Glutenfreie Backwaren

Glutenfreie Backwaren

Menschen mit Zöliakie oder Sprue (etwa 1 Prozent der Bevölkerung) vertragen kein Gluten, das Klebereiweiß in Weizen (auch Dinkel und Grünkern), Roggen, Gerste und Hafer. Glutenhaltige Nahrungsmittel führen bei ihnen zu Darmbeschwerden, langfristig auch zu Mangelerscheinungen, die sich zum Beispiel als Blutarmut oder in Form von Knochenschäden äußern. Kinder können sogar im Wachstum zurückbleiben. Auch bei manchen Neurodermitis-Kranken können sich durch Gluten die Symptome verschlimmern.

Also kein Brot, kein Kuchen für die Betroffenen? Zum Glück gibt es glutenfreie Getreidearten wie Reis und Mais, außerdem viele Pseudo-Getreide wie etwa Buchweizen oder Quinoa. Gekocht oder vermahlen, eignen sich manche dieser Arten hervorragend zum Backen. Dabei ist jedoch etwas Aufwand und einige Erfahrung erforderlich. Fast alle Biobäckereien haben glutenfreie Frischbrote im Programm. Sie werden vorwiegend auf der Basis von Maismehl und Buchweizenmehl hergestellt.

In Naturkostläden, Reformhäusern und in der Diätabteilung vieler Supermärkte finden Betroffene außerdem beispielsweise Aufback-Brötchen, Knäckebrot sowie Plätzchen und Kuchen, die mit dem Symbol "durchgestrichene Ähre" als glutenfrei gekennzeichnet sind.


Letzte Aktualisierung 12.08.2019

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