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Mobile Käserei – Vorteile und Grenzen der mobilen Käseproduktion

Was, wenn die Käserei direkt auf den landwirtschaftlichen Betrieb kommt? Eine mobile Käserei macht es möglich, die frische Milch direkt vor Ort zu hochwertigen Produkten veredeln zu lassen. Für die Bio-Verarbeitung kann dieses Konzept eine Chance sein. Gleichzeitig müssen die hohen Anfangsinvestitionen und das unternehmerische Risiko dieses Konzepts berücksichtigt werden.
Eine mobile Käserei ist ein transportables, vollständig ausgestattetes Käseproduktionssystem, das in einem Lastkraftwagen oder Anhänger installiert ist und direkt auf Milchviehbetrieben eingesetzt wird. Dadurch lässt sich hofeigene Milch unmittelbar vor Ort verarbeiten und ermöglicht es Landwirtinnen und Landwirten, ohne eigene stationäre Käserei einen Teil ihrer Milch in Form von hochwertigen Milcherzeugnissen auf dem eigenen Hof direktzuvermarkten. Sie umfasst alle notwendigen Produktionsschritte, wie die Dicklegung und Formung des Käses. Die meisten Käsereien sehen von einer Pasteurisierung ab. Die Reifung erfolgt entweder in dafür vorgesehenen Räumen am Standort der mobilen Käserei oder auf dem Hof direkt. Bei letzterem kommt der Käse in ein Salzbad, das erst circa zehn Stunden nach Ende der Käsung möglich ist.
Größenordnungen einer mobilen Käserei
Die Kapazitäten einer mobilen Käserei können stark variieren. Zwischen 800 und 3.000 Litern Rohmilch können am Tag je nach Größe der mobilen Käserei verarbeitet werden. Ab 1.000 Liter Verarbeitungskapazität haben die Käsereien meist zwei Kessel und können daher auch zwei verschiedene Sorten anbieten. Durch Beimengung von Zutaten wie Bockshorn, Kräuter oder Chili können pro Sorte auch weitere verschiedene Käsevarianten entstehen.
Die Käseausbeute ist in erster Linie von den Inhaltsstoffen Fett und Eiweiß abhängig. Bei Durchschnittswerten von 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß in der zu verarbeitenden Milch, lassen sich beispielsweise aus 100 Litern circa zehn Kilogramm Hartkäse beziehungsweise etwa elf Kilogramm Schnittkäse herstellen. Manche Käsereien bieten neben diesem Hauptsortiment auch kleine Weichkäsemengen an.
Der Einsatz einer mobilen Käserei ist für die Betriebe immer nur bis zu einer gewissen Jahreszielmenge ökonomisch sinnvoll. Eine Schätzgröße dabei ist etwa 100.000 Kilogramm je Betrieb. Darüber hinaus ist eine Überprüfung nach Rentabilität einer eigenen Hofkäserei angeraten.
Mobile Käsereien haben in Abhängigkeit Ihrer Größe und Personalausstattung Obergrenzen ihrer Gesamtkapazität. Diese liegt bei den deutschen Anbietern zwischen 100.000 und 500.000 Kilogramm.
Rahmenbedingungen für mobile Käsereien
Mobile Käsereien sind nach europäischem Recht zugelassene Lebensmittelverarbeitungsbetriebe und unterstehen den regionalen Veterinärämtern. Viele mobile Käsereien arbeiten mit Bio-Betrieben zusammen und sind auch selbst EU-Bio-zertifiziert. Verbandszertifizierungen sind hier eher unüblich, da man es kundenseitig mit allen Verbandszertifizierungen zu tun hat und das in der Regel einen Kostenanstieg zur Folge hat.
In der Regel arbeiten mobile Käsereien ganzjährig je nach Nachfrage. Es kann auch im Winter bei reiner Silagefütterung Käse hergestellt werden. Die bei Rohmilch vorkommenden schädlichen Chlostridien können generell in der Käseherstellung entweder über den Weg der Pasteurisierung ausgeschaltet werden oder über Chlostridien-hemmende Zutaten sowie spezielle Kulturen. Bei ausschließlicher Verarbeitung von Rohmilch beschränkt sich für Bio-Betriebe das Angebot, da es nur wenige einsetzbare Spezialkulturen gibt.
Allgemeine Vorteile einer mobilen Käserei:
- Geringe Investitionskosten für die landwirtschaftlichen Betriebe: Keine eigene Käserei nötig
- Transparente Herkunft: Die verarbeitete Milch kommt nur vom eigenen Hof, so kommt es zu keiner Vermischung und es entsteht ein individuelles lokales Produkt
- Regionale Wertschöpfung: Die Betriebe können Käse direkt auf dem Hof vermarkten
- Flexibilität: Kein fester Standort, mehrere Betriebe können sich eine mobile Käserei teilen
- Fördermöglichkeiten: Unterstützt durch Programme wie LEADER
Das bedeutet es, sich für das Konzept der mobilen Käserei zu entscheiden:
Laut Stephan Scholz von der Mobilen Käserei Chiemgau seien die Chancen auf Erfolg aufgrund der hohen Nachfrage der Landwirtinnen und Landwirte sehr hoch. Dadurch bestehe aber auch das Risiko, dass schnell eine Vollauslastung entstehe und die Nachfrage nicht mehr bedient werden könne. Die Faktoren wie höherer Planungsaufwand oder technische Anforderungen sehe er hingegen kaum als Herausforderung für dieses Konzept. Aus seiner Sicht seien es vielmehr das unternehmerische Risiko und die Bereitschaft zur kompletten Selbstständigkeit die unternehmerische Fähigkeiten erfordere. Hinzukämen außerdem die sehr hohe Anfangsinvestitionen und die rechtlichen, vor allem veterinärtechnischen Auflagen.
Interview mit Stephan Scholz
Oekolandbau.de: Seit wann gibt es Ihre Mobile Käserei und wie kamen Sie auf die Idee, sich für eine mobile Variante der Käserei zu entscheiden?
Stephan Scholz: Seit 2005, also ich hatte 2025 Jahr 20-jähriges Bestehen. Das vergisst man gerne mal im Alltag. Ein paar Jahre davor lernte ich den Betreiber der ersten mobilen Käserei, Günter Rauch, auf einer Tagung kennen. Das Konzept gefiel mir sofort und mir war klar, dass es in einem Käsenotstandsgebiet wie dem Chiemgau mit viel Tourismus funktionieren muss. Ich arbeitete damals freiberuflich als Berater und Projektentwickler für Regionalentwicklung. Mit der Umsetzung des Projektes konnte ich von der Theorie in die Praxis wechseln. Ich habe es bis heute nicht bereut und würde mein "Projekt" gerne einem Nachfolger übergeben, der sich bislang aber nicht gemeldet hat (lacht).
Oekolandbau.de: Welche Kapazitäten bietet Ihre Mobile Käserei? Wie viele Liter Milch verarbeiten Sie regulär und zu welchen Käsesorten wird diese verarbeitet?
Stephan Scholz: Meine Käserei verfügt über 1.200 Liter Verarbeitungskapazität in zwei 600 Liter Kesseln. Angefangen habe ich mit einem Containeranhänger und Zugfahrzeug. 2010 habe ich auf einen selbstfahrenden Kleintransporter umgerüstet und seit 2024 Jahr betreibe ich die Käserei bei mir am Ort des Käselagers stationär und hole die Milch mit einem Tankanhänger bei den Betrieben ab. Aufgrund eines gravierenden Motorschadens meines Autos bin ich erstmalig in den stationären Betrieb übergegangen. Für mich hat es persönlich Vorteile, muss aber nicht für jede Lohnkäserei gelten.
Da ich immer schon zusätzlich in einem Angestelltenverhältnis war und bis heute bin, betreibe ich die Käserei "nur" als zweites Standbein. Zwischenzeitlich war ich mal bei 200.000 Litern Jahresmenge, davon auch ein langjähriges Almprojekt mit am Ende 80.000 Litern in einem Monat. Das habe ich den vergangenen Jahren auf gute 100.000 Liter und nur im Talbetrieb reduziert. Ich biete drei verschiedene Sorten an. Eine Art Bergkäse, eine Art Raclette als halbfesten Schnittkäse und einen einfachen, schnell reifenden Schnittkäse mit fünf möglichen Zutatenbeimengungen. Letzterer ist bei den Betrieben am begehrtesten. Mein Liebling ist der Raclette, den ich bei einigen Bio-Heumilchbetrieben mache.
Oekolandbau.de: Welche Faktoren (z. B. Saisonalität, Milchmenge, etc.) bestimmen, wann und in welchem Rhythmus Sie Höfe besuchen? Welche besonderen logistischen Herausforderungen ergeben sich dadurch?
Stephan Scholz: Früher war es manchmal kompliziert. Die Betriebe haben angerufen und nach Terminen gefragt. Da gab es schon mal Anfragenstürme, die ich dann nach und nach abarbeiten musste und die, die zuletzt dran waren wurden ungeduldig. Mit der Zeit habe ich versucht das Heft des Handelns selbst zu schreiben und proaktiv nach meinen Erfahrungswerten des Vorjahres die Betriebe einzuteilen. Vor circa sieben Jahren habe ich meinen Kundenkreis dann geschlossen und Kontingente verteilt und so habe ich ganzjährig fast immer was zu tun, aber nie zu viel. Ich habe meinen Jahresplan. Die Betriebe wissen, dass ich in einem bestimmten Rhythmus komme und nur noch selten klingelt das Telefon. Abgestimmt wird nur noch kurz per SMS, Signal oder E-Mail der exakte Tag (hier muss manchmal bei kleineren Betrieben der Abholtag der Molkerei berücksichtigt werden) und ein Okay, was die Milchqualität betrifft.
Es gibt immer noch eine gewisse Saisonalität, weil ich auch Betriebe dabeihabe, die stark oder ausschließlich über den Sommertourismus (eigene Alm, Urlaub auf dem Bauernhof) vermarkten. Die klassischen direktvermarktenden Betriebe haben das nicht – da ist eher im Sommer etwas Flaute. So ergänzt sich das gut und ich muss selten mehr als zweimal pro Woche ausrücken. In der Regel fahre ich nur für mindestens 1.000 Liter auf die Betriebe. Bei kleineren Betrieben aber nur im Umkreis von bis zu 20 km fahre ich auch mal wegen 600 Liter raus. Einige Betriebe liefern mir in eigenen Tanks mittlerweile auch Milch an. Meine maximale einfache Entfernung liegt bei 65 km.
Oekolandbau.de: Die Milchqualität kann auf den einzelnen Höfen stark variieren. Wie gehen Sie konkret mit diesen Schwankungen um? Welche Faktoren (z. B. Temperatur, Reifezeit) fließen beim Verarbeitungsprozess mit ein? Wie sehen die Anpassungen entsprechend aus?
Stephan Scholz: Ja das stimmt. Es sind aber vor allem die Fütterung und die hohe Außentemperaturen im Sommer, die sich auf das Wohlergehen der Kühe niederschlagen und damit die Milchqualität beeinflussen können. Mit hochwertigen Starterkulturen und immer gleichen Abläufen beim Käsen bekommt man das in den Griff. Mit etwas Erfahrung merkt man das schon beim Anwärmen der Milch (Geruch) oder spätestens beim Auskäsen. Dann kann man die Käsungszeit etwas verlängern.
Oekolandbau.de: Sie verarbeiten sowohl konventionelle Milch als auch Bio-Milch. Welche Herausforderungen ergeben sich dadurch in der mobilen Käserei?
Stephan Scholz: Die bio-spezifischen Aspekte in einer Käserei haben nichts mit dem System, also mobil oder stationär zu tun. Wie oben schon erwähnt, gibt es bei den "helfenden Zutaten" welche, die im Bio-Bereich nicht erlaubt sind. Daraus ergeben sich Einschränkungen beim Käseangebot für die Bio-Betriebe. Bei den Kräutern und anderen Beimengungen wie Chili, Pfeffer oder Bockshornklee verwende ich ausschließlich Bio-Herkünfte, dadurch gibt es keine Verwechslungsgefahr. Die höheren Kosten sind das wert. Im Salzbad muss man Salz ohne Rieselhilfen verwenden, das ist aber im handwerklichen Betrieb kein Problem. Im Käselager muss man keine besonderen Trennungen vornehmen. Die Käse müssen einwandfrei beschriftet werden und zuordenbar sein, dann ist das für die Zertifizierung ausreichend. Bei mir hat jeder Betrieb beziehungsweise jeder Kunde und Kundin eine Kennzahl und so kann man auf einen Öko-Stempel verzichten. In den Produktionsprotokollen und Rückgabescheinen, sprich Lieferscheinen, müssen bei den Öko-Betrieben einige besondere Aspekte zusätzlich ausgewiesen werden. Das hört sich erstmal viel an, ist aber alles umsetzbar und lässt sich bei der ersten Bio-Kontrolle mit dem Kontrolleurin oder dem Kontrolleur besprechen und wo notwendig auch nacharbeiten.
Martin May, ehemals Mobile Käserei May, teilt hierzu noch andere Erfahrungen:
"Die Entscheidung für eine mobilen Käserei bringt erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen mit sich. Steigende Energie- und Verarbeitungskosten führen dazu, dass Milchprodukte nur mit hohen Verkaufspreisen – etwa 25 bis 30 Euro pro Kilogramm Käse – rentabel sind. Dies steht im Spannungsfeld zu schwankenden Milchpreisen und einer aktuell zurückhaltenden Nachfrage, da Käse im Vergleich zu anderen Produkten weniger als Grundnahrungsmittel wahrgenommen wird und Regionalität sowie Nachhaltigkeit für viele Verbraucherinnen und Verbraucher noch kein ausschlaggebendes Kaufargument ist. Zudem ist der Markt für regionalen Käse in der Direktvermarktung bereits gut besetzt, während der Zugang zum Einzelhandel durch regulatorische Hürden und Margendruck erschwert wird."
Interview mit Martin May
2020 gründete Martin May die Mobile Käserei May. Laut May entstand die Idee des mobilen Formats aus dem Wunsch heraus, Milch direkt vor Ort auf den Höfen verarbeiten zu können, um lange Transportwege zu vermeiden und den Landwirtinnen und Landwirten eine flexible Lösung zu bieten. Etwa 25 Prozent der verarbeiteten Milch der Käserei May stammte von Bio-Höfen. Inzwischen musste Martin May allerdings die mobile Käserei aus familiären Gründen aufgeben. Das Interview entstand noch vor Aufgabe der mobilen Käserei.
Oekolandbau.de: Welche Kapazitäten bietet Ihre Mobile Käserei? Wie viele Liter Milch verarbeiten Sie insgesamt im Jahr und zu welchen Käsesorten wird diese verarbeitet?
Martin May: Der LKW kann täglich bis zu 3.000 Liter Milch verarbeiten. In unseren Spitzenzeiten haben wir bis zu 12.000 Liter pro Woche verarbeitet, das entspricht bis zu 600.000 Liter im Jahr. Die Milch wird zu einer Vielzahl von Käsesorten verarbeitet – von klassischen Hart- und Schnittkäsesorten über Weichkäse bis hin zu Frischkäse und Quark. Auf dem LKW findet die reine Rohkäseherstellung statt; Salzen, Reifen und Formenreinigung erfolgen in einem separaten Gebäude.
Oekolandbau.de: Welche Faktoren (zum Beispiel Saisonalität, Milchmenge, etc.) bestimmen, wann und in welchem Rhythmus Sie Höfe besuchen? Welche besonderen logistischen Herausforderungen ergeben sich dadurch?
Martin May: Der Rhythmus richtet sich nach der Milchmenge, Saisonalität und Vermarktung der Höfe. Ideal sind ein Rhythmus von vier bis sechs Wochen, da dies gut zum Reifezyklus der Käse passt. Logistische Herausforderungen ergeben sich nach unseren Erfahrungen keine. Allerdings sollte eine mobile Käserei aus Zeit und Kostengründen unter 100 km im Umkreis arbeiten.
Oekolandbau.de. Die Milchqualität kann auf den einzelnen Höfen stark variieren. Wie gehen Sie konkret mit diesen Schwankungen um? Welche Faktoren (zum Beispiel Temperatur, Reifezeit) fließen beim Verarbeitungsprozess mit ein? Wie sehen die Anpassungen entsprechend aus?
Martin May: Wir achten sehr genau auf Milchqualität, Temperatur und Fettgehalt. Jede Lieferung wird geprüft und die Verarbeitung wird entsprechend angepasst – zum Beispiel durch Variation der Reifezeit, Anpassung der Labmenge oder Änderung der Produktionschargen. So stellen wir sicher, dass die Käsesorten gleichbleibend hohe Qualität haben – unabhängig von den Schwankungen auf den Höfen.
Kosten und Herausforderungen bei Neugründung einer mobilen Käserei
Martin May berichtete davon, dass die Neugründung einer mobilen Käserei mit erheblichen Investitionen und strukturellen Hürden verbunden sei. Allein für den angefertigten LKW oder Anhänger müsse bei Gründung mit etwa 200.000 bis 350.000 Euro gerechnet werden, da es sich immer um eine Sonderanfertigung handele. Hinzu kommen geeignete stationäre Räumlichkeiten wie Abtropf- und Reiferäume, Salzbad sowie ein Waschbereich, deren Kosten stark variieren und oft nur durch Umbau bestehender Gebäude, wie zum Beispiel Fleischereigebäude oder Neubau, realisiert werden könnten. Die Finanzierung gestalte sich zudem schwierig: Fördermittel seien schwer zugänglich, über den Gründerzuschuss ging es bei Martin May nicht hinaus trotz mehrmaligem Versuch, Förderprogramme für sich zu gewinnen. Auch klassische Finanzierungen waren vor allem während der Coronazeit, schwer zu erhalten. Im konkreten Fall wurde der Aufbau daher überwiegend durch Eigenkapital, handwerkliches Know-how und Eigenleistung realisiert.
Durch die Nutzung gebrauchter Anlagen und deren eigenständigen Umbau würden sich Kosten zwar reduzieren lassen, dies erfordere jedoch umfangreiche fachliche und technische Kompetenzen, insbesondere im hygienegerechten Bau und in der Edelstahlverarbeitung.
Erfolg mobiler Käsereien hängt auch von der Region ab
Es zeigt sich, dass sich ganz unterschiedliche Herausforderungen ergeben, vor allem bei der Entscheidung, wo eine mobile Käserei sinnvoll ist. Während sich im Süden Deutschlands eher das Risiko einer Vollauslastung abzeichnet und Abstriche in der Auftragsannahme gemacht werden müssen, macht Martin May in Nordwestdeutschland die Erfahrung, dass sie mit ihrer Betriebsstruktur – die auf große Milchmengen ausgelegt ist – sie zu wenig Kunden haben, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Vor allem in ländlich geprägten Gebieten mit intensiver Milchproduktion fehle es oft an zahlungskräftiger Kundschaft, während in Ballungsräumen oder bevölkerungsreicheren Regionen deutlich bessere Absatzchancen bestünden. Deshalb hänge es stark von der Region ab, ob sich das Modell lohnt.
Übersicht über mobile Käsereien in Deutschland
| Mobile Käserei | Kontaktdaten |
|---|---|
| Mobile Käserei Chiemgau | Windbergweg 1, 83365 Sondermoning Telefon:+49 (0)8669 / 7887534 E-Mail: s.scholznaturland-beratungde |
| Mobile Käserei Kentzlin | Alt Kentzlin 19 17111 Kentzlin Telefon: +49 (0)163 / 6908133 E-Mail: infomobilekaesereide |
| Heidi’s mobile Käserei e. K. | Schmaler Weg 6 27404 Elsdorf Telefon: +49 (0)428 / 69268122 E-Mail: infohmk-elsdorfde |
| Mobile Käserei Stade | Alte Dorfstrasse 4 21684 Stade Telefon: +49 (0)176 / 34862294 E-Mail: mobilekaesereistadegmailcom |
| Mobile Käserei Bego-Ghina | Zum Schützenplatz 9 49624 Löningen Telefon: +49 (0)5432 / 902035 E-Mail: h.bego-ghinagmxde |
| Mobile KäSaarei | Zweibrücker Straße 56 66424 Homburg (Saar) Telefon: +49 (0)176 / 23951269 E-Mail: mobile-kaesaarei@gmx.net |
| Mobile Käserei Oberland | Hauptstraße 30 82436 Eglfing Telefon: +49 (0)8847 / 2066796 E-Mail: infomobile-kaeserei-oberlandde |
| Mobile Käserei Achim Uhl | Hartensteiner Straße 105 09366 Stollberg/Erzgebirge OT Oberdorf Telefon: +49 (0)37296 / 81752 E-Mail: achim.uhlt-onlinede |
(Kein Anspruch auf Vollständigkeit; möchten Sie, dass wir Sie in die Liste aufnehmen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an infooekolandbaude)
Text: Melissa Buchholz, BLQ
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Letzte Aktualisierung 04.05.2026






