HEU-HEINRICH: Bergwiesenfest
98724 Neuhaus am Rennweg OT Scheibe-Alsbach
Im Frühjahr verursachen die Tiere durch Saugtätigkeit an der Blattunterseite nach oben gewölbte Blasen an den Blättern. An der Roten Johannisbeere sind diese rötlich, an der Weißen gelblich und an der Schwarzen gelbgrün gefärbt. Die Früchte und Blätter weisen meist Honigtaubelag auf, woraufhin sich später Rußtaupilze entwickeln.
Die bis zu 2,3 Millimeter langen Blattläuse besiedeln die Blattunterseite unter den blasigen Aufwölbungen. Jungtiere sind fast weiß, ausgewachsene zunehmend blassgrün gefärbt. Sie haben lange, schmale und ebenfalls blassgrüne Hinterleibsröhren und Fühler.
Meist ist der Befall durch die Johannisbeerblasenlaus unschädlich. Ein früher Befall stört die Blatt- und Triebentwicklung. Die Blasenlaus wird als Virusüberträger der Adernbänderung (Gooseberry vein-banding) mit angesehen.
Die Eier der Blattlaus überwintern an den Ruten der Pflanze. Im Frühjahr schlüpft sie und verursacht durch ihre Saugtätigkeit die Blattblasen, unter deren Schutz sie sich zu großen Kolonien vermehrt. Die wirtswechselnde Blattlausart wandert im Juni auf krautige Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler über. Im Herbst kehrt sie zur Eiablage auf Johannisbeeren zurück.
Winter:
Während des Austriebs bis Juli:
natuurvideos: Lebendgeburt einer Johannisbeerblasenlaus, Film auf www.youtube.com (ab Minute 14)
Letzte Aktualisierung 21.01.2019