Stautenhof

Stautenhof: Kein Schwein verlässt den Hof!

Das Besondere am Stautenhof? Der geschlossene Kreislauf in der Fleisch- und Wurstproduktion. Schweine, Rinder und Geflügel leben auf dem Betrieb wesensgemäß und werden auch hier geschlachtet. Doch das ist noch nicht alles.

Gemeinsam mit Tochter Theresa und deren Mann Christoph Coßmann bewirtschaften Christoph und Beate Leiders den Stautenhof in Willich-Anrath nahe Düsseldorf. Auf einer Fläche von 64 Hektar werden Kartoffeln, Getreide, Mais und Kleegras nach Naturland- und Bioland-Richtlinien angebaut. Zwei Hektar Gemüseanbau werden in Kooperation mit dem Familienbetrieb Thees betrieben.


#OekoHofEinblicke - Folge #2: Kein Schwein verlässt den Hof, Stautenhof

„Kein Schwein verlässt den Hof“ heißt es auf dem Stautenhof am Niederrhein. Auf dem Bioland- und Naturland-Betrieb begleiten die Landwirtinnen und Landwirte ihre Tiere von der Geburt an bis hin zur Schlachtung – die sie selbst erledigen. „Das heißt, die Tiere kennen die Menschen und vor allem kennen die Menschen auch die Tiere“, berichtet Theresa Coßmann.

#OekoHofEinblicke

Der Hof

Stautenhof 
Christoph Leiders
Darderhöfe 1
47877 Willich-Anrath
Nordrhein-Westfalen 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-005

Tel.: 02156-91 15 53 / Fax: -54

E-Mail: cleiders@t-online.de
Internet: www.stautenhof.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

64 ha Gesamtfläche, davon 42 ha Acker-, 20 ha Grünland, 2 ha Gemüse

Tiere

350 Mastschweine, 55 Zuchtsauen, 200 Mastrinder

Hühner

2.400 Legehennen, 2.000 Weidehähnchen


Weite Wege überflüssig

„Bei uns leben Zuchtsauen und Mastschweine, jedes Jahr werden um die 1.000 Ferkel geboren“, sagt Christoph Leiders. „Aufzucht und Haltung erfolgen im geschlossenen System, das heißt, es kommen keine Tiere durch Zukauf von außen hinzu.“ Seit 2012 gilt das auch für die Masthähnchen, die nur noch aus eigener Aufzucht und Weidehaltung in den Verkauf gelangen. Sie leben in mobilen Ställen mit viel Auslauf und frischer Luft. Die Schlachtung der Tiere findet im betriebseigenen Schlachthaus statt – weite Transportwege sind da überflüssig und gut für das Tierwohl. Die Bio-Metzgerei auf dem Hof bietet folglich eine große Auswahl an Fleisch- und Wurstwaren. Auch an der Käsetheke ist für jeden Geschmack etwas dabei. „Unser Hofladen bietet ein komplettes NaturkostSortiment aus Hofprodukten wie Kartoffeln, Eiern und Backwaren aus der hofeigenen Bäckerei, weitere Lebensmitteln wie Milch- und Tiefkühlprodukte sowie Getränke“, sagt Theresa Leiders. Außerdem lädt das Bistro zu einem ausgiebigen Frühstück oder zum täglich wechselnden Mittagstisch ein.

Hofladen und Bio-Metzgerei sind geöffnet: Di – Fr 9 bis 18.30 Uhr sowie Sa 8 bis 14 Uhr

Hofführungen und Verantwortung

Für sein überzeugendes Konzept erhielt der Stautenhof 2014 den Bundespreis Ökologischer Landbau. Darüber hinaus übernimmt der Betrieb in den Handlungsfeldern Umwelt, Mitarbeitende, Kundschaft, Lieferanten, Gesellschaft und Kommunikation beim Wirtschaften Verantwortung für Mensch und Natur. Zum Beispiel wurde der Erwerb von Dienstfahrrädern ermöglicht, um die Natur zu entlasten und die Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern. Das kann sich jeder und jede gerne anschauen. Jeden 1. Samstag im Monat bietet der Stautenhof eine kostenlose Hofführung zu wechselnden Themen an, kann aber ebenso nach Absprache besucht werden. Kindergartengruppen, Schulklassen oder andere Gruppen sind herzlich willkommen. Weitere Infos und Termine auf der Homepage.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 64 ha Gesamtfläche, davon 42 ha Ackerland, 20 ha Grünland und 2 ha Gemüse
  • Fruchtfolge: Getreide, Kartoffeln, Kleegras, Körnermais
  • Tierhaltung: 55 Zuchtsauen, 1.000 verkaufte Mastschweine pro Jahr, 3 Hühnermobile à 800 Legehennen, 10 mobile Hähnchenhütten à 150 Hähnchen, 150 Mastrinder
  • Anbauverband: Bioland, Naturland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-005

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.


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