Bio im Alltag


Wurstwaren

Biowurstwaren in der Theke
Das Auge beurteilt die Qualität der Wurstware nach Farbe und Präsentation. Foto: Thomas Stephan, BLE, Bonn

Spezialitäten von Rind, Schwein & Co.

Alle gängigen Fleisch- und Wurstwaren gibt es auch in Bioqualität. Darunter auch regionale Spezialitäten wie Münchner Weißwürste, Westfälische Mettwurst oder Nürnberger Bratwürste.

Neben hochwertigen Zutaten sind handwerkliche Techniken und traditionelle Rezepturen charakteristisch für die Biometzgerei. Idealerweise wird Biofleisch direkt nach dem Schlachten verarbeitet, bevor es abkühlt. Bei dieser traditionellen Warmfleischverarbeitung bleibt das Fleisch weich, klebig und hat eine gute Wasserbindung. Dadurch lässt es sich leichter und ohne Hilfsmittel etwa zu Brüh- und Kochwürsten verarbeiten.

Dank ihres handwerklichen Könnens stellen Biofleischerinnen und Biofleischer hochwertige Wurstwaren auch ohne oder mit deutlich weniger Nitritpökelsalz her. Zum Würzen dürfen neben Kräutern und Gewürzen aus ökologischem Anbau ausschließlich Salz und Süßungsmittel in die Wurst. Geschmackverstärker, Antioxidationsmittel, Phosphate, Emulgatoren sind nicht zulässig.

 


Letzte Aktualisierung: 12.08.2019