Gärtnerhof Staudenmüller

Gärtnerhof Staudenmüller: Die Idee: gemeinsam ernten

Der Gärtnerhof von Familie Staudenmüller im brandenburgischen Templin besteht seit 1988 in der ersten Generation. Im Zentrum steht eine vielfältige, regionale und saisonale Ernährung mit vitalen Lebensmitteln, dabei vor allem Gemüse.

„Wir wollen einen Hoforganismus schaffen und erhalten, der Nahrungsmittel wachsen lässt, die wiederum Körper, Seele und Geist ernähren“, sagt Ortrun Staude, die den Betrieb gemeinsam mit ihrem Mann Martin Müller führt. Die insgesamt 28 Hektar Acker- und Grünland werden von der Familie und verschiedenen Mitarbeitenden und Auszubildenden gemäß der biologischdynamischen Anbauweise bewirtschaftet. Durch die Idee der Solidarischen Landwirtschaft bekommen die Staudenmüllers weitere Unterstützung und versorgen so die Mitwirkenden aus der Region.


Der Hof

Gärtnerhof Staudenmüller 
Martin Müller und Ortrun Staude
Askanische Straße 1
17268 Templin OT Vietmannshof
Brandenburg 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-021

Tel.: 039882-26 3

E-Mail: post@gaertnerhof-staudenmueller.de
Internet: www.gaertnerhof-staudenmueller.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

28 ha Fläche: 15 ha Ackerland und 12,5 ha Grünland, inkl. 0,12 ha geschützte Fläche

Anbau

ca. 35 Gemüsesorten (samenfest), Kartoffeln, Kräuter, Blumen, Samenbau, Obst, eigene Jungpflanzenanzucht

Tiere

3 Arbeitspferde, 15 Rinder (Mutter- u. Milchkühe, Nachzucht), Schafe, Hühner


Der Hoforganismus im Kreislauf

Auf drei Hektar wachsen Gemüse und Kartoffeln, sieben Hektar sind mit Boden aufbauenden Gewächsen und Futterpflanzen bestellt. „Der Gemüseanbau wird durch die Haltung einer geringen Anzahl von Tieren ergänzt, deren Mist die Düngung des Bodens ermöglicht“, erklärt Ortrun Staude. „Von 13 Hektar Wiesen und Weiden ernähren sich die Rinder sowie unsere Schafe, die Pferde und die Hühner.“ Der kompostierte Mist der Tiere und mehrjähriges Luzerne-Kleegras sind die Grundlage der Bodenfruchtbarkeit. Ergänzt wird dies durch die biologisch-dynamischen Präparate. Die Ernte wird in Anteilen zusammengestellt und wöchentlich gegen einen festen Monatsbetrag an die Beteiligten ausgegeben.

„Unser Leitmotiv: Gemeinsamkeit entsteht durch gemeinsames Tun und im Ausgleich von Geben und Nehmen.”

GeLa, CSA und Gartentage

Das Konzept des gemeinsamen Landwirtschaftens (GeLa), das der Gärtnerhof betreibt, leitet sich ab von der Community Supported Agriculture (CSA)-Bewegung, deren Ursprung in den USA zu finden ist. Hinter dem Begriff CSA verbirgt sich eine soziale Form der Landwirtschaft, die eine direkte Zusammenarbeit von Produzierenden sowie Konsumentinnen und Konsumenten vorsieht.

Für einen engen Bezug zum Hof finden außerdem regelmäßig Gartentage statt, an denen GeLa-Teilhabende gemeinschaftlich auf dem Hof mithelfen. An diesen Tagen steht der Gärtnerhof auch für andere Gäste offen. Um Voranmeldung per direkter Ansprache oder E-Mail wird dabei gebeten. Regelmäßig kommen auch Schulklassen, Landbaupraktikantinnen und -praktikanten, FÖJ-Absolvierende und Lehrkräfte der Freien Ausbildung auf den Betrieb. Beim Pflugziehen, Säen, Jäten, Kompost aufsetzen oder Ernten kann immer gerne mitgeholfen werden.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Kleinbäuerlicher Familienbetrieb
  • Betriebsfläche: 23 ha, davon 10 ha Ackerland und 12,5 ha Grünland, davon 0,12 ha geschützte Fläche
  • Fruchtfolge: 2-3 Jahre Gemüse, 2 Jahre LuzerneKleegras, Zwischenfrüchte (angestrebt: System Immergrün)
  • Tierhaltung: 3 Arbeitspferde, 15 Rinder (Mutter- u. Milchkühe, Nachzucht), Schafe, Hühner
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-Öko-021

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 05.10.2021

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