwischenfrüchte dienen dem Bodenaufbau. Die Ackerfläche ist von alten und neu angelegten Hecken gesäumt und durch Apfelbäume räumlich gegliedert.

1995 entstand ein 2.000 Quadratmeter großes Glashaus. Die dort angebauten Kulturen sind Gurken, Tomaten, Feldsalat, Petersilie, Postelein und Rucola. „Als besondere Spezialität wächst zudem Kresse auf Flachsvlies in Schälchen“, weiß Hans-Peter Frucht. Fast alle Jungpflanzen werden auf dem Hof selbst erzeugt. Bei der Bodenbearbeitung – auch im Glashaus –, beim Säen von Gründüngung und vor allem beim Hacken im Freiland kommt ein Gespann aus zwei Kaltblütern zum Einsatz. Eine weitere Besonderheit ist die Vermehrung von Gemüsesaatgut für die Bingenheimer Saatgut AG. Hier unter anderem Möhren, Rote Bete und Endivien.

Die Vermarktung der auf dem Bauerngut angebauten Produkte erfolgt über den BioGroßhandel in Berlin, an partnerschaftliche Abo-Kistenbetriebe sowie an direkt vermarktende Kolleginnen und Kollegen.

Auf dem Markt: Frankfurt/Oder, Grüner Markt, Rathausplatz: Do 8 bis 14 Uhr Juni bis Oktober

Bildung und Nachwuchspflege

Auf dem Betrieb in Libbenichen finden regelmäßig Landbaupraktika für Waldorfschulen statt. Pro Jahr haben hier zwei bis drei Auszubildende der Freien Ausbildung im Osten und/oder der staatlichen Ausbildung im Garten- oder Gemüsebau ihre Ausbildung im Betrieb absolviert. Insgesamt 21 junge Menschen machten hier ihren Berufsabschluss.

Besuch ist auch nach der Betriebsübergabe herzlich eingeladen, sich den Betrieb im Rahmen einer Führung genauer anzusehen und Wissenswertes über den modernen Öko-Landbau zu erfahren.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemüsebaubetrieb
  • Betriebsfläche: 13 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 9 ha Gemüse, 2.000 m² Glashaus, 1.000 m² Folientunne, 0,7 ha Apfelbäume
  • Fruchtfolge: Zweijähriges Kleegras, 5 Jahre Gemüse zum Teil mit überwinternden Gründüngungen
    Salat (2,2 ha), Radies (0,8 ha), Fenchel (1,0 ha), Porree (0,6 ha), Kohlrabi (0,4 ha), Möhren, Rote Bete, Pastinaken (1 ha), Zucchini, Mangold, Hokkaido, Buschbohne, Petersilie, Postelein, Basilikum
  • Tierhaltung: drei Kaltblutpferde, vier Bienenvölker
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 22.10.2021

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