Ganztagsförderungsgesetz

Das Ganztagsförderungsgesetz als Chance für mehr Bio

Verlässliche Betreuung braucht verlässliche Verpflegung

Ab August 2026 startet der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Schrittweise bis 2029/30 wächst damit die Zahl der Kinder, die nicht nur betreut, sondern auch verlässlich mit einem Mittagessen versorgt werden müssen und das ist eine große Chance für mehr Bio.

Wenn schon Pflicht – dann bitte in Bio

Die Kultusministerkonferenz macht klar: Ganztag heißt auch Verpflegungspflicht. Fachstellen wie das Kompetenzzentrum Kita- und Schulverpflegung betonen, dass damit die Bedeutung einer gesundheitsförderlichen und nachhaltigeren Schulverpflegung weiter zunimmt.

Für Kommunen und Schulträger bedeutet das: Verpflegungskonzepte werden vielerorts neu gedacht. Damit steigt der Informationsbedarf – und es entsteht Raum für Orientierung. Genau hier kann BioBitte auf dem Weg zu mehr Bio unterstützen. 

Denn aus der Pflicht zum Mittagessen kann eine Chance werden für:

  • mehr Nachhaltigkeit
  • mehr Regionalität
  • mehr Qualität

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Auswahl an nützlichen Infomaterialien

Mit unseren Infoblättern, Broschüren und Präsentationen hilft BioBitte Kommunen und Schulträgern dabei, einen kompakten Überblick für den Weg zu Bio zu gewinnen. Jetzt herunterladen und loslegen!

Hier finden Sie eine Übersicht von allen BioBitte-Infomaterialien.

BioBitte bietet auch regelmäßig Veranstaltungen zur Schulverpflegung und Ganztag an. Finden Sie hier unsere aktuellen Veranstaltungen.

Beispiele guter Praxis

Auch schon heute machen deutschlandweit zahlreiche Beispiele deutlich: Bio ist machbar, bezahlbar und bereichert den Alltag von Kindern. Mit klugen Prozessen, guter Kommunikation und dem gemeinsamen Willen zur Veränderung lässt sich nachhaltige Verpflegung im Schulalltag erfolgreich umsetzen. 

In Berlin-Reinickendorf macht der Caterer Abraxas vor, wie das gelingt: ein zentral gesteuerter Einkauf, ein verlässlicher Hauptlieferant, saisonale Speisepläne und ein umsichtiges Abfallmanagement. Täglich kocht das Team circa 5.500 Mahlzeiten mit einem Bio-Anteil von 75 Prozent.

Besonders wirkungsvoll ist der direkte Austausch mit den Kindern. Die Probierkinder testen neue Gerichte, geben ehrliche Rückmeldungen und helfen so, den Speiseplan passgenau weiterzuentwickeln.

Wie Bio sogar mit 100 Prozent Bio-Wareneinsatz umgesetzt werden kann, zeigt die Offene Schule Waldau in Kassel. Ein engagierter Mensaverein, die Mitarbeit der gesamten Schulgemeinschaft und sorgfältig geplante Abläufe ermöglichen jeden Tag über 1.000 Bio-Mahlzeiten. Weniger Fleisch, eine durchdachte Portionsplanung und eine starke Kultur der Wertschätzung halten die Kosten im Rahmen und schaffen hohe Akzeptanz bei allen Beteiligten. Der Erfolg der Mensa ist sogar so groß, dass zusätzlich eine nahe gelegene Grundschule mit 300 Mittagessen versorgt werden kann.

Zu allen Beispielen guter Praxis

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Letzte Aktualisierung 25.02.2026

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