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BioBitte: Kantine im Behördenzentrum Wilhelmsburg

Die Bio-Stadt Hamburg will mit ihren eigenen Kantinen ein gutes Beispiel setzen: Der Nachhaltigkeitsleitfaden sieht eine Verpflichtung von mindestens 10 Prozent Bio-Lebensmitteln in der öffentlichen Beschaffung vor – in der Kantine Wilhelmsburg sind es bereits 15 Prozent.
Öffentliche Kantine als Leuchtturm

Die Kantine Wilhelmsburg ist das Personalrestaurant im Haus der Behörden für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) sowie für Stadtentwicklung und Wohnen. Zusätzlich zu den Beschaffungsleitlinien sind hier auch die Gäste Treiber: Eine Umfrage unter den Mitarbeitenden ergab den eindeutigen Wunsch nach Bio-Lebensmitteln im Sortiment. Um als öffentliche Kantine als gutes Beispiel voranzugehen, wurde der Bio-Anteil daher gleich von 0 auf 15 Prozent erhöht.
Unterstützung bei der Umstellung
Die deutlichen formalen Regeln der Stadt für die öffentliche Beschaffung bieten einen klaren Aktionsrahmen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach einer nachhaltigeren Verpflegung mit Bio-Lebensmitteln durch die wachsende Bedeutung des Themas in der gesamtgesellschaftlichen Diskussion.
Um eine reibungslose Umstellung auf mehr Bio zu gewährleisten, wurde der Pächter der Kantine nicht allein gelassen: Die Stabsstelle Nachhaltigkeit der BUKEA hat dafür den hamburg.bio e.V. als Partner an Bord geholt, der bei allen Prozessen unterstützend zur Seite steht. Eine Preiserhöhung durch die Einführung von Bio-Lebensmitteln ist dabei zunächst nicht vorgesehen.
Gute Praxis auf einen Blick
- 340 Mahlzeiten pro Tag
- 15 Prozent des Wareneinsatzes sind Bio-Zutaten
- BIO Erfolgsfaktor: Klare Vorgaben zur öffentlichen Beschaffung
Strategisches Vorgehen für mehr Bio
Bei der Umstellung wurden zunächst Grundnahrungsmittel und solche mit geringem Preisunterschied berücksichtigt. So haben beispielsweise Kartoffeln, Möhren und Milch, aber auch Kaffee in der Kantine Bio-Qualität.
Auch Verarbeiter aus der Region konnten dafür gewonnen werden, um die Bio-Produktion vor Ort zu fördern. Die Speisenpläne wurden zunächst nur in kleinen Schritten verändert, um auch die Gäste im Veränderungsprozess mitzunehmen. Warenfluss, Sortimentslisten und Rezepturen wurden genau unter die Lupe genommen, denn auf lange Sicht soll der Bio-Anteil weiter steigen.
Kontaktdaten
Karl Wolfgang Wilhelm (Vorstand hamburg.bio e. V.)
E-Mail: karl-wolfgang.wilhelmhamburgbio
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Weitere Beispiele guter Praxis.
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Letzte Aktualisierung 07.03.2024



