Kaffee, Getreide- und Lupinenkaffee

Kaffee, Getreide- und Lupinenkaffee

Kaffee ist seit Jahrzehnten unangefochten das Lieblingsgetränk der Deutschen. Wer die Haupt-Anbauländer in Süd- und Mittelamerika bereist, dem wird kaum auffallen, dass es neben den riesigen Plantagen mit konventionellem Kaffeeanbau schon viele Felder mit ökologischer Bewirtschaftung gibt. Der Grund: Biokaffee wächst in Mischkulturen mitten zwischen anderen Nutzpflanzen heran. Dadurch werden die Böden nicht einseitig ausgelaugt, und die Pflanzen bleiben widerstandsfähiger. Natürlich ist die Arbeit mühsamer, doch so lohnt es sich, eine besonders edle Kaffeesorte (Arabica) bevorzugt anzubauen.

Die meisten Produkte tragen neben der Kennzeichnung als Bioprodukt (zum Beispiel durch die Kontrollstellen-Nummer oder das Warenzeichen eines Anbauverbandes) auch ein Symbol für fairen Handel. Das bedeutet, dass der Kaffee zu gerechten Tarifen und unter sozial vertretbaren Vertragsbedingungen erzeugt wurde.

Getreidekaffee - die koffeinfreie Alternative

"Blümchenkaffee" wird er gern genannt. Oder auch Muckefuck (aus dem Französischen: mocca faux - falscher Kaffee). Fast genauso lange wie der Kaffee selbst existiert das ähnlich schmeckende Ersatzprodukt in Europa. Dafür gab es nicht nur gesundheitliche, sondern auch wirtschaftlich-geschichtliche Gründe.

Früher wurden in erster Linie die Wurzeln der Zichorie, der Mutter unseres Chicorées, verwendet. Heute ist der Hauptbestandteil von Getreidekaffee meist Gerste oder Roggen. Die Zutaten werden - genau wie Kaffeebohnen - geröstet und erhalten dadurch das spezifische, kaffeeähnliche Aroma.

Für Kinder und Personen mit empfindlichem Magen empfiehlt sich besonders ein Getränk, das überwiegend aus Gerstenmalz gewonnen wird: Malzkaffee. Getreidekaffee wird meist in löslicher Form angeboten, ist also leicht zuzubereiten.

Lupinenkaffee - regional und glutenfrei

Statt Bohnen- und Getreidekaffee lässt sich auch Lupinenkaffee in Bioqulität genießen. Das heimische Heißgeträk ist aromatisch, gluten- und koffeinfrei. Für den Kaffeeanbau eignen sich spezielle Süßlupinenarten wie die weiße Süßlupine. Die enthalten keine giftigen Bitterstoffe wie unsere Bitterlupinen im Garten. Lupinen sind im ökologischen Landbau sehr beliebt, da sie als Leguminose Stickstoff aus der Luft binden können.

Letzte Aktualisierung 14.08.2019

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