Hof Gasswies

Hof Gasswies

Am Rande des S├╝dschwarzwalds setzt der Hof Gasswies auf betriebliche Vielfalt statt auf Monokulturen. Die Milchk├╝he und die muttergebundene Aufzucht ihrer K├Ąlber stehen zwar im Mittelpunkt, die Klettgauer Landschaft bietet jedoch viele weitere M├Âglichkeiten, tiergerecht und umweltfreundlich wertvolle Bio-Lebensmittel zu erzeugen.

Wie die Milchk├╝he grasen die Mastrinder und das Jungvieh den ganzen Sommer ├╝ber auf nahe gelegenen Wiesen und Weiden. In den Obstanlagen an sonnigen S├╝dh├Ąngen reifen Kirschen, Birnen, ├äpfel, Zwetschgen und Mirabellen. Auf den ├äckern werden neben Brotgetreide auch Eiwei├čpflanzen wie Speisesoja angebaut. Jedes Jahr wachsen auf rund 30.000 Quadratmeter nektar- und pollenreiche Bl├╝tenpflanzen, die Bienen Futter bieten und Spazierg├Ąnger erfreuen. Der enge Bezug zum Ort des Wirtschaftens und ein kleinr├Ąumiges Vernetzen mit Kunden, Handelspartnern und Kollegen sind bedeutende Elemente der Betriebsphilosophie.

Das Hofteam rund um die Betriebsleiter Alfred und Silvia Rutschmann l├Ąsst sich auf dem zertifizierten ÔÇ×Lernort BauernhofÔÇť gerne von Gro├č und Klein ├╝ber die Schulter schauen, sei es bei F├╝hrungen, Verkostungen oder bei Forschungs- und Arbeitsprojekten.

├ľkolandbau ist zukunftsf├Ąhige Landwirtschaft: gut f├╝r Mensch, Tier und Natur. Pers├Ânliche Werte leben, Visionen entwickeln ÔÇô so macht Bauer sein Spa├č!


Tr├Ąger des Bundespreises ├ľkologischer Landbau 2015

Der Hof Gasswies zeigt, dass mit dem Konzept einer extensiven, muttergebundenen K├Ąlberaufzucht wirtschaftliche Bio-Milcherzeugung und vorbildliche Landschaftspflege m├Âglich sind. Silvia und Fred Rutschmann geben ihre Ideen gerne an Gro├č und Klein weiter. Gr├╝nde genug, dass der Betrieb 2015 den Bundespreis in der Kategorie "Gesamtbetriebliche Konzeption" erh├Ąlt.

Hier geht's zum Film auf Youtube.de.


Bio live erleben

Hof Gasswies ist Mitglied im Netzwerk Demonstrationsbetriebe ├ľkologischer Landbau, ist ein Modell- und Demonstrationsbetrieb (MuD) Tierschutz (Projektzeitraum 08/2016 ÔÇô 01/2019) und l├Ądt alle Interessierten ein, ideenreichen ├ľkolandbau ganz praktisch und mit allen Sinnen kennenzulernen.

Milch und Fleisch aus Gras

Die K├╝he und Rinder auf dem Hof Gasswies fressen fast aus-schlie├člich Gras; im Sommer auf der Weide, im Winter Heu und Grassilage. Sie verwandeln das vom Menschen nicht verwertbare Gr├╝nland in kostbare Lebensmittel. Ganz nat├╝rlich!

Hofladen

Hier gibt es saisonales Obst, Apfelsaft, Edelbr├Ąnde und(auf Vorbestellung) Rindfleisch. Ge├Âffnet nach Absprache.

Mitmachen!

Wer den Betrieb in Sachen Tier- und Landschaftsschutz unter-st├╝tzen m├Âchte, kann eine Baum-, Bl├╝h- oder Kuhpatenschaft ├╝bernehmen. Wer mithelfen will, die Wirtschaftsfl├Ąchen des Hofes f├╝r die Zukunft zu sichern, kann in Land investieren.
Weitere Infos unter www.patenschaft.hof-gasswies.de/patenschaften/ und  www.hof-gasswies.de/unser-hof/kulturland-eg/

Neugierig geworden?

Hoff├╝hrungen, Geselligkeit, Mitanpacken: der Hof Gasswies bietet viele M├Âglichkeiten f├╝r besondere Erlebnisse.

Bundespreis ├ľkologischer Landbau

Hof Gasswies wurde f├╝r sein gesamtbetriebliches Konzept beim Bundeswettbewerb ├ľkologischer Landbau 2015 ausgezeichnet.


Betriebsspiegel

Betriebsart

Gemischtbetrieb

Betriebsfl├Ąche

130 ha landwirtschaftlich genutzte Fl├Ąche, davon 65 ha Ackerland, 60 ha Gr├╝nland, 4 ha Obstanlagen, 1 ha Wald

Fruchtfolge

7-gliedrig; Kleegras ÔÇô Kleegras (oder Wiesenschwingel/Wei├čklee) ÔÇô Mais ÔÇô Winterweizen ÔÇô Soja (oder Zuckerr├╝ben) ÔÇô Triticale/Erbsen ÔÇô Lein

Tierhaltung

50 Milchk├╝he (Fleckvieh) mit Nachzucht, 70 Mastrinder und -ochsen

Aufstallung

Boxenlaufstall, Jung- und Masttiere im Tiefstreu, Weidehaltung von Fr├╝hjahr bis Herbst

Anbauverband

Bioland

├ľKO-Kontrollnr.

DE-├ľKO-006


Kontakt zum Hof

Hof Gasswies

Alfred und Silvia Rutschmann
Wut├Âschinger Stra├če 4
79771 Klettgau

Telefon: 07742 / 919238

E-Mail: info@hof-gasswies.de
Internet: www.hof-gasswies.de


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Hofreportage: Der "Deal" mit den K├╝hen

F├╝r Alfred und Silvia Rutschmann vom Hof Gasswies in Klettgau (Baden-W├╝rttemberg) ist klar: "Es kann nicht sein, dass die Kuh sich dem Haltungssystem anpasst, es muss umgekehrt sein." Deswegen fressen ihre behornten K├╝he vom Fr├╝hjahr bis in den Herbst auf der Weide frisches Gras und ÔÇô das ist in der Milchviehhaltung etwas ganz Besonderes ÔÇô die K├Ąlber d├╝rfen bei den M├╝ttern sein. In einer auf dem Hof entwickelten Methode s├Ąugen die Mutterk├╝he ihre K├Ąlber selbst und werden behutsam an eine Trennung gew├Âhnt. Die Kehrseite der Medaille: Die Molkerei h├Ątte gerne mehr Milch und kontinuierlichere Lieferungen. Die Rutschmanns verraten, warum sich diese Art der Betriebsf├╝hrung dennoch lohnt.
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Letzte Aktualisierung 15.03.2019

Demonstrationsbetrieb ├ľkolandbau des Monats

Drei Menschen sitzen auf einer Bank.

Weingut Arndt F. Werner

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