NEU: Zwei praxiserprobte Tools, um Bio gemeinsam voranzubringen

Wie gelingt es, Bio-Lebensmittel, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Beschaffung dauerhaft in der Kommunalverwaltung zu verankern? Genau dabei unterstützt das Angebot von “Bio Komm’ mit” durch konkrete leicht umsetzbare Veranstaltungsformate für Städte, Gemeinden und Landkreise. 

Denn “Bio” ist längst eine Querschnittsaufgabe: Von Kita- und Schulverpflegung über Vergabe, Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung bis hin zu kommunalen Veranstaltungen sind zahlreiche Fachbereiche beteiligt. Damit Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können, braucht es Austausch, Wissenstransfer und gute interne Zusammenarbeit.

Tool "Bewährte Veranstaltungsformate innerhalb der Verwaltung"

Die Broschüre zeigt praxisnah, wie Verwaltungen passende Formate organisieren können – von Erfahrungsaustausch-Treffen (kurz: Erfa-Treffen) über interne Fortbildungen bis hin zu Verwaltungsgipfeln oder Netzwerktreffen. Die Formate helfen dabei:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachbereichsübergreifend zu vernetzen,
  • Wissen zu Bio, Regionalität und nachhaltiger Beschaffung aufzubauen,
  • gemeinsame Lösungen für Herausforderungen zu entwickeln,
  • politische Ziele verständlich zu vermitteln und
  • die Umsetzung in der Praxis zu erleichtern.

Besonders hilfreich: Zu allen Formaten enthält die Broschüre konkrete Ablaufbeispiele,Zeitpläne und Tipps zur Organisation und Moderation. Die Inhalte lassen sich unkompliziert an die eigene Kommune anpassen.

Tool "Vernetzung und Kooperation mit Catering-Unternehmen"

Wie gelingt es Kommunen, gemeinsam mit Catering-Unternehmen den Bio-Anteil in der Gemeinschaftsverpflegung zu steigern? Eine zentrale Erkenntnis aus “Bio Komm‘ mit”: Der Schlüssel liegt im kontinuierlichen Austausch und in tragfähigen Kooperationen. Dafür gibt es nicht den einen richtigen Weg, sondern viele Formate, die individuell zur jeweiligen Kommune passen sollten: Informationsveranstaltung, Runder Tisch, individuelles Feedbackgespräch, Speeddating mit regionalen Erzeugern oder gemeinsame Schulungen.

Ziel: Caterer, Küchen, Verwaltung und regionale Betriebe miteinander zu vernetzen. So sollen gemeinsam Lösungen entwickelt, Bio-Regio-Angebote ausgebaut und langfristige Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette gestärkt werden. 

Wichtig: Erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht häufig vor und nach einer Ausschreibung. Regelmäßiger Austausch schafft Vertrauen, hilft bei der Lösung praktischer Herausforderungen und unterstützt Caterer dabei, den Bio-Anteil kontinuierlich zu erhöhen. Gleichzeitig können Kommunen ihre Ziele klar kommunizieren und regionale Akteure zusammenbringen. 

Die im Tool vorgestellten Beispiele verstehen sich ausdrücklich als Inspiration – nicht als starre Vorgabe. Jede Kommune hat andere Strukturen, Akteure und Rahmenbedingungen. Deshalb lohnt es sich, passende Formate auszuwählen, weiterzuentwickeln oder neu zu kombinieren: klein oder groß, regelmäßig oder punktuell, informell oder professionell begleitet.

“Bio Komm‘ mit” unterstützt Kommunen dabei, mehr Bio zu realisieren. Sie profitieren von Erfahrung, Praxisbeispielen und Vernetzung, unter anderem aus dem Netzwerk der Bio-Städte. Denn eines haben die langjährige Erfahrung und vor allem die gelungenen Umsetzungen gezeigt: Mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung gelingt am besten gemeinsam.


Letzte Aktualisierung 16.07.2026

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