Schoderhof

Schoderhof: Weder wachsen noch weichen

Klein, dafür vielseitig und wirtschaftlich rentabel, so fassen Anne und Markus Weber ihren Betrieb zusammen. Die Familie will ihre Art der Landwirtschaft transparent erlebbar machen. Helfende Hände sind daher immer willkommen.

Wachsen oder weichen? „Weder noch“, sagt BioLandwirt Markus Weber. „Wir verfolgen konsequent die Leitlinie: Nicht wachsen und nicht weichen!“ Der Schoderhof von Anne und Markus Weber liegt in Waldburg, südlich des Altdorfer Waldes und nördlich des Allgäus. Auf 28 Hektar wird hier biologischdynamische Landwirtschaft betrieben.


Der Hof

Schoderho
Familie Anne und Markus Weber
Edensbach 191
88289 Waldburg
Baden-Württemberg 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Tel.: 07529-48 4 / Fax: -91 21 48

E-Mail: weber@schoderhof.de
Internet: www.schoderhof.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

28 ha Fläche: 21,5 ha Dauergrünland und 6,5 ha Ackerland

Fütterung

100% Weide- bzw. Heufütterung

Tiere

12 Milchkühe


Rinder und Beeren

Die Milchkuhherde und deren Nachzucht besteht aus Allgäuer und Schweizer Braunvieh. „Die Tiere erhalten ausschließlich eine Weide- bzw. Heufütterung und keine Silage, auch nicht im Winter“, betont Weber. Außerdem gibt es Legehennen und Schafe. Der Schoderhof ist Teil der „Demeter HeuMilch Bauern“, die sich dem „Kuh plus Kalb-Siegel“ verpflichtet haben: die Kälber dürfen die ersten drei Monate komplett an Mutter oder Amme ihre Milch trinken und so eine „Zeit zu Zweit“ bekommen.

Eine Spezialität sind die verschiedenen Sorten Kulturheidelbeeren („die dicken Blauen“). Auf der einen Hektar großen Anlage wachsen außerdem Himbeeren und Johannisbeeren sowie seit 2015 Kulturholunder und Rhabarber. „Wichtig ist dabei ein geschlossener, an den Jahreszeiten orientierter Betriebskreislauf“, sagt Anne Weber.

Öffnungszeiten SelbstbedienungsHofladen: täglich 6 bis 20 Uhr

Selbstbedienung und Selbstpflücke

Milch, Rind- und Kalbfleisch, Haus- und Hofgemachtes wie auch ein kleines Bio- und FairtradeSortiment finden Kundinnen und Kunden ganzjährig im Selbstbedienungs-Hofladen, der täglich geöffnet ist. Ab Mitte Juli gibt es die ersten Beeren, ab Ende August kommen die Herbsthimbeeren hinzu. Die Anlage ist dann Montag bis Samstag von 8 bis 19 Uhr für Selbstpflückende geöffnet.

Besuch, Praktikum und Ferien

Der Schoderhof empfängt gerne Besuch. Ob interessierte Hofladen-Kundschaft, neugierige Schulklassen, Kindergartengruppen oder Feriengäste – alle sind eingeladen, auch hinter die Kulissen des Bio-Betriebs zu schauen. Waldorfschülerinnen und -schüler, Studierende und Interessierte dürfen sich gerne für ein Praktikum melden. Außerdem laden zwei Schlafzimmer und eine geräumige Wohnküche mit großem Esstisch, Spülmaschine und kuscheliger Sofaecke bis zu sechs Personen zum längeren Aufenthalt auf dem Hof in der idyllischen Gegend ein.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Landwirtschaft mit Obstbau
  • Betriebsfläche: 22 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 6,5 ha Ackerland und 15,5 ha Dauergrünland
  • Fruchtfolge: 2 Jahre Kleegras, Futtergetreide, Kartoffeln, Futtergetreide, 2 Jahre Kleegras
  • Tierhaltung: 12 Milchkühe plus Nachzucht (Allgäuer und Schweizer Braunvieh), 1 Bulle, 10 Legehennen, 4 Mastlämmer, Laufenten, Bienenvölker
  • Fütterung: 100 Prozent Weide- bzw. Heufütterung, keine Silage!
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

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