HEU-HEINRICH: Bergwiesenfest
98724 Neuhaus am Rennweg OT Scheibe-Alsbach
Der Europäische Stachelbeermehltau tritt meist erst nach der Ernte im Juli und August auf. Es entstehen rundliche, dunkel umrandete Blattflecken die in der Mitte grau austrocknen. Es bildet sich ein schwaches weißliches Pilzgeflecht an der Blattunterseite der Blattflecken. Darin bilden sich gelbe Fruchtköper, die sich zunehmen schwarz verfärben. Mit der Zeit verhärtet das Pilzgeflecht und verfärbt sich braun. Triebe werden kaum, Früchte garnicht infiziert.
Der deutlich schädlichere Amerikanische Stachelbeermehltau bildet ab Mai Pilzbeläge an Blättern aus, führt zu Triebverformungen und befällt an Stachelbeeren auch Früchte.
Insbesondere die Schwarze und Rote Johannisbeere werden befallen, es entstehen kaum wirtschaftliche Schäden.
Der Pilz überwintert in Form von Fruchtkörpern (Perithecien) im abgeworfenen Laub auf dem Boden. Im Frühjahr werden Sporen (Ascosporen) aus den Fruchtkörpern entlassen. Auf dem Pilzrasen befallener Pflanzenteile werden zusätzliche Sporen (Konidien) gebildet, durch die sich der Befall weiter im Bestand verbreitet.
Eine Bekämpfung ist in der Regel nicht nötig.
Letzte Aktualisierung 17.01.2019