Bundesminister besucht EAT-Projekt in Oldenburg

Bei einem Besuch in Oldenburg erhielt Bundesminister Alois Rainer Ende April Einblicke in das Verbundprojekt “EAT – gemeinsam, regional, genießen”. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie eine gesunde, nachhaltige und regional ausgerichtete Außer-Haus-Verpflegung konkret umgesetzt werden kann – mit sichtbaren Erfolgen.

EAT steht für “Ernährung außer Haus transformieren in Oldenburg und Wesermarsch“. Dieses Projekt kann Impulse für Beratung und regionale Vernetzung setzen.

Darum geht es bei EAT

Das Projekt EAT begleitet aktuell 15 Küchen in der Region Oldenburg und Wesermarsch dabei, den Anteil regionaler und ökologischer Lebensmittel zu erhöhen, und die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung stärker zu integrieren. Es wird durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gefördert. 

Zentraler Erfolgsfaktor ist dabei das praxisnahe Coaching: Küchen werden individuell im Alltag unterstützt, Prozesse werden strukturiert weiterentwickelt und konkrete Umstellungen ermöglicht – bis hin zur erfolgreichen Bio-Zertifizierung einzelner Einrichtungen.

Regionale Netzwerke stärken regionale Wertschöpfung

Neben der Beratung selbst wurde beim Besuch auch die Bedeutung regionaler Netzwerke hervorgehoben. Die Zusammenarbeit zwischen Küchen und Erzeugern – etwa mit dem Hof Grummersort – zeigt, wie regionale Wertschöpfung gestärkt und nachhaltige Lieferketten aufgebaut werden können. Ergänzend unterstützt die digitale Plattform “Regiothek” künftig die Vernetzung von Angebot und Nachfrage.

Aus Sicht der Beteiligten wurde deutlich: Die direkte Beratung ist ein entscheidender Baustein für die Transformation der Gemeinschaftsverpflegung. Denn sie ist keine Einbahnstraße “so geht es, mach es so”, sondern sie lebt vom Austausch, vom Dialog, vom Sich-Gegenseitig-Befruchten. Daher sollte sie unbedingt fortgeführt werden.

Gleichzeitig wird eine stärkere regionale Verankerung solcher Angebote als wichtig erachtet, um den persönlichen Kontakt zu Küchen und Betrieben weiter auszubauen und langfristig tragfähige Strukturen zu schaffen.

Einen Überblick über alle geförderten Vorhaben des Modellregionenwettbewerbs "Besser essen in der Region“ finden Sie hier.


Letzte Aktualisierung 16.07.2026

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