Bio in Kommunen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Kommunen haben einen enormen Hebel, um die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft voranzubringen und damit für Ernährungssicherung, Regionalität und wirtschaftliche Entwicklung zu sorgen. Genau hier setzt “Bio Komm’ Mit” an. Der aktuelle Jahresbericht zeigt das deutlich!

Das Interesse ist groß, die Wirkung messbar und die Chancen für Kommunen sind konkret nutzbar. Bio entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Baustein für zukunftsfähige Kommunen – mit positiven Effekten für Wirtschaft, Klima und Lebensqualität vor Ort.

Was bedeutet das konkret? Kommunen können über viele Stellschrauben Einfluss nehmen. Besonders sichtbar wird das in der Gemeinschaftsverpflegung, aber auch in der regionalen Wirtschaftsförderung und mit Bildungsmaßnahmen. 

Bio zahlt dabei auf mehrere Ziele gleichzeitig ein:

  • Stärkung der regionalen Wertschöpfung
  • Beitrag zu Umweltschutz und Biodiversität
  • Verbesserung der Qualität in Kitas, Schulen und Kantinen
  • Positive Außenwirkung für Bürgerinnen und Bürger

Nach ersten Impulsen folgten oft auch Aktivitäten

Die bisherigen Erfahrungen zeigen: Das Thema kommt in den Verwaltungen an. Über 250 Mitarbeitende aus Kommunen wurden von Mai 2025 bis April 2026 mitBio Komm‘ Mit” bereits erreicht, rund die Hälfte davon aus Kommunen ohne bisherige Bio-Aktivitäten. Die Rückmeldungen sind sehr positiv: über 80 Prozent berichten von gesteigerter Motivation und mehr Wissen:

Besonders wichtig: Mehr als jede zweite Kommune, die an der Umfrage teilgenommen haben, hat nach ersten Impulsen eigene Aktivitäten gestartet oder das Thema weiterverfolgt. 

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:     

  • Wie kann der Bio-Anteil in Ausschreibungen erhöht werden?      
  • Wie lassen sich regionale Produzenten einbinden und die regionale Wertschöpfung steigern?  
  • Wie gelingt es, Politik und Verwaltungsspitze einzubinden und zu überzeugen?

Hands on statt abstrakter Konzepte

Bei den genannten Fragen brauchen Kommunen keine “graue Theorie” und abstrakte Konzepte, sondern konkrete Unterstützung für die Umsetzung.

Hier setzt “Bio Komm’ Mit” gezielt an: mit individueller Beratung, praxisnahen Formaten, Erfahrungsaustausch und konkreten Werkzeugen. Besonders wertvoll ist der Blick auf andere Kommunen: Viele haben bereits erfolgreich Lösungen entwickelt, von denen andere direkt profitieren können. Der Austausch hilft, Unsicherheiten abzubauen und schneller ins Handeln zu kommen.

Typische erste Ansatzpunkte in Kommunen sind dabei:

  • Einstieg über Kitas und Schulverpflegung
  • Verknüpfung mit Klimaschutz- oder Nachhaltigkeitsstrategien
  • Nutzung von Bio zur Stärkung der regionalen Wirtschaft
  • Durchführung von Aktionen für Bürgerinnen und Bürger

Gleichzeitig zeigt der Bericht über das erste Maßnahmenjahr auch, wo die Herausforderungen liegen. In vielen Kommunen gibt es engagierte Mitarbeitende und gute Ideen. Doch oft fehlt die strategische Priorisierung des Themas.

Finanzielle Zwänge und andere Themen stehen im Wettbewerb. Entscheidend ist daher die Unterstützung durch Verwaltungsspitze und Politik. Denn dort, wo Bio als strategisches Thema verankert ist, entstehen die größten Fortschritte.

Fazit

“Bio Komm’ Mit” hat im ersten Jahr viel bewegt, aber das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft! Das Interesse wächst, die Nachfrage nach Unterstützung ist hoch und die Möglichkeiten für Kommunen sind vielfältig.

Der wichtigste Impuls ist: Der Einstieg muss nicht groß sein. Oft reicht ein erster konkreter Schritt, zum Beispiel:

  • einen Bio-Anteil, zum Beispiel 30 Prozent oder 50 Prozent, als Kriterium in der nächsten Ausschreibung
  • ein Pilotprojekt in einer Einrichtung
  • oder eine kleine Aktion vor Ort

Der entscheidende Unterschied ist nicht die Größe des ersten Schritts – sondern dass er gemacht wird.

Kontakt gewünscht?

Haben Sie Interesse an einer Beratung zum Thema Bio in Ihrer Kommune? Werner Ebert steht für Fragen jederzeit bereit:
E-Mail: werner.ebertbiostaedtede  
Telefon: 0911 / 9400 9945


Letzte Aktualisierung 19.05.2026

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