Bunde Wischen eG

BUNDE WISCHEN eG: Mensch und Natur im Einklang

Bunte Wiesen – so die hochdeutsche Entsprechung des plattdeutschen Hofnamens „Bunde Wischen“ – machten den Anfang des Betriebs am Ostseefjord Schlei. Seit der Gründung Anfang der 1980er entwickelt sich das Konzept ständig weiter.

Heute beweiden rund 1.000 Rinder und 75 Wildpferde die Naturschutzflächen des Betriebes im Nordosten Schleswig-Holsteins. Durch das typische Weideverhalten der verschiedenen Nutztiere und Rassen ergibt sich das charakteristische Landschaftsbild einer halboffenen Weidelandschaft: strukturreiche Gras-, Kräuter- und Buschbestände, je nach Bodenverhältnissen von der Feuchtwiese bis zum Trockenrasen.


Der Hof

BUNDE WISCHEN eG 
Gerd Kämmer (Geschäftsführender Vorstand)
Königswiller Weg 13
24837 Schleswig
Schleswig-Holstein 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-009

Tel.: 04621-98 40 80 / Fax: -89
E-Mail: info@bundewischen.de
Internet: www.bundewischen.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

1.600 ha Weideland zzgl. Wälder

Tiere

75 Koniks (WildpferdRückzüchtung)

Weidehaltung

1.000+ Rinder (900 GallowayRinder (black & dun), 100 Highland Cattle, 7 White Park Cattle)



Frisch und als Vorrat

„Bei optimaler Bestandsdichte der Herde gelingt es den Tieren im Frühjahr und Sommer nicht, die Vegetation der GanzjahresWeidelandschaft flächendeckend kurz zu halten“, erklärt Gerd Kämmer, Geschäftsführender Vorstand der Bunde Wischen eG. „Das ist beabsichtigt, da so immer ausreichend Pflanzen ihren Entwicklungszyklus bis zur Samenreife abschließen können.“

So entsteht ein Mosaik unterschiedlicher Strukturen mit vielfältigen Lebensräumen. Ein Teil der nicht verzehrten Vegetation bildet gleichzeitig den Wintervorrat für die Weidetiere, von dem sie sich bis zum nächsten Frühling ernähren.

Hofladen geöffnet: Di, Mi, Fr 9 bis 18 Uhr Do 9 bis 13.30 Uhr Sa 9 bis 13 Uhr

Tiergerecht und transparent

Damit dieses Gleichgewicht zwischen Tieren und Weidelandschaft erhalten bleibt, reguliert der Betrieb den Bestand regelmäßig. „Die Tiere werden in ihrer gewohnten Umgebung stressfrei per Kugelschuss auf der Weide getötet“, so Gerd Kämmer. „Das erspart ihnen eine strapaziöse Reise zum Schlachthof und bringt die Herde nicht unnötig in Aufruhr.“ Anschließend wird das durch die Weidehaltung hochwertige und schmackhafte Bio-Fleisch regional vermarktet. Jährlich werden mehr als 200 Rinder über den eigenen Hofladen, Naturkostläden und ausgewählte Läden des Einzelhandels verkauft. Weiterer Abnehmer ist die Gastronomie, die sich der Regionalität verschrieben hat.

Der Hof und die verschiedenen Weiden können nach Absprache besucht werden. Außerdem finden das Jahr über Veranstaltungen statt. Sowohl die Gegend als auch der Hof sind für Urlauberinnen und Urlauber ein interessantes und erholsames Ziel. Hier lassen sich Rinder, Hühner und Katzen entdecken, die nach Absprache auch gefüttert werden können.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Rinderweidehaltung, Direktvermarktung und Urlaub auf dem Biolandhof
  • Betriebsfläche: 1.600 ha Weideland zzgl. Wälder
  • Tierhaltung: 900 Galloway-Rinder (black & dun), 100 Highland Cattle, 7 White Park Cattle und 75 Koniks (Wildpferd-Rückzüchtung)
  • Aufstallung: ganzjährige Weidehaltung
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-009

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.


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