Aufbau von Wertschöpfungsketten für regionale Zweinutzungshühner in Baden-Württemberg

Aufbau von Wertschöpfungsketten für regionale Zweinutzungshühner in Baden-Württemberg

Projektbeschreibung

Die Öko-Anbauverbände setzen in Zukunft verstärkt auf Zweinutzungshühner, um das Töten männlicher Küken zu vermeiden. Im Augenblick halten und vertreiben allerdings nur einige wenige Pionierbetriebe in Baden-Württemberg solche Tiere. Das Projekt Zweiwert will ein regionales Netzwerk von Akteuren schaffen, um die Wertschöpfungskette "Zweinutzungshuhn" in Baden-Württemberg aufzubauen. Dazu wird eine Status-Quo und Potential-Analyse der landwirtschaftlichen Erzeugung, Verarbeitung sowie der Vermarktung und Distribution durchgeführt. ZweiWert bezieht die ganze Wertschöpfungskette in unterschiedlichen Formaten ein: Mit Beteiligung der Praxispartner wird bei der Zucht und Haltung der Tiere angesetzt, um eine bäuerliche Geflügelzüchtung von Zweinutzungshühnern in Baden Württemberg zu etablieren. In Dialogforen werden die Bedürfnisse des Handels und der Verarbeitung angefragt und fördernde und hemmende Faktoren definiert. In Verbraucherstudien in zwei Biomusterregionen werden von den Projektpartnern aus der Außerhaus-Verpflegung Produkte getestet und Verbrauchererkenntnisse und -erwartungen erfasst.

Zum Abschlussbericht des Projekts (PDF-Dokument)

Zuständige Behörde

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg

Projektbeteiligte

  • Naturland BW e.V.
  • Reyerhof. Universität Hohenheim
  • Ökoberatungsgesellschaft

Projektlaufzeit

1/2022 – 12/2024

Kontakt

Naturland Baden-Württemberg
Martin Bär
Weickmannstraße
89077 Ulm

Telefon: 07311/532730

Mail: m.baer@naturland-beratung.de

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der EIP-Projektdatenbank.

Was ist EIP-Agri?

EIP-Agri ist die Abkürzung für die "Europäischen Innovations-Partnerschaften für Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit". Ziel von EIP-Agri ist es, die landwirtschaftliche Produktion bei geringerem Ressourcenverbrauch zu steigern und dadurch nachhaltiger zu machen.

Landwirtschaft und Forschung sollen durch EIP besser verzahnt werden, um Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Dabei hilft der Bottom-up-Ansatz: Probleme der praktischen Landwirtschaft werden gemeinsam von Partnern aus Beratung, Unternehmen, Vereinen und Verbänden sowie Wissenschaft und Forschung in Operationellen Gruppen (OGs) bearbeitet.

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Letzte Aktualisierung 11.11.2025

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