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Wertschätzung, Wertschöpfung und Inwertsetzung von Umweltleistungen im ökologischen Obstbau

Projektbeschreibung
Im Projekt sollen die Umweltleistungen des Ökoobstbaus identifiziert, beschrieben und in ein Kommunikationskonzept für Marktteilnehmer überführt werden. Auf Basis von
Forschungsergebnissen und Praxiserhebungen sollen Erfahrungen gebündelt und Wechselwirkungen der Umweltleistungen auf die Produktqualität bei Apfel, die Vermarktbarkeit und Verbrauchakzeptanz erfasst werden. Mit Vertretern entlang der gesamten Wertschöpfungskette sollen Konzepte diskutiert und entwickelt werden, welche die Zusammenhänge und Umweltleistungen der systemaren biologischen Anbauform hervorhebt und verständlich macht.
In 4 Arbeitspaketen sollen Themen bearbeitet werden:
- Qualität/Handelsklassen: wissenschaftliche Aufarbeitung/Datenerfassung zur Verbraucherakzeptanz bei Schalenfehler und deren Einflüsse auf die Haltbarkeit, Regenflecken, Bewertung des Mikrobioms auf der Apfeloberfläche
- Biodiversitätsleistungen auf Praxisbetrieben
- Sortenvielfaltsstrategie (Apfel): Erarbeitung eines Vermarktungskonzeptes mit Fokus auf Sortenvielfalt
- Boden: Erfassung der unterschiedlichen Praxisstrastrategien
Zum Abschlussbericht des Projekts (PDF-Dokument)
Zuständige Behörde
Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg
Projektbeteiligte
- Föll Biohof
- Jochen und Ute Filsinger GbR
- Mainau GmbH
- Obstbaubetrieb Glocker
- ÖKOBO GmbH Ökologisches Bodenseeobst
- Universität Hohenheim
- Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee
- Obstbaubetrieb Höfflin Magens GbR
Projektlaufzeit
10/2022 – 12/2024
Kontakt
Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V.
Angelika Stülb-Vormbrock
Traubenplatz 5
74189 Weinsberg
Telefon: 07134 8935
Mail: foekofoekode
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der EIP-Projektdatenbank.
Was ist EIP-Agri?
EIP-Agri ist die Abkürzung für die "Europäischen Innovations-Partnerschaften für Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit". Ziel von EIP-Agri ist es, die landwirtschaftliche Produktion bei geringerem Ressourcenverbrauch zu steigern und dadurch nachhaltiger zu machen.
Landwirtschaft und Forschung sollen durch EIP besser verzahnt werden, um Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Dabei hilft der Bottom-up-Ansatz: Probleme der praktischen Landwirtschaft werden gemeinsam von Partnern aus Beratung, Unternehmen, Vereinen und Verbänden sowie Wissenschaft und Forschung in Operationellen Gruppen (OGs) bearbeitet.
Letzte Aktualisierung 22.10.2025