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Wertschöpfungskette für mehr Bio-Roggen in der menschlichen Ernährung
Das RIWERT-Projekt zielt auf den Auf- und Ausbau überregionaler Wertschöpfungsketten für Produkte aus Bio-Roggen. Dafür soll der Anbau von Bio-Roggen gefördert und der Roggenkonsum in der menschlichen Ernährung ausgeweitet werden.
Kurzinfo
- Produkte: Bio-Backwaren, Bio-Snacks, Bio-Spezialitäten aus Roggen
- Wertschöpfungskettenbereich: Verarbeitung, Vermarktung und Handel
- Bundesland: bundesweit
Projektsteckbrief

In diesem Projekt wird das Ziel verfolgt, die Bedeutung von Roggen in der Landwirtschaft zu stärken und ihn wieder in den Fokus zu rücken. Gleichzeitig soll die Nachfrage nach Roggen für die menschliche Ernährung merklich erhöht werden, indem Produkte entwickelt werden, welche den Bedürfnissen der Konsumentinnen und Konsumenten entsprechen.
Dazu werden im Laufe des Vorhabens gemeinsam mit den Kooperationspartnern und weiteren Akteuren regionale und überregionale Wertschöpfungsketten für Bio-Roggen aufgebaut. Im Projektverlauf werden verschiedene Bio-Produkte wie Snacks, Brot und Spezialitäten aus Roggen entwickelt und der Anbau heller, leicht verdaulicher Roggensorten mit guten Backeigenschaften forciert. Die projektgebunden eingestellte Koordinationsstelle koordiniert dabei alle notwendigen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Wertschöpfungskettenaufbau und wird durch fachliche und methodische Beratung des erfahrenen Beraterteams von Bio2030 unterstützt.
Begleitend zum Wertschöpfungskettenaufbau werden die Vorteile des Roggenanbaus im Hinblick auf den Grundwasserschutz und seine hohe Trockentoleranz sowie die gesundheitlichen Vorteile des Roggenkonsums in der menschlichen Ernährung sichtbar gemacht. Im Zuge der Ausweitung der Wertschöpfungskette werden im Laufe des Projektes moderne Marketinginstrumente für Handel und Verbraucher entwickelt.
Insgesamt sind sechs Partnerunternehmen aus verschiedenen Wertschöpfungsstufen, wie Getreidehandel, Mühle und Bäckerei am Projekt beteiligt. Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Unternehmen:
- Bio Breadness GmbH
- Handelsgesellschaft für Naturprodukte mbH Gut Rosenkrantz
- Landshuter Kunstmühle C.A. Meyer's Nachf. AG
- Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH
- Märkisches Landbrot GmbH
- Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG
Diese sechs Partnerunternehmen arbeiten in den nächsten drei Jahren insbesondere in den folgenden drei Arbeitsgruppen zusammen.
- Stabile Roggenversorgung
- Produktentwicklung (Snacks, Brot, Spezialitäten)
- Kommunikation- und Marketingmaßnahmen
Die Arbeitsgruppen werden von der Koordinationsstelle, unterstützt von den erfahrenen Bio2030-Beratern begleitet, koordiniert und moderiert.
Mehr Infos zum Projekt
01.04.2026 – 31.03.2029
bundesweit
Büro für Lebensmittelkunde und Qualität GmbH
Melissa Buchholz, melissa.buchholzbl-qde
Michaela Reuß, michaela.reussbl-qde

Gefördert durch das BÖL
Dieses Projekt wurde durch das Bundesprogramm Ökologischer Landbau im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Bio-Wertschöpfungsketten (RIWERT) gefördert. Mit dieser Richtlinien werden der Aufbau und die Weiterentwicklung von tragfähigen Wertschöpfungskettenpartnerschaften für heimische Bio-Produkte unterstützt.