Bannmühle

Bannmühle: Mit der Natur arbeiten

Die Natur für sich arbeiten zu lassen, fasziniert Hans Pfeffer von der Bannmühle in Rheinland-Pfalz. Der ambitionierte Landwirt lässt sich gerne Neues einfallen, um seinen Betriebskreislauf zu perfektionieren und beste Bio-Produkte zu erzeugen.

„Mir liegen Naturschutz und Landschaftspflege am Herzen“, sagt Landwirt Hans Pfeffer. „Aus diesem Grund bauen wir alte Obstsorten auf Streuobstwiesen an und halten Glanrinder, eine regionale, bedrohte Nutztierrasse. Selbstverständlich alles naturverträglich, ohne Agrarchemikalien und ohne Gentechnik.“


Der Hof

Bannmühle 
Hans Pfeffer
Staudernheimerstraße 1
55571 Odernheim
Rheinland-Pfalz 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 06755-10 53 / Fax: -17 32

E-Mail: info@bannmuehle.de
Internet: www.bannmuehle.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

80 ha Gesamtbetriebsfläche

Aufteilung

12 ha Obstbau, 54 ha Grünland, 7 ha Ackerfläche, Rest Wald

Tiere

20 Mutterkühe, 4 Nachzucht und 25 Jungrinder in ganzjähriger Weidehaltung


Rinder im Glantal

Die historische Großmühle liegt in idyllischer Hügellandschaft am Ufer des Glans und am Fuße des Klosters Disibodenberg der Hildegard von Bingen. Die zwei zentralen Bereiche des Bioland-Betriebes sind ökologischer Obstbau – insbesondere Apfelanbau mit eigener Kelterei – und die Zucht zum Erhalt der Glanrinder zur Erzeugung hochwertigen Fleisches.

Besonderes Merkmal der Bannmühle ist ein quasinatürlicher Nährstoffkreislauf: Die Streuobstwiesen liefern Obst für die Fruchtsäfte und dienen gleichzeitig als Rinderweiden. Der Rückstand aus der Obstpresse wird wiederum an die Kühe verfüttert, während deren Ausscheidungen als natürlicher Dünger in den Böden wirken. „Seit einiger Zeit betreiben wir regenerative Landwirtschaft“, sagt Hans Peffer. Mit Keyline-Planung (Wiesengräben – Hochwasserschutz), Agroforst-Wirtschaft (Klima angepasste Frucht-, Wertholz- und Futterbäume), Weidemanagement und Kompostbereitung intensiviert der Hof Klimarelevanz und Anpassung. „Das IFAS-Institut der Hochschule Trier begleitet unser Projekt •eva• wissenschaftlich.“

Im Hofladen gibt es die hofeigenen Produkte wie Obst, Saft, Fleisch, Wurst und Eier sowie ein breites Sortiment an weiteren Bio-Lebensmitteln und Drogeriewaren.

Hofladen geöffnet: Mo 10 bis 11 Uhr Di 18 bis 19 Uhr Mi 10 bis 11 Uhr Do geschlossen Fr 14.30 bis 18.30 Uhr Sa 9.30 bis 12.30 Uhr

Tagen, übernachten und Urlaub

Ganzjährig werden nach Voranmeldung Hofführungen für interessierte Gruppen, Kindergärten, Schulklassen, Vereine oder Familien sowie weitere interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher angeboten. Für alle, die gerne länger bleiben und auf dem Hof übernachten, tagen oder Urlaub machen möchten, bietet die Bannmühle eigens eingerichtete Tagungsräume und schöne Gästezimmer an. Buchungen hierfür erfolgen telefonisch oder online über die Website.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb, Schwerpunkte Obstbau, Kelterei und Mutterkuhherde
  • Betriebsfläche: 65 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 7 ha Ackerfläche, 44 ha Dauergrünland und 11 ha Obstbau
  • Obstsortiment: Äpfel, Quitten, Birnen, Sauer- und Süßkirschen, Holunder, Aronia und Johannisbeeren
  • Tierhaltung: 20 Mutterkühe (4 Nachzucht), 25 Jungrinder in ganzjähriger Weidehaltung
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 29.06.2021

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