Heuschrecke Naturkost GmbH

Heuschrecke Naturkost GmbH

Die Spezialit√§t der Inhaber Heinz-Dieter Gasper und Ursula St√ľbner sind Tee- und Gew√ľrzmischungen nach eigenem Rezept. Ob Curry, Kr√§uter der Provence, Hildegarten-Gew√ľrz oder keltische Mischung: Alle Zutaten werden m√∂glichst kurz vor der Auslieferung gemahlen, damit das Aroma nicht leidet.

Vom Laden-Kollektiv zum Bio-Markenhersteller

Ein Bioladen stand auch am Anfang des Unternehmens Heuschrecke. Heinz-Dieter Gasper studierte Volkswirtschaft, wollte aber nach dem Abschluss keinen gew√∂hnlichen Karriereweg gehen. Der K√∂lner Tee- und Bioladen "Was die B√§ume sagen" war der Einstieg. "Verkaufen war aber gar nicht der Anspruch", sagt Gasper im R√ľckblick. Der Laden war ein Kommunikationszentrum im Stadtteil, ein Instrument, um √ľber √Ėkologie, ethisches und sozialvertr√§gliches Handeln, Ehrlichkeit in der Kommunikation und √ľber umweltvertr√§gliche neue Lebens- und Handelsformen zu informieren.

Der Laden wurde in den siebziger Jahren als Kollektiv gegr√ľndet. Man bestellte einige Waren, "ein paar Tees und K√∂rner von zweifelhafter Bio-Herkunft". "Ein Bioladen bis in die achtziger Jahre bestand zu f√ľnfzig Prozent aus konventionellen Produkten", erinnert sich Gasper. So war zum Beispiel bis Ende der achtziger Jahre kein Tee in Bio-Qualit√§t verf√ľgbar und auch kein Bio-Pfeffer.

Es gab keinen Naturkost-Gro√ühandel in dieser Zeit, man musste erfinderisch sein, gute Kontakte kn√ľpfen und geduldig auf Lieferungen warten. Nussmus wurde im Kanister angeliefert und musste per Hand in Gl√§ser umgef√ľllt werden. F√ľr Heinz- Dieter Gasper f√ľhrte der Weg 1980 weg von der Ladentheke und hin zum Gro√ühandel. Zun√§chst waren Tee, Wein und Getreide im Angebot. Die ersten Weinlieferungen wurden auf dem Hinterhof der Eltern noch per Hand vom Sattelschlepper abgeladen.

Heinz-Dieter Gasper war damals einer der ersten in Deutschland, der ein Bio-Wein-, Bio-Kr√§uter- und Bio-Teesortiment zusammenstellte. Der Wein brachte 1988 auch Ursula St√ľbner an seine Seite, zun√§chst gesch√§ftlich wegen ihrer Franz√∂sischkenntnisse, 1991 dann auch privat. Seit 2002 leiten sie die Gesch√§fte gemeinsam und verantworten die Qualit√§tskontrolle. Heinz-Dieter Gasper ist verantwortlich f√ľr Rohware und Einkauf, Ursula St√ľbner f√ľr Einzel- und Gro√ühandel sowie Produktentwicklung.

Melisse vom Mittelrhein, Baldrian aus Kroatien

Wo immer es m√∂glich und sinnvoll ist, kauft Heuschrecke in Deutschland und Europa. So kommen Koriander, Salbei und Melisse vom Mittelrhein, Majoran und Thymian aus der Magdeburger B√∂rde. Das ist nicht nur √∂kologisch sinnvoll, sondern auch ein Vorteil im Handel, denn regionale Kommunikation ist meist einfacher. Zudem sind die Qualit√§ten besser. Doch der h√∂here Preis ist nat√ľrlich immer auch ein Handicap im Markt. Das Unternehmen ist besonders eng verbunden mit dem Projekt "Terra Magnificia" in Kroatien, in dem das im Krieg zerst√∂rte Netz von Kr√§utersammlern wieder aufgebaut wird. Das Projekt ist von Ecocert f√ľr den √∂kologischen Anbau und die Wildsammlung zertifiziert. Angelikawurzel, Zichorienwurzel, Baldrian und Weidenrinde kommen zum Beispiel aus diesem Projekt, und im Heuschrecke- Lager stehen gro√üe Packpapiers√§cke mit B√§rlauch von "Terra Magnificia".

Bei der Heuschrecke GmbH arbeiten heute 15 Menschen im B√ľro, im Versand, in der Produktion und in der Abpackerei. Die √ľberschaubare Gr√∂√üe des Unternehmens erlaubt Flexibilit√§t und schnelles Reagieren. Und das ist wichtig, denn Sonderw√ľnsche sind an der Tagesordnung. F√ľr schnelles und zuverl√§ssiges Erf√ľllen gerade solcher W√ľnsche ist Heuschrecke bekannt. Das hat Vor- und Nachteile: Zum einen gibt es weniger Berechenbarkeit, zum anderen die M√∂glichkeit, zu experimentieren und Neues zu entwickeln. Viel Lob gibt es immer wieder von Kunden f√ľr die Pr√§zision, mit der bei Heuschrecke gearbeitet wird.

Siegel mit Signalwirkung

Der wachsende Bekanntheitsgrad des Bio-Siegels auch bei klassischen Bioladen K√§uferinnen und K√§ufern hat auch die Inhaber der Heuschrecke dazu bewogen, das Siegel f√ľr ihre Markenprodukte zu nutzen. F√ľr Ursula St√ľbner hat sich das Bio-Siegel als eindeutiges Signal f√ľr Bio-Qualit√§t bew√§hrt: ‚ÄěDurch das Bio-Siegel k√∂nnen Bio-Produkte auf einen Blick erkannt werden. Kundinnen und Kunden m√ľssen nicht erst lange die Texte auf den Verpackungen studieren. Wir hoffen, dass das neue EU-Siegel eine √§hnliche Signalwirkung entfalten wird.‚Äú

Hinweis

Ein ausf√ľhrliches Unternehmensportr√§t finden Sie in den BNN-Nachrichten Nr. 37 des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren.

Kontakt

Heuschrecke Naturkost GmbH
Redcarstr. 50a
53842 Troisdorf-Spich

Tel. 0049-(0) 2241-39726-0
Fax 0049-(0) 2241-39726-99

E-Mail: bio@heuschrecke.com
Internet: www.heuschrecke.com

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