Demonstrationsbetriebe


Bioland-Hof Strotdrees

Man und Frau auf einer Kuhweide. Klick führt zur Großansicht in neuem Fenster.

Der Bioland-Hof Strotdrees liegt am Rande Harsewinkels, zwischen Teutoburger Wald und Münsterland. Das BetreiberEhepaar Stephanie und Ludger Strotdrees übernahm den Hof 1991 und betreibt ökologische Landwirtschaft seither aus Überzeugung und mit Begeisterung.

Auf dem Hof leben viele verschiedene Tierarten: Milchkühe und Rinder, sowie Schweine und Hühner, die alle zu 100 Prozent biologisches Futter bekommen. Die Ferkel für die Schweinehaltung werden von Biobauern gezüchtet und im offenen Stall auf Stroh mit ständigem Auslauf gehalten. Zur Fütterung der Tiere werden Kleegras, Futtergetreide und Silomais auf dem eigenen Betrieb. Blickfang sind die mobilen Hühnerställe, wo die Legehennen großzügigen Auslauf und täglich frisches Grün genießen.

Im 100 Quadratmeter großen Hofladen werden das selbsterzeugte Rind- und Schweinefleisch, Hausmacher Wurst und Schinken sowie Eier und Kartoffeln aus eigenem Anbau verkauft.

Die organisch-biologische Landwirtschaft war von Anfang an unser Weg. Sie ermöglicht uns, ökologisch konsequent zu leben und zu arbeiten.


Träger des Bundespreises Ökologischer Landbau 2018

Wer Zweifel hat, ob sich die Ideale des Ökolandbaus mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden lassen, dem sei ein Besuch auf dem Bioland Betrieb von Stephanie und Ludger Strotdrees im westfälischen Harsewinkel empfohlen. Hier findet man den ökologischen Kreislaufgedanken genauso perfekt umgesetzt wie eine artgerechte Tierhaltung, hier legt man größten Wert auf biologische Vielfalt, nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und die Schaffung eines lebenswerten Umfelds für alle Mitarbeiter. Zugleich ist der Betrieb wirtschaftlich grundsolide aufgestellt.


Bio live erleben

Der Bioland-Hof Strotdrees ist Mitglied im Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau und zeigt allen Interessierten, wie moderner Ökolandbau funktioniert.

Verkaufszeiten Hofladen

Neben den eigenen Produkten umfasst das Angebot Gemüse, Obst und die ganze Naturkostpalette bis zur Kosmetik.

  • Mo - Do 9.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr
  • Mi geschlossen
  • Fr 9.00 bis 18.00 Uhr
  • Sa 9.00 bis 13.00 Uhr

Hofführungen und Besuche

Besucher und Interessierte sind immer herzlich eingeladen, sich über die Wirtschaftsweise des Hofes zu informieren und von der Qualität seiner Produkte zu überzeugen. Auch Gruppen und Schulklassen können sich gerne zu einer Führung anmelden.

Feste und Veranstaltungen

Tag der offenen Tür ist auf dem Hof das ganze Jahr. Zum Hoffest mit Handwerkermarkt, großem Konzert in der Scheune, Genießer-Abend und dem schon traditionellen Krippenspiel am 23. Dezember sind alle besonders eingeladen.

„Wir wissen, was wir essen“,

sagen Familie Strotdrees und die Hofkunden. Die Bioland-Bauern stehen für Transparenz vom Acker über die Tierhaltung bis zur Fleischtheke. Die gesamte Produktionskette, von der Urproduktion bis zur Direktvermarktung, findet auf Hof Strotdrees statt.


Betriebsspiegel

Betriebsart

Gemischtbetrieb

Betriebsfläche

70 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 50 ha Ackerland und 20 ha Grünland

Fruchtfolge

Kleegras (zweijährig), Roggen, Hafer-Gerstengemenge, Silomais, Kartoffeln, Wintererbsen/ Lupinen/ Sojabohnen

Tierhaltung

40 Milchkühe, alle Kälber werden angehalten, die weiblichen zur Nachzucht, die männlichen zur Mast, 650 Hühner in drei Mobilställen (eigene Hühner- und Hahnenaufzucht, Küken aus ökol. Tierzucht), 60 Mastschweine, ein Hund zum Viehtreiben, Katzen, ein Ziegenbock, fünf Pferde, drei Poitou-Esel

Anbauverband

Bioland

ÖKO-Kontrollnr.

DE-ÖKO-006


Kontakt zum Hof

Bioland-Hof Strotdrees

Im Witten Sand 20
33428 Harsewinkel

Telefon: 05247 / 66 11
Fax: 05247 / 40 59 34

E-Mail: info@biolandhof-strotdrees.de
Internet: www.biolandhof-strotdrees.de


 Betriebsinfos in einem Faltblatt

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Download.


Hofreportage: Soja im weißen Sand

Ludger Strotdrees. Klick führt zur Großansicht in neuem Fenster.

Soja, Ackerbohne und Lupine werden wieder verstärkt in Deutschland angebaut. Als Eiweißlieferanten für Mensch und Tier kann insbesondere der ökologische Landbau die "Alleskönner" für sich nutzen. Ludger Strotdrees berichtet, warum er auf seinem Betrieb auf Hülsenfrüchte setzt und sich an der "Eiweißpflanzenstrategie" des Bundeslandwirtschaftsministeriums beteiligt.
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Letzte Aktualisierung: 24.06.2019