Bioland Hof Ralf Behring: Landpartie Brandenburg: Besuch auf dem Biobauernhof für groß und klein.
16259 Leuenberg
Der Amerikanische Stachelbeermehltau bildet ab Mai zuerst an der Blattunterseite, später auch an der Oberseite sowie an Trieben, Stiele und Früchten mehlig weißen Pilzbeläge. Mit der Zeit verhärten sie und verfärben sich braun. Die Blätter bleiben klein und deformiert und fallen vorzeitig. Die befallenen Triebe verkrüppeln, wachsen gestaucht oder verzweigen sich besenartig aus entstandenen Adventivknospen. Die Früchte der Stachelbeeren werden häufig durch Beläge geschädigt, die der Johannisbeere dagegen kaum befallen. Der Befall nimmt im Sommer zu.
Der Europäische Stachelbeermehltau tritt meist erst nach der Ernte im Juli und August auf. Es entstehen rundliche, dunkel umrandete Blattflecken die in der Mitte grau austrocknen . Es bilet sich erst im Verlauf ein schwaches weißliches Pilzmyzel. Insbesondere die Schwarze und Rote Johannisbeere werden befallen, es entstehen kaum wirtschaftliche Schäden.
Das Pilzgeflecht überwintert in Knospen, an Blättern und Trieben. Die Pflanzen werden ab April befallen. Auf dem Pilzrasen werden zusätzliche Sporen (Konidien) gebildet, durch die sich der Befall ab Mai weiter im Bestand verbreitet. Der Pilz entwickelt sich optimal bei warmen und feuchten Bedingungen.
Geeignete Sortenwahl: wenig anfällig gegenüber Amerikanischem Stachelbeermehltau sind laut der Beschreibenden Sortenliste des Bundessortenamtes (Stand 2002):
Letzte Aktualisierung 17.01.2019