Feldtag Walnüsse – anbauen, schneiden, verarbeiten
59071 Hamm
Die Braune Gänsedistelblattlaus ist eine dunkel glänzende, schwarz- bis pink-braune Blattlaus. Das lange, fingerförmige Schwänzchen und Teile der Beine sind hell. Junge Stadien sind rötlich. Die Fühler sind in etwa körperlang. Die geflügelten Formen gleichen in der Färbung den Ungeflügelten.
An Salaten treten neben leichten Blattkräuselungen Verschmutzungen und Missbildungen an den Pflanzen durch Honigtau und Rußtaupilze auf.
An Salattreten neben der Braunen Gänsedistelblattlaus hauptsächlich grünliche bis rötliche Blattlausarten auf.
Die Schwarze Bohnenlaus ist von dunklerer Körperfarbe mit hellen Flecken auf dem Hinterleib.
Die nah verwandte und äußerlich ähnliche Chicorée-Blattlaus (Uroleucon cichorii) kann ebenfalls an Chicorée und Endivien auftreten.
Die Braune Gänsedistel-Blattlaus befällt, neben wilden Gänsedisteln, Salate, Chicorée und Endivien. Sie gehört zu den häufigeren Blattlausarten an Salaten, wichtiger sind aber die Große Johannisbeer-Blattlaus, die Grüne Pfirsichblattlaus und andere Arten von grüner Körperfarbe.
Die Blattläuse überwintern meist in Form geschlechtlich vermehrter Eier. Im Frühjahr schlüpfen die Stammmütter gebären ungeschlechtliche Nachkommen und formen Kolonien an Gänsedisteln und verwandten Korbblütlern. Ausgewachsene Blattläuse verbreiten sich auf weitere Triebe und Pflanzen. Es findet kein Wirtswechsel statt. Warme und trockene Witterung begünstigt die Entwicklung der Tiere.
Werden Pflanzenschutzmittel gegen Blattläuse an Salat eingesetzt, ist folgendes zu beachten:
Derzeit sind in Blattgemüsen Pflanzenschutzmittel auf Basis folgender Wirkstoffe zugelassen:
Bitte prüfen Sie unbedingt die aktuelle Zulassung und Anwendungsbestimmungen, z. B. unter www.pflanzenschutz-information.de!
Letzte Aktualisierung 09.12.2019