Eiwels Kirchberg

Eiwels Kirchberg: "From farm to fork"

Stefan Itter kombiniert Anbau, Verarbeitung und Vermarktung von Bio-Produkten und kooperiert mit Partnern im Lebensmittelhandwerk in der Region um Kassel.

„Ökolandbau bedeutet für mich: Freude am achtsamen Umgang mit Boden, Pflanzen und Nutztieren, Kreativität bei der Verarbeitung und ein partnerschaftliches Miteinander in der Vermarktung“, sagt Betriebsleiter Stefan Itter. Dem folgt er mit einer nachhaltigen Wirtschaftsweise nach den Naturland-Richtlinien, verschiedenen Kooperationen und kreativen Vermarktungsideen.


#OekoHofEinblicke // Folge #11: "Wertschätzung schafft Wertschöpfung", Hof Eiwels

Betriebsleiter Stefan Itter setzt sich mit der Frage auseinander, wie Angebot und Nachfrage im Ökolandbau zusammenhängen. Wie schafft es ein vielseitiger, aber auch kleinteiliger landwirtschaftlicher Betrieb, ökonomisch erfolgreich zu wirtschaften? Seine Lösung lautet "Wertschätzung schafft Wertschöpfung". Wie er diese Wertschätzung erzielt, erklärt er im Video.

#OekoHofEinblicke.


Grünland, Getreide und Öle

Eiwels ist ein nordhessischer Familienbetrieb, klassisch vielseitig mit Ackerbau, Grünland und extensiver Tierhaltung. Die Galloway-Fleischrinder verbringen fast das gesamte Jahr auf der Weide, Bunte Bentheimer Schweine haben Stall und Auslauf am Hof, genauso wie die drei Gruppen Legehennen der ÖTZ-Zweinutzungsrasse. Das Futter der Tiere stammt weitestgehend von den eigenen Feldern. Ein Aspekt, der nicht zuletzt der Kreislaufwirtschaft im Ökolandbau Rechnung trägt.

Im Ackerbau darf die Fruchtfolge daher auch so vielseitig wie möglich sein: neben verschiedenen Brotgetreidesorten wie Roggen, Dinkel, Weizen, Emmer auch Futtergetreide, Kleegras und Ackerbohne als Eiweißfutter. Auch die vielversprechende heimische Ölsaat Leindotter gehört seit einigen Jahren zum Sortiment der Nutzpflanzen.

„Ökolandwirtschaft war eine in vielerlei Hinsicht kritische Bewegung. Sie sollte in Zukunft nicht nur auf die kommerziellen Aspekte reduziert werden.“

Regionales Marketing

Durch die eigenständige Verarbeitung und regionale Vermarktung entstehen Bio-Lebensmittel, deren Herkunft transparent ist. Aus den Bentheimer Schweinen entsteht beispielsweise die nordhessische „Ahle Wurscht“, das Brotgetreide wird zu Bio-Mehl verarbeitet und bereichert das Sortiment im Backhaus Schwarz, Gudensberg. Leindotter wird in der Chattengauer Ölmühle in ein hochwertiges Speiseöl verwandelt.

BioRestaurant Weissenstein

Kassels erstes Bio-Restaurant mit integriertem Bio-Markt und dem Bio-Catering ist in Kooperation von Koch René Müller, dem Bio-Metzger Martin Theisinger und Landwirt Stefan Itter entstanden. Das Team möchte die Menschen für eine anspruchsvolle, regionale und ökologische Küche begeistern und setzt auf saisonale und frische Zutaten aus der Region rund um Kassel.
Näheres zum Restaurant und seinen Angeboten finden Kundinnen und Kunden unter www.weissenstein.de.

Betriebsinfos


Letzte Aktualisierung 03.06.2022

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