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Ökologischer Mohnanbau

Mohn kann für Öko-Betriebe eine interessante Kultur sein: Er erweitert die Fruchtfolge, passt gut in regionale Wertschöpfungsketten und ist als blühende Kultur auch für das Landschaftsbild und blütenbesuchende Insekten attraktiv. Der Anbau ist jedoch anspruchsvoll und setzt eine gute Planung sowie eine gewisse Risikobereitschaft voraus.
Mohn wurde in Deutschland über viele Jahre kaum mehr angebaut. Der Grund: Die Schlafmohnpflanze enthält in seinen milchsaftführenden Pflanzenteilen Stoffe, aus denen Opium gewonnen werden kann. Opium ist ein morphinhaltiges Schmerzmittel, das auch als Rauschmittel Verwendung findet. Deswegen fällt Schlafmohn in Deutschland seit 1930 unter das Betäubungsmittelgesetz und darf nur mit Genehmigung angebaut werden. Dies brachte den Anbau von Mohn zu Erwerbszwecken in der Bundesrepublik Deutschland nahezu zum Erliegen. In der ehemaligen DDR wurde Mohn noch bis zur Wiedervereinigung angebaut.
Heute ermöglichen morphinarme Sorten wieder einen Erwerbsanbau – allerdings weiterhin nur mit Anbauerlaubnis der Bundesopiumstelle.
In Deutschland wird Mohn dabei ausschließlich als Speisemohn genutzt. Verwendet werden die kleinen Samen aus den Kapseln der Pflanze, vor allem für Backwaren, Süßspeisen und kaltgepresstes Speiseöl.
Mehr Infos zu Mohn als Lebensmittel: Speisemohn: Ein hochwertiges Lebensmittel (PDF)
Warum Mohn gut in den Ökolandbau passt
Für den ökologischen Landbau bringt Mohn mehrere Vorteile mit: Die Kultur gehört zu einer Pflanzenfamilie, die im hiesigen Ackerbau sonst kaum vorkommt, und kann die Fruchtfolge sinnvoll erweitern. Auch in puncto Pflanzenkrankheiten und Schädlinge bringt Mohn gute Voraussetzungen für den Bio-Anbau mit, denn bislang sind in dieser Hinsicht nur sehr wenige Probleme bekannt.
Mohn entwickelt sich in der Jugendphase allerdings sehr langsam und kann Unkräutern daher zunächst wenig entgegensetzen. Eine wirksame Unkrautregulierung ist deshalb besonders wichtig.
Mohn als Beitrag zur Biodiversität
Mohn kann auch aus ökologischer Sicht eine Bereicherung sein. Die Blüten liefern viel Pollen und sind attraktiv für blütenbesuchende Insekten wie Bienen, Hummeln und Schwebfliegen. Besonders Sommermohn kann mit seiner Blüte Ende Juni bis Mitte Juli Pollen in einer Phase bereitstellen, in der in der Agrarlandschaft vielerorts weniger blüht. Zugleich prägen blühende Mohnbestände das Landschaftsbild.
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Regionale Nachfrage von Speisemohn bietet gute Vermarktungschancen
Über die regionale Direktvermarktung kann Speisemohn für Betriebe wirtschaftlich interessant sein. Viele Bäckereien und Mühlensuchen gezielt nach regional erzeugtem Mohn. Ein Grund dafür ist, dass dieser oft aromatischer und geschmackvoller ist als Importware. Mohn, der importiert oder lange eingelagert wird, kann schneller ranzig und bitter werden. Außerdem enthalten viele importierte Mohnsorten noch Morphine und müssen deshalb speziell bedampft werden. Das kann den Geschmack beeinträchtigen; auch das nussige Aroma geht dabei teilweise verloren.
Bei heimisch angebautem Mohn ist das anders: Da die zugelassenen Sorten besonders morphinarm sind, kann er direkt verarbeitet werden, was Geschmack und Aroma zugutekommt. Entscheidend ist jedoch, dass Betriebe vor dem Einstieg klären, wer die Ware abnimmt und wie Reinigung, Trocknung und Aufbereitung organisiert werden können.
Mohnanbau braucht Risikobereitschaft
Trotz guter Vermarktungschancen bleibt Mohn eine anspruchsvolle Kultur. Erträge und Qualitäten können je nach Witterung, Standort, Nährstoffversorgung und Unkrautdruck stark schwanken. Hinzu kommen hohe Anforderungen an Aussaat, Flächenauswahl, Ernte, Reinigung und Trocknung. Für Betriebe eignet sich Mohn deshalb vor allem dann, wenn sie die Kultur sorgfältig planen, geeignete Technik oder Kooperationspartner für die Aufbereitung haben und mögliche Ertragsschwankungen einkalkulieren.
Anbau nur mit Genehmigung: Der Anbau von Mohn unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz und ist daher genehmigungspflichtig. Die Bundesopiumstelle erteilt auf Antrag eine Anbauerlaubnis.
Mohn ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Seine Urheimat ist wahrscheinlich Vorderasien, wo man etwa 4.000 vor Christus mit der Kultivierung begann.
Schon die Ägypter und Griechen setzten Mohn gezielt für medizinische Zwecke ein. Im Mittelalter gelangte die Pflanze auch nach Mitteleuropa, wo sie als Heilpflanze und als Lebensmittel genutzt wurde. In vielen Bundesländern ist Mohn als traditionelle Kulturpflanze in entsprechenden Agrarfördermaßnahmen berücksichtigt.
Mohn gehört zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Er bildet eine kurze Pfahlwurzel mit relativ wenigen Seitenwurzeln. Jeder Stängel endet in einer einzelnen Blüte. Die Frucht ist eine Kapsel, deren äußere Form sortentypisch ist. Man spricht von Schütt- oder Schließmohn – je nachdem, ob sich die Fruchtblätter unterhalb des Narbenkranzes zur Reife öffnen oder geschlossen bleiben. Die Samen sind dick, nierenförmig und bis zu 1,5 Millimeter groß. Mohn ist eine ausgeprägte Langtagpflanze.
Speisemohn-Anbau im Detail
Standort
Tiefgründige und humusreiche Böden, die sich im Frühjahr schnell erwärmen, eignen sich besonders gut für den Mohnanbau. Die Ackerzahl sollte möglichst über 40 liegen. Auf Bodenverdichtungen, Verschlämmungen oder Beschattung durch Bäume reagiert Mohn empfindlich. Für die mechanische Unkrautregulierung sind steinarme Böden vorteilhaft. Bevorzugt werden außerdem Flächen mit guter Phosphor- und Kali-Versorgung.
Wichtig ist ein geringes Unkrautpotenzial. Besonders auf einen niedrigen Besatz mit Weißem Gänsefuß (Chenopodium album) sollte geachtet werden.
Mohn kann Schwermetalle wie Cadmium akkumulieren. Bodenuntersuchungen können Hinweise auf hohe Ausgangsgehalte geben. Da bei niedrigen pH-Werten die Verfügbarkeit von Schwermetallen zunimmt, sollte bei Bodengehalten von Cadmium über 0,4 Milligramm pro Kilogramm Boden Rücksprache mit der landwirtschaftlichen Beratung gehalten werden.
Fruchtfolge
Als Vorfrüchte eignen sich vor allem Getreide, Körnerleguminosen mit geringer Verunkrautung sowie mehrjährige leguminosenbetonte Ackerfuttergemenge. Bei Letzteren ist jedoch Vorsicht geboten: In nassen Jahren kann eine unkontrollierte Stickstofffreisetzung Zwiewuchs fördern.
Vor Sommermohn können abfrierende Winterzwischenfrüchte stehen. Winterharte Zwischenfrüchte eignen sich nur eingeschränkt, etwa wenn sie wenig Biomasse bilden und im Frühjahr sicher beseitigt werden können. Der hohe Stickstoffbedarf von Wintermohn im zeitigen Frühjahr muss bei der Fruchtfolgestellung berücksichtigt werden.
Empfohlen werden Anbaupausen von drei bis fünf Jahren sowohl aus phytosanitären Gründen als auch, um die Vermehrung bestimmter Unkrautarten zu begrenzen.
Sorte
In Deutschland ist nur der Anbau morphinarmer Mohnsorten möglich. Die zulässigen Sorten sind im Sortenkatalog der Bundesopiumstelle gelistet. Derzeit dürfen die Sommermohnsorten ‘Viola’ und ‘Mieszko’ sowie die Wintermohnsorten ‘Zeno Morphex’, ‘Zeno Rot’ und ‘Zeno Violett’ angebaut werden. Alle derzeit zugelassenen Sorten sind Blaumohne; weiß- oder grausamige Sorten sind in Deutschland nicht zugelassen.
Die beiden Wintermohnsorten ‘Zeno Rot’ und ‘Zeno Violett’ sind relativ neu in den Sortenkatalog aufgenommen worden. Das Netzwerk Mohn erarbeitet dazu aktuell – Stand 2026 – weitere Ergebnisse. Ab Herbst 2026 soll für diese Sorten zudem zertifiziertes Saatgut verfügbar sein.
Wintermohnsorten können bei deutlich geringerem Ertragsniveau auch als Sommerung angebaut werden. Umgekehrt lässt sich Sommermohn jedoch nicht im Herbst säen.
Bodenvorbereitung und Aussaat
Die Saatbettvorbereitung muss sehr sorgfältig durchgeführt werden. Mohn benötigt ein feines, gut rückverfestigtes und ebenes Saatbett, das eine gleichmäßig flache Saatgutablage ermöglicht. Auf Bodenverdichtung und Verschlämmung reagiert die Kultur sehr empfindlich.
- Wintermohn: Wird in der Regel Mitte bis Ende September gesät. Eine frühere Aussaat ist nicht empfehlenswert, da zu weit entwickelte Pflanzen durch Kälte und Schnee stärker geschädigt werden können.
- Sommermohn: Kann ab Anfang März gesät werden, sobald der Boden gut befahrbar ist und ein feines Saatbett hergestellt werden kann. Eine Aussaat nach Mitte April ist nicht mehr empfehlenswert. Vorrang sollte immer die gute Befahrbarkeit des Bodens haben. Leichte Spätfröste verträgt Mohn gut.
Die Aussaatstärke liegt bei 0,8 bis 1 Kilogramm pro Hektar. Angestrebt werden bei Wintermohn 60 bis 80 Pflanzen pro Quadratmeter, bei Sommermohn 80 bis 100 Pflanzen pro Quadratmeter. Höhere Bestandesdichten können zwar die Unkrautunterdrückung in der Reihe verbessern, bei Sommermohn aber auch zu Selbstkonkurrenz und schwächeren Einzelpflanzen führen.
Da Mohnsamen nur eine geringe Triebkraft haben, ist eine flache Ablage von 0,5 bis maximal 1,5 Zentimetern wichtig. Maßgeblich ist dabei die Ablage an die wasserführende Bodenschicht. Die Ablagetiefe sollte zudem an Saatbettzustand und Niederschlagsprognose angepasst werden: Ist das Saatbett nicht ausreichend rückverfestigt oder folgen starke Niederschläge, kann das feine Saatgut in tiefere Bodenschichten verlagert werden. Das verschlechtert den Feldaufgang.
Für die geringe Saatgutmenge und die exakte Ablage eignen sich Drillmaschinen mit Särädern für Feinsämereien oder Einzelkornsägeräte. Nachlaufende Andruckrollen verbessern den Bodenschluss und fördern einen zügigen Feldaufgang. Pilliertes Saatgut kann die Aussaat mit pneumatischen Einzelkornsägeräten erleichtern.
Da Mohn im ökologischen Anbau als Hackkultur geführt wird, sollte sich der Reihenabstand an der vorhandenen Hacktechnik orientieren. Günstig sind Reihenabstände von 15 bis 45 Zentimetern bei Sommermohn und 30 bis 50 Zentimetern bei Wintermohn.
Unkrautregulierung
Mohn hat eine langsame Jugendentwicklung und ist wenig konkurrenzstark. Der Unkrautregulierung kommt deshalb im ökologischen Anbau eine besondere Bedeutung zu. Besonders wichtig ist die Auswahl von Flächen mit geringem Unkrautdruck. In Wintermohn können vor allem Kamille, Getreidedurchwuchs und unter Umständen auch Klatschmohn problematisch werden. In Sommermohn sind es vor allem Weißer Gänsefuß, Windenknöterich, Raps und Ackersenf. Später können auch Getreidedurchwuchs und Ackerhohlzahn Schwierigkeiten bereiten.
Bis zur Ausbildung des vierten Laubblattes reagiert Mohn empfindlich auf Verschüttung. In frühen Stadien lässt sich daher nur vorsichtig und mit Hohlschutzscheiben nah an der Reihe hacken. Ab dem vierten Laubblatt sind intensivere mechanische Hackmaßnahmen möglich. Im weiteren Verlauf können je nach Bestand und Technik Winkelmesser, Scharhacken, Häufelkörper oder auch Fingerhacken eingesetzt werden.
Vorsichtiges Striegeln ist etwa vom 4- bis 6-Blattstadium bis zum ersten Sichtbarwerden des Schosstriebs möglich. Sobald Mohn ins Schossen geht, ist der weiche Schosstrieb sehr empfindlich gegenüber mechanischen Maßnahmen.
Für Vorauflaufmaßnahmen wie Blindstriegeln oder Abflammen bleiben meist nur sehr kurze Zeitfenster. Bei günstigen Saatbedingungen und flacher Ablage kann Mohn bereits nach rund sieben Tagen auflaufen.
Starke Verunkrautung gehört zu den häufigsten Umbruchgründen im Mohnanbau. Auch zur Ernte kann sie problematisch werden: Spätverunkrautung bringt Feuchtigkeit ins Erntegut und kann je nach Unkrautart Fehlaromen der ölhaltigen Mohnsamen begünstigen.
Düngung
Mohn hat einen relativ hohen Nährstoffbedarf, aber ein geringes Nährstoffaneignungsvermögen. Für die Grunddüngung werden – je nach Bodenversorgungsstufe – Orientierungswerte von 100 Kilogramm K₂O, 60 bis 80 Kilogramm P₂O₅ und 30 Kilogramm MgO pro Hektar genannt.
Bei der Stickstoffversorgung sind Bodenvorrat und Entwicklungsphase zu berücksichtigen. Als Orientierung werden 80 Kilogramm Stickstoff pro Hektar angegeben. Bei Sommermohn kann die Gabe gestaffelt erfolgen: etwa zwei Drittel zur Saat und ein Drittel im 4- bis 6-Blattstadium. Bei Wintermohn sollte im Frühjahr zur Bestockungsphase im April ausreichend Stickstoff verfügbar sein oder Anfang April gedüngt werden.
Mohn weist außerdem einen hohen Borbedarf auf. Bei Mangel kann eine Gabe von 100 Gramm Bor pro Hektar, beispielsweise als Blattdüngung, sinnvoll sein. Besonders bei hohen pH-Werten kann Bor schlecht verfügbar sein.
Neben der Nährstoffversorgung ist auch die Wasserverfügbarkeit ertragswirksam. Mohn hat bis zur Blüte einen hohen Wasserbedarf.
Pflanzenschutz
Von den pilzlichen Krankheitserregern ist vor allem der Falsche Mehltau relevant. Er tritt besonders in Beständen mit hoher Stickstoffversorgung auf. In der Reifezeit der Kapseln können zudem Schwärzepilze zu Minderqualitäten führen.
Nach dem Feldaufgang kann es zu Schneckenfraß kommen. Junge Schosstriebe werden außerdem gelegentlich von Hasen oder Rehen abgefressen. Blattläuse, insbesondere die Schwarze Bohnenlaus, treten im Mohnanbau häufig auf, sind aber nur selten bestandesgefährdend.
Ernte
Sobald die Samen in den Kapseln beim Schütteln rascheln, ist der optimale Erntezeitpunkt erreicht. Vor allem bei Sommermohn kann es bei Niederschlägen in der Ausreifezeit zur Bildung von Nachtrieben kommen. Wichtig ist, dass zur Ernte alle Kapseln vollständig ausgereift sind. Grüne, noch nicht ausgereifte „Gummikapseln“ können Fehlaromen verursachen, Alkaloid-Kontaminationen begünstigen und zusätzliche Feuchtigkeit ins Erntegut bringen. Die derzeit zugelassenen Sorten sind Schließmohne, die nicht ausfallen und deshalb bis zur vollständigen Reife auf dem Feld stehen können.
Druschreif ist Wintermohn meist ab Mitte Juli, Sommermohn ab Mitte bis Ende August. Meist wird Mohn mit einer Feuchte von etwa neun Prozent gedroschen. Da Mohnsaat sehr druckempfindlich ist, sollte beim Drusch zunächst ein möglichst hoher Anteil an Kapselteilen und Beimengungen im Ernteprodukt verbleiben. Das schützt die kleinen Samen vor Quetschungen an Schnecken und Elevatoren. Nach dem Drusch muss Mohn zügig vorgereinigt und anschließend kalt belüftet oder schonend getrocknet werden, damit er lagerstabil ist.
Zum Einlagern in Big Bags oder Säcken sollte der Mohn vorgereinigt sein und eine Restfeuchte zwischen sechs und acht Prozent haben. Die Erträge schwanken stark, da Mohn sehr sensibel auf ertragswirksame Faktoren wie Stickstoffverfügbarkeit, Niederschlagsmenge im Frühjahr und Unkrautdruck reagiert. Sie liegen im Mittel der Jahre zwischen 0,3 und 1,5 Tonnen pro Hektar. Wintermohn erzielt in der Regel deutlich höhere Erträge als Sommermohn.
Aufbereitung
Für viele Abnehmer ist eine sehr hohe Reinheit der Rohware entscheidend. Betriebe sollten deshalb vor dem Anbau klären, wie Reinigung, Trocknung und Aufbereitung organisiert werden können. Wer keine eigene geeignete Technik besitzt, sollte mit Spezialfirmen oder anderen Betrieben kooperieren, die über entsprechende Aufbereitungstechnik verfügen.
Die Anforderungen hängen vom Verwendungszweck ab: Für Backwaren wird in der Regel eine Reinheit der Saat von 99,95 Prozent verlangt, für die Ölpressung sind 99,5 Prozent ausreichend. Maßgeblich sind die jeweiligen Produktspezifikationen der Verarbeitungsunternehmen.
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Letzte Aktualisierung 07.05.2026









