Gärtnerhof Entrup

Gärtnerhof Entrup 119: Teilen und genießen

Der Demeter-Betrieb Gärtnerhof Entrup ist ein Gemeinschaftshof. Das bewirtschaftete Land und die Hofstelle gehören dem gemeinnützigen Verein Initiative Entrup 119 e. V. Gemeinschaft wird hier in allen Bereichen großgeschrieben.

Hofbewirtschafter ist die Genossenschaft Gärtnerhof Entrup eG, die den Hof vom Verein pachtet. „Bei unserer gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft teilen wir uns Ernte, Arbeit, Freude und Risiko mit unserer Kundschaft“, sagen Christiane und Werner Bez, die den Hof im nordrhein-westfälischen Altenberge zusammen mit Alexander Pasternak leiten.


Der Hof

Gärtnerhof Entrup 119
Christiane und Werner Bez, Alexander Pasternak
Entrup 119
48341 Altenberge
Nordrhein-Westfalen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Tel.: 02505-33 61 / Fax: -99 15 98

E-Mail: mail@entrup119.de
Internet: www.entrup119.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

36 ha Fläche: 10,5 ha Ackerland, 21,4 ha Dauergrünland, 1,1 ha Streuobst, 3 ha Wald

Gemüse

2,5 ha Freilandgemüse und 800 m² Feingemüse in unbeheizten Folientunneln

Tiere

100 Mutterschafe, Lämmer bleiben zur Weidemast; Arbeitspferde


Gemüse und Schafskäse

Ein Erzeugungsschwerpunkt ist der vielfältige Gemüsebau mit über 45 Kulturen auf über zwei Hektar Freiland. Zur Bearbeitung der kleinen Felder werden Kaltblutpferde eingesetzt. „Es gibt 800 Quadratmeter unbeheizte Folientunnel und die eigene Jungpflanzenanzucht auf 120 Quadratmetern“, sagt Pasternak. „Im Gemüsebau haben wir eine 12-jährige Fruchtfolge, beim Futtergetreide eine fünfjährige.“

Die Milch der Mutterschafe wird in der hofeigenen Käserei zu Kräutertalern, verschiedenen Weichkäsearten, Quark und Frischkäsezubereitungen, Schnitt- und Hartkäse sowie Joghurt verarbeitet. Im Winter gibt es Fleisch vom Entruper Weidelamm. In der Hofbäckerei wird zugekauftes bio- oder demeter-Getreide zu vielfältigen Brotsorten verbacken.

Hofladen geöffnet: Fr 14.30 bis 18.30, Sa 9.30 bis 13 Uhr Marktstände: Fr ab 8 Uhr Altes Rathaus Burgsteinfurt Fr ab 12 Uhr: Ökomarkt am Dom, Münster

Mitmachen: CSA und mehr

Der Gärtnerhof ist Ausbildungsbetrieb und Anlaufstelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) sowie Praktika. Doch man kann auch anders selbst aktiv werden. Etwa über die CSA, die Community Supportet Agriculture, auch als Solidarische Landwirtschaft bekannt. Jedes Mitglied bezahlt per Monatsbeitrag die Arbeit und investiert so in den eigenen Bio-Hof – mit all den damit verbundenen Vorteilen für die landwirtschaftliche Vielfalt in der Region, den Umweltschutz und eine artgerechte Tierhaltung. Im Gegenzug gibt es einen Anteil an Hofprodukten wie Gemüse, Salate, Kräuter, Schafskäseprodukte, selbstgebackenes Brot und Lammfleisch.

Der Jahreslauf bietet viele Gelegenheiten zu feiern, wie z.B. ein Osterfeuer, den „Tag des Schafes“, Erntedank und ein Apfelfest. Samstags (und im Sommer auch am Sonntag) sind alle Interessierten zum Mitmachen beim Hecken pflegen, Kartoffeln pflanzen, Jäten oder Ernten eingeladen. Zudem finden verschiedene Vorträge, Lesungen, Workshops und Filmvorführungen statt. So gibt es viele Möglichkeiten, den Hof und die biodynamsiche Landwirtschaft näher kennenzulernen.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 36 ha, davon 10,5 ha Ackerland, 21,4 ha Dauergrünland, 1,1 ha Streuobst sowie 3 ha Wald
  • Fruchtfolge: 12-jährig im Gemüsebau, davon 5 Jahre Kleegras + Gründüngungen, 5-jährig beim Futtergetreidebau
  • Gemüseanbau: 2,5 ha Freiland und 800 m² unbeheizte Jungpflanzenanzucht
  • Tierhaltung: 100 Mutterschafe, 6 Mutterziegen, 3 Arbeitspferde, 10 Legehennen
  • Fütterung: Vollweide im Sommer, Trocknungsheu im Winterhalbjahr, etwas Getreide im Melkstand als Lockfutter, Silage in der melkfreien Zeit
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

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