Gärtnerhof Röllingsen

Gärtnerhof Röllingsen: Gärtnern in der Soester Börde

Den Gärtnerhof Röllingsen gibt es seit fast drei Jahrzehnten. Dabei setzte die Hofgemeinschaft von Anfang an auf die biologisch-dynamische Erzeugung einer wertvollen Gemüse-Vielfalt.

Der kleine Ort Röllingsen liegt in der Soester Börde und bestand früher aus acht landwirtschaftlichen Höfen. Inzwischen gibt es hier, neben Landwirtschaft im Nebenerwerb, zwei biologischdynamisch wirtschaftende Betriebe, die eng miteinander kooperieren. So bilden heute die Familien Fraune-Tillmanns und Himstedt die Betriebsgemeinschaft des Gärtnerhofs. Am Gelingen sind allerdings noch weitere Menschen beteiligt. Zurzeit arbeiten etwa 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich zusammen. „Unser gemeinsames Anliegen ist es, die Individualität des Hofes langfristig zu erhalten und dabei hochwertige Lebensmittel zu erzeugen“, erklärt Burkhard Tillmanns.


Der Hof

Gärtnerhof Röllingsen 
Gärtnerhof Röllingsen GbR
Am Eichkamp 3
59494 Soest
Nordrhein-Westfalen 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Tel. (8–14 Uhr): 02928-17 17 / Fax: -83 91 17

E-Mail: info@gaertnerhof-roellingsen.de
Internet: www.gaertnerhof-roellingsen.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

15 ha Grünland und Kleegras

Gemüse

5 ha Gemüsebau. 2.500 m² Gewächshäuser

Tiere

20 Limousin-Mutterkühe in Kooperation


Gemüse und Limousin-Kühe

Der Hof umfasst 20 Hektar Acker- und Weideland, von denen fünf für den Gemüsebau genutzt werden, rotierend in der Fruchtfolge. Eine 20-köpfige Limousin-Mutterkuhherde weidet auf den Grünland- und Kleegras-Flächen und liefert so natürlichen Dünger. „Wir streben einen geschlossenen Betriebskreislauf an. Das heißt unter anderem, dass Futter und Dünger zum größten Teil im Betrieb selbst enstehen“, ergänzt Tillmanns. Dazu gehört auch, dass die Jungpflanzen in eigener Anzuchterde herangezogen werden. Anspruchsvolle Kulturen wie Tomate, Paprika, Aubergine und Gurke wachsen im Sommer im Gewächshaus. Im Winter wächst hier unter anderem Feldsalat, Chicoree und Postelein. Insgesamt gedeihen so bis zu 60 verschiedene Gemüsekulturen im Freiland sowie unter Glas. Das Gemüse wird über Abo-Kisten, auf Marktständen in Meschede und Neheim, einem Bio-Laden in Soest, über Großküchen und den Ab-Hof-Verkauf vermarktet. Für die Abo-Kisten kommen frisches Gemüse, Salate und Kräuter der Jahreszeit entsprechend zusammen in die Kisten, die es in verschiedenen Größen und Varianten gibt

Der Hofladen ist geöffnet: Dienstag und Freitag 15 bis 18 Uhr

Engagement für die Zukunft

„Die Ausbildung von verantwortungsvollen Gärtnerinnen und Gärtnern, sowie die Produktion und Weiterentwicklung von samenfesten Gemüsesorten in Zusammenarbeit mit der Bingenheimer Saatgut AG sind weitere Herzensangelegenheiten, denen wir uns mit Leidenschaft widmen“, sagt Kai Himstedt. Der Betrieb bietet darüber hinaus für Besucherinnen und Besucher regelmäßig Hofbegehungen an und veranstaltet Hoffeste.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 20 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 7,7 ha Grünland und 7 ha Kleegras und Blühweide
  • Gemüseanbau: 5 ha und 2.500 m2 Hochglas
  • Fruchtfolge: zwei jähriges Kleegras, Kohl, Wurzelgemüse, Blühweide/Salate, Körnerleguminosen
  • Tierhaltung: 20 Mutterkühe (Limousin) mit Kooperationsbetrieb und zwei Pferde
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 13.03.2018

Demonstrationsbetrieb Ökolandbau des Monats

Mann und Frau sitzen mit Lämmern auf den Armen im Stroh.

Schafscheune Vietschow

Die BIOSpitzenköche empfehlen

Grüner Spargel mit Zwiebelfermentsud

Nach oben
Nach oben